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Ein schwacher Tiefausläufer bringt Wolken, Wind und kühlere Luft

Wer heute in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz oder Franken vor die Tür geht, muss sich auf einen spürbaren Wetterumschwung einstellen. Ein schwacher Tiefausläufer zieht von der Nordsee landeinwärts und bringt neben dichten Wolkenfeldern auch zeitweise Regen sowie spürbaren Wind…

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Wer heute in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz oder Franken vor die Tür geht, muss sich auf einen spürbaren Wetterumschwung einstellen. Ein schwacher Tiefausläufer zieht von der Nordsee landeinwärts und bringt neben dichten Wolkenfeldern auch zeitweise Regen sowie spürbaren Wind mit sich. Für den Alltag bedeutet das: Packen Sie heute am besten eine leichte Jacke und einen Regenschirm ein, denn die sommerlichen Temperaturen weichen vorübergehend einer frischeren Brise.

Ein kurzes Durchatmen am Donnerstag

Nach den warmen und sonnigen Tagen der letzten Zeit steht uns heute eine vorübergehende Abkühlung bevor. Ein Wolkenband schiebt sich im Tagesverlauf über das Land und bringt schrittweise dichtere Bewölkung und etwas Regen mit sich. Da die feuchte Luftmasse jedoch recht schnell weiterzieht, müssen wir im Binnenland nicht mit lang anhaltendem Starkregen rechnen. Dennoch frischt der Wind spürbar auf und dreht auf Nordwest, wodurch ein merklicher Temperaturrückgang spürbar wird.

Wer heute in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz oder Franken vor die Tür geht, muss sich auf einen spürbaren Wetterumschwung einstellen. Ein schwacher Tiefausläufer zieht von der Nordsee landeinwärts und bringt neben dichten Wolkenfeldern auch zeitweise Regen sowie spürbaren Wind mit sich. Für den Alltag bedeutet das: Packen Sie heute am besten eine leichte Jacke und einen Regenschirm ein, denn die sommerlichen Temperaturen weichen vorübergehend einer frischeren Brise.

Warum der Wind jetzt auffrischt

Verantwortlich für diesen Wetterwechsel ist ein herannahendes Tiefdruckgebiet im Zusammenspiel mit einem sogenannten flachen Trog. Ein Trog bezeichnet in der Meteorologie einen Bereich mit niedrigem Luftdruck in höheren Luftschichten, in dem die Luft zum Aufsteigen gezwungen wird.

Das führt dazu, dass sich Wolken bilden und das Risiko für Schauer sowie lokale Gewitter steigt. Weil diese Front teils okkludiert ist – das bedeutet, dass die nachfolgende Kaltluft die vordere Warmluft eingeholt und vom Boden abgehoben hat –, regnet es sich gebietsweise ein. Da die Front jedoch zügig weiterzieht, bleibt uns flächiger Starkregen weitgehend erspart.

Wer heute in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz oder Franken vor die Tür geht, muss sich auf einen spürbaren Wetterumschwung einstellen. Ein schwacher Tiefausläufer zieht von der Nordsee landeinwärts und bringt neben dichten Wolkenfeldern auch zeitweise Regen sowie spürbaren Wind mit sich. Für den Alltag bedeutet das: Packen Sie heute am besten eine leichte Jacke und einen Regenschirm ein, denn die sommerlichen Temperaturen weichen vorübergehend einer frischeren Brise.

Unterstützt wird das Ganze durch den sogenannten Gradientwind. Damit bezeichnen Meteorologen den Wind, der durch die Druckunterschiede zwischen einem Hoch und einem Tief entsteht. Da sich der Luftdruck über Deutschland rasch verändert, weht dieser Wind heute besonders in freien Lagen kräftig.

Wie sich die Wolken über Nordrhein-Westfalen verteilen

In Nordrhein-Westfalen übernimmt im Laufe des Tages der Tiefausläufer die Regie. Von den Rheinstädten bis ins Westmünsterland zieht am Nachmittag Regen auf, der sich zeitweise als Schauer entlädt. Auf der Temperaturkarte der Meteozentrale ist der Temperaturrückgang bereits gut zu erkennen: Während in Köln noch milde 23 Grad erreicht werden, kühlt es im Ruhrgebiet rund um Essen auf herbstlich anmutende 20 Grad ab.

Temperaturseitig zeigt die Kurve für Neuss ein klares Aufwärtssignal: Die frühe Phase liegt im Mittel bei etwa 26 °C, die hintere Phase bei etwa 31 °C. Damit wird die zweite Hälfte des Zeitraums nach aktuellem Stand spürbar wärmer.

Der wärmste Tag wird derzeit für Mi, 15.07. mit etwa 35 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 14 °C in der ersten Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 10-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.

