In der aktuellen Ausgabe des Meteozentrale-Podcasts analysieren Moderatorin Melanie Hofmann und Meteorologe Peter Richter eine außergewöhnlich hartnäckige Großwetterlage. Ein massives, blockierendes Hochdruckgebiet über dem Nordatlantik sorgt derzeit für extreme Ausgleichsbewegungen der Luftmassen über Europa. Als meteorologische Ursache nennt der Experte zwei plötzliche Stratosphärenerwärmungen (Major Warming) und den damit verbundenen Zusammenbruch des Polarwirbels im vergangenen März.
Für das Wetter in Deutschland bedeutet diese Konstellation in der kommenden Woche eine markante Zweiteilung: Die Bundesrepublik liegt exakt zwischen einem Kältevorstoß im Osten und milderer Luft im Westen.
Die Kernpunkte der Prognose:
- Nordosten & Osten: Hier dominiert kühle Polarluft. Es werden Tageshöchstwerte von 10 bis 15 Grad erwartet. Bei aufklarendem Himmel und Windstille besteht zu Wochenbeginn akute Gefahr von Nachtfrösten.
- Südwesten: Diese Regionen liegen näher am Hochdruckgebiet und profitieren von milderen Luftmassen. Die Temperaturen pendeln sich bei 15 Grad ein, mit Sonnenschein sind lokal (z. B. am Rhein oder Neckar) bis zu 20 Grad möglich.
- Niederschlag: Die gesamte Woche verläuft extrem trocken. Abgesehen von vereinzelten Schauern, vor allem im Alpenstau, ist kein nennenswerter Regen in Sicht.
- Ausblick Mai: Langfristmodelle deuten auf eine Fortsetzung der blockierenden Wetterlage hin. Der Mai könnte demnach leicht unterdurchschnittlich temperiert und weiterhin zu trocken ausfallen.
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