Der Wetterumschwung bringt nach einer kurzen Beruhigung neue Tiefdruckausläufer nach Deutschland. Am heutigen Dienstag verlagert sich eine markante Kaltfront von Westen her in die Mitte des Landes und sorgt für ein erhebliches Konfliktpotenzial in der Atmosphäre. Während der Osten noch von hohen Temperaturen profitiert, drohen in den westlichen Bundesländern teils kräftige Gewitter mit der Gefahr lokaler Überflutungen.
Wie entwickelt sich die Wetterlage am Dienstagmorgen? Bereits am Vormittag ziehen aus westlicher Richtung zunehmend dichte Wolkenfelder auf. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland setzen in der Folge die ersten Schauer ein. In den restlichen Teilen Deutschlands bleibt es zu diesem Zeitpunkt zunächst noch niederschlagsfrei.
Welche Gefahren bringen die angekündigten Gewitter am Dienstagnachmittag mit sich? Mit dem Eintreffen des Tiefdruckgebiets bilden sich im Westen teils heftige Gewitterzellen. Dabei muss mit starkem Niederschlag von 10 bis 30 Litern pro Quadratmeter, stürmischen Böen und kleinkörnigem Hagel gerechnet werden. Aufgrund dieser Niederschlagsmengen in kurzer Zeit besteht ein lokal begrenztes Risiko für Überflutungen.
Wo werden am Dienstag die höchsten Temperaturen gemessen? Die höchsten Werte werden in den östlichen und mittleren Bundesländern erreicht, da die Kaltfront diese Regionen erst im späteren Verlauf erreicht. Bei längerem Sonnenschein steigen die Temperaturen dort auf bis zu 27 Grad Celsius. Im restlichen Bundesgebiet liegen die Tageshöchstwerte meist zwischen 21 und 26 Grad Celsius.
Wie verhalten sich die Windströmungen im Tagesverlauf? Der Wind dreht im Laufe des Tages von südöstlichen auf südwestliche Richtungen. Außerhalb der Schauer und Gewitter weht er meist nur schwach bis mäßig. In der unmittelbaren Nähe der Gewitterzellen treten jedoch lokal eng begrenzte, deutlich kräftigere Sturmböen auf.
Was zeigt die klimatologische Bilanz für den vergangenen Monat Mai? Der Mai schloss im bundesweiten Durchschnitt mit einer Temperaturabweichung von 0,9 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel ab. Dabei zeigten sich allerdings deutliche regionale Unterschiede. Während der Norden genau im Durchschnitt dieser Abweichung von 0,9 Grad lag, verzeichnete München einen weitaus wärmeren Monat mit einem Plus von 1,6 Grad Celsius.
Wie sieht der weitere Wettertrend für Mittwoch und Donnerstag aus? Am Mittwoch beruhigt sich die Lage leicht, es kommt bei längeren Trockenphasen nur noch zu vereinzelten Schauern und Gewittern. Der Donnerstag startet zunächst niederschlagsfrei. Im weiteren Tagesverlauf nähert sich jedoch bereits das nächste Tiefdruckgebiet und bringt abermals neue Schauer nach Deutschland
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