Auf den kahlen Höhen des Rothaargebirges, wie etwa rund um Winterberg, klettern die Werte sogar nur noch auf 21 Grad. In der Nacht zum Freitag klingen die Schauer ab, und am Freitag setzt sich vom Rheinland her allmählich wieder freundliches Hochdruckwetter mit Höchstwerten zwischen 21 und 26 Grad durch.

Späte Schauer im Schatten des Vogelsbergs

Auch in Hessen zeigt sich das Wetter heute zweigeteilt. Während das Rhein-Main-Gebiet am Vormittag noch viel Sonnenschein abbekommt, verdichten sich die Wolken im Waldecker Land ab dem Nachmittag rasch. Die Temperaturkarte zeigt für die Mainmetropole Frankfurt heiße 29 Grad, während es in der nordhessischen Senke rund um Kassel mit 26 Grad bereits etwas milder bleibt. Am späten Nachmittag und Abend setzt schließlich von der Diemel her zeitweise Regen ein. Nachts ziehen die Niederschläge in Richtung Bayern ab, sodass der Freitag nach kühlen Tiefstwerten von bis zu 9 Grad wieder mit viel Sonnenschein und angenehmen 21 bis 27 Grad aufwartet.

Temperaturseitig zeigt die Kurve für Alsfeld ein klares Aufwärtssignal: Die frühe Phase liegt im Mittel bei etwa 24 °C, die hintere Phase bei etwa 29 °C. Damit wird die zweite Hälfte des Zeitraums nach aktuellem Stand spürbar wärmer.

Der wärmste Tag wird derzeit für Mi, 15.07. mit etwa 32 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 9 °C in der ersten Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 6-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.

In Rheinland-Pfalz bleibt es am Donnerstag am längsten trocken und sommerlich warm. Erst gegen Abend erreichen die ersten dichten Wolkenfelder die Eifelhöhen und das Moseltal, wo sie stellenweise ein paar Regentropfen hinterlassen. Am Deutschen Eck in Koblenz sowie im tief eingeschnittenen Moseltal um die Römerstadt Trier werden Spitzenwerte von heißen 28 Grad gemessen.

In den höheren Lagen der Vulkaneifel, beispielsweise im Raum Gerolstein, zeigt das Thermometer hingegen kühlere 24 Grad an. Der Wind weht mäßig aus Südwest, dreht am Abend auf West und kann zeitweise kräftig auffrischen. Am Freitag kehrt die Ruhe zurück, und bei viel Sonnenschein werden angenehme 24 bis 27 Grad erreicht.

Sonne und Wolken im fränkischen Weinland

Nordbayern profitiert zunächst noch vom Einfluss eines Ausläufers des Azorenhochs, der mäßig warme Meeresluft in die Region führt. Im fränkischen Weinland rund um das Maindreieck sowie in der Oberpfalz zeigt sich tagsüber ein freundlicher Wechsel aus Sonne und Quellwolken. Erst am späten Abend und in der Nacht erreicht die schwache Front das Coburger Land und den Frankenwald mit dichteren Wolken und etwas Regen nördlich des Mains.

Temperaturseitig zeigt die Kurve für Schweinfurt ein klares Aufwärtssignal: Die frühe Phase liegt im Mittel bei etwa 26 °C, die hintere Phase bei etwa 31 °C. Damit wird die zweite Hälfte des Zeitraums nach aktuellem Stand spürbar wärmer.

Der wärmste Tag wird derzeit für Mi, 15.07. mit etwa 34 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 12 °C in der mittleren Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 10-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.

Während im Raum Würzburg sommerliche 27 Grad erreicht werden, bleibt es auf den Höhen im Coburger Land mit 26 Grad spürbar kühler. Der Freitag startet zunächst noch wolkig, doch im Tagesverlauf setzt sich im Arberland und im Maintal immer häufiger die Sonne durch, während ein mäßiger Nordwestwind für frische Luft sorgt.

Fazit: Kurzes Durchatmen vor dem nächsten Hoch

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass uns dieser Donnerstag ein kurzes, aber spürbares Durchatmen beschert. Der schwache Tiefausläufer sorgt vorübergehend für kühlere Luft, Wind und etwas Regen, bevor sich bereits am Freitag von Frankreich und Luxemburg her wieder ruhiges und freundliches Hochdruckwetter durchsetzt.

Unser Alltagstipp für den heutigen Tag: Nutzen Sie am Nachmittag das Regenradar auf Ihrem Smartphone. Da die Schauer und der Regen ungleichmäßig durchziehen, können Sie so trockene Phasen perfekt für Ihren Spaziergang oder Erledigungen nutzen.

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