In dieser Podcast-Folge der Meteozentrale geht es um die derzeit sehr aktive Wetterküche über dem Atlantik. Statt stabilem Frühsommerwetter bestimmen in den kommenden Tagen immer wieder Tiefausläufer, Regengebiete, Schauer und einzelne Gewitter das Wetter in Deutschland.
Melanie Hofmann und Peter Richter erklären, warum der Sommer momentan etwas ausgebremst wird: Kräftige Hochdruckgebiete über Grönland und Nordosteuropa blockieren eine ruhige Wetterlage über Mitteleuropa. Gleichzeitig schieben Tiefdruckgebiete vom Atlantik immer wieder feuchte und eher kühle Meeresluft nach Deutschland. Die Folge: Es bleibt wechselhaft, oft mäßig warm und regional nass.
Besonders im Westen und Nordwesten muss wiederholt mit schauerartigem Regen gerechnet werden, örtlich auch mit Gewittern. Im Süden und Osten gibt es zwar ebenfalls keine stabile Schönwettergarantie, dort können sich aber zwischendurch längere trockene und freundlichere Phasen zeigen. Die Temperaturen bleiben zunächst eher verhalten, bevor sich zur Monatsmitte hin möglicherweise wieder wärmere und sommerlichere Luft durchsetzen könnte.
Der Podcast ordnet die aktuelle Großwetterlage verständlich ein, erklärt die regionalen Unterschiede und gibt einen vorsichtigen Ausblick auf die Chancen für mehr Sommerwärme bis Mitte Juni.
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