Ein Tiefdruckkomplex aus westlicher Richtung verdrängt aktuell die feuchtwarme Luft über Deutschland und sorgt für markante Wetterwechsel. Dies führt verbreitet zu Schauern, Starkregen und lokalen Gewittern, während die Temperaturen gebietsweise deutlich zurückgehen. Die Wetterlage bleibt in den kommenden Tagen von hoher Wechselhaftigkeit geprägt.
Welche Wetterlage bestimmt aktuell das Geschehen? Eine aus Westen eintreffende Kaltfront trifft auf die warme Luftmasse, die noch über der Mitte und der Osthälfte Deutschlands liegt. Diese Kollision wird durch einen heranziehenden Tiefdruckkomplex ausgelöst und führt zu einer starken Labilisierung der Atmosphäre.
Wo sind die stärksten Niederschläge aufgetreten? In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kam es bereits zu intensiven Schauern und Gewittern mit starkem Niederschlag. Lokal wurden Regenmengen von 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter in sehr kurzer Zeit registriert, was vereinzelt zu kleineren Überflutungen führte.

In welchen Regionen muss in der Nacht mit weiteren Gewittern gerechnet werden? Die Niederschlagszellen verlagern sich weiter nach Nordosten und betreffen insbesondere das nördliche Nordrhein-Westfalen, das Siegerland, das Sauerland, den Kreis Kleve, das Münsterland sowie das südliche Niedersachsen. Im weiteren Verlauf ziehen abgeschwächte Ausläufer in Richtung des nördlichen Brandenburgs. Auch in Süddeutