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80 Liter Regen oder 12 Sonnenstunden? Es kommt darauf an, wo Sie wohnen.

Aus unserer Meteoleitstelle blicken wir heute auf eine Wetterlage, die Deutschland regelrecht in zwei Hälften teilt und im Süden für eine erhebliche Gefahrenlage sorgt. Die Regisseure dieses Schauspiels sind zwei mächtige Druckgebilde: das Hochdruckgebiet „Petralilly“ über Skandinavien und das Tiefdruckgebiet „Calvin“ mit Zentrum über Italien. Diese Konstellation sorgt für extreme Kontraste, die von sonnigen Herbsttagen bis hin zu akuter Unwettergefahr durch extremen Regen reichen. Was bedeutet diese Wetterküche konkret für Sie in den kommenden Tagen? Wir haben die Details.

Am heutigen Mittwoch zeigt sich das Wetter von seiner ungleichen Seite. Während sich die Menschen von Niedersachsen bis an die Küsten Mecklenburg-Vorpommerns über reichlich Sonnenschein freuen dürfen, spitzt sich die Lage im Süden dramatisch zu.

Aus unserer Meteoleitstelle blicken wir heute auf eine Wetterlage, die Deutschland regelrecht in zwei Hälften teilt und im Süden für eine erhebliche Gefahrenlage sorgt. Die Regisseure dieses Schauspiels sind zwei mächtige Druckgebilde: das Hochdruckgebiet „Petralilly“ über Skandinavien und das Tiefdruckgebiet „Calvin“ mit Zentrum über Italien. Diese Konstellation sorgt für extreme Kontraste, die von sonnigen Herbsttagen bis hin zu akuter Unwettergefahr durch extremen Regen reichen. Was bedeutet diese Wetterküche konkret für Sie in den kommenden Tagen? Wir haben die Details.
Diese Grafik zeigt das aktuelle Regenradar. Vor allem vom Saarland über das südliche Rheinland-Pfalz und Südhessen bis in den Norden von Baden Württemberg sind in den kommenden 24 Stunden die ergiebigen Niederschläge am Start.

Besonders kritisch wird es in einem Korridor, der vom Saarland über die Pfalz bis in den Kraichgau reicht. Hier sprechen wir nicht mehr nur von starkem Regen, sondern von einer echten Unwetterlage. Der länger anhaltende, teils schauerartig verstärkte Regen hält gebietsweise bis in die Nacht auf Donnerstag an. Über einen Zeitraum von 24 bis 30 Stunden erwarten wir hier markante Niederschlagssummen zwischen 50 und 80 Litern pro Quadratmeter. Örtlich sind sogar Spitzenwerte bis zu 100 Liter nicht ausgeschlossen! Solche Wassermassen können Bäche und kleine Flüsse schnell über die Ufer treten lassen und für erhebliche Überflutungen sorgen.

Aus unserer Meteoleitstelle blicken wir heute auf eine Wetterlage, die Deutschland regelrecht in zwei Hälften teilt und im Süden für eine erhebliche Gefahrenlage sorgt. Die Regisseure dieses Schauspiels sind zwei mächtige Druckgebilde: das Hochdruckgebiet „Petralilly“ über Skandinavien und das Tiefdruckgebiet „Calvin“ mit Zentrum über Italien. Diese Konstellation sorgt für extreme Kontraste, die von sonnigen Herbsttagen bis hin zu akuter Unwettergefahr durch extremen Regen reichen. Was bedeutet diese Wetterküche konkret für Sie in den kommenden Tagen? Wir haben die Details.

Auch in den umliegenden Gebieten des Südwestens fallen beachtliche Mengen zwischen 30 und 50 Litern. Im Tagesverlauf verlagert sich der Schwerpunkt der Niederschläge zudem auf weite Teile Bayerns.

Die Temperaturen spiegeln diese Zweiteilung wider. Nach einer empfindlich kalten Nacht mit Werten um 2 Grad und örtlicher Bodenfrostgefahr im Norden, wird es dort tagsüber mit 18 bis 19 Grad angenehm mild. In den Unwetterregionen des Südens hingegen klettert das Thermometer unter der dichten Wolkendecke kaum über kühle 9 bis 12 Grad. Begleitet wird das Ganze von einem lebhaften Nordostwind, der besonders vom Harz bis zum Bayerischen Wald stürmische Böen erreichen kann.

Ausblick auf Donnerstag und Freitag: Ausweitung und langsame Entspannung

In der Nacht auf Donnerstag (25. September) weitet das Regengebiet seine Fühler weiter aus. Besonders Südthüringen und der Norden Bayerns – von Unterfranken bis zur tschechischen Grenze – geraten dann in den Fokus. Hier sind bis Donnerstagvormittag nochmals Mengen zwischen 20 und 30, örtlich sogar bis 50 Liter pro Quadratmeter zu erwarten.

Aus unserer Meteoleitstelle blicken wir heute auf eine Wetterlage, die Deutschland regelrecht in zwei Hälften teilt und im Süden für eine erhebliche Gefahrenlage sorgt. Die Regisseure dieses Schauspiels sind zwei mächtige Druckgebilde: das Hochdruckgebiet „Petralilly“ über Skandinavien und das Tiefdruckgebiet „Calvin“ mit Zentrum über Italien. Diese Konstellation sorgt für extreme Kontraste, die von sonnigen Herbsttagen bis hin zu akuter Unwettergefahr durch extremen Regen reichen. Was bedeutet diese Wetterküche konkret für Sie in den kommenden Tagen? Wir haben die Details.
Nutzen Sie die Regen-Prognose für Ihren Ort. Klicken Sie hierzu auf die Grafik.

Doch es gibt einen Lichtblick: Im Laufe des Donnerstags entspannt sich die Dauerregenlage von Westen her allmählich und die Intensität der Niederschläge lässt nach. Zum Start ins Wochenende, am Freitag (26. September), scheint Tief „Kelvin“ dann endgültig die Puste auszugehen. Die Regenfälle klingen weiter ab, es bleibt aber oft stark bewölkt.

Fazit: Höchste Wachsamkeit im Süden, Genuss im Norden

Zusammenfassend lässt sich sagen: Deutschland erlebt eine scharf getrennte Wetterlage. Während der Norden einen Vorgeschmack auf den goldenen Oktober bekommt, kämpft der Süden mit den Auswirkungen eines ausgewachsenen Regen-Unwetters.

Unsere dringende Empfehlung aus der Meteoleitstelle lautet daher: Wenn Sie in den genannten Unwetter-Gebieten leben oder unterwegs sind, verfolgen Sie bitte aufmerksam die lokalen Wetterwarnungen. Stellen Sie sich auf überflutete Straßen und volllaufende Keller ein und bringen Sie sich nicht unnötig in Gefahr. Wir behalten die Entwicklung für Sie selbstverständlich genau im Auge.

FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten

1. Wo genau ist die Unwettergefahr am Mittwoch und in der Nacht am größten? Die höchste Gefahr eines Unwetters durch extremen Dauerregen besteht in einem Streifen vom Saarland über die Pfalz bis in den Kraichgau. Aber auch in angrenzenden Gebieten und später in Südthüringen und Nordbayern ist die Gefahr von lokalen Überflutungen und Starkregen sehr hoch.

2. Warum ist das Wetter in Deutschland aktuell so unterschiedlich? Das liegt am Aufeinandertreffen zweier starker Wettersysteme: Ein Hochdruckgebiet über Skandinavien blockiert feuchte Luft im Norden und sorgt für Sonne. Gleichzeitig pumpt ein Tiefdruckgebiet über Italien sehr feuchte Luft aus dem Mittelmeerraum in den Süden Deutschlands, wo sie als Unwetter abregnet.

3. Wann lässt der starke Regen im Süden endlich nach? In den Haupt-Unwettergebieten hält der Regen bis in die Nacht auf Donnerstag oder den Donnerstagvormittag an. Im Laufe des Donnerstags lässt die Intensität der Regenfälle dann landesweit spürbar nach.

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Thomas Arnold

Thomas Arnold (Jahrgang 1966) ist ein renommierter Nachrichtenjournalist und verfügt über mehr als 30 Jahre Expertise in der regionalen Berichterstattung sowie der Kommunikation von Sicherheits- und Gefahrenlagen. Nach seiner fundierten Ausbildung in namhaften Verlagshäusern baute er seine Laufbahn als Lokal- und Krisenreporter für diverse Tageszeitungen im In- und Ausland sukzessive aus. Diese tiefgreifende journalistische Praxis schärfte seinen Blick für präzise, faktenbasierte Informationsvermittlung. Heute verantwortet er als profilierter Redakteur das Ressort Lokalnachrichten und Regionalberichterstattung der Meteozentrale. Mit seiner Fähigkeit, komplexe meteorologische Sachverhalte und kritische Warnlagen schnell, klar und handlungsorientiert aufzubereiten, ist er eine maßgebliche journalistische Stimme für Öffentlichkeit und Medienpartner. More »
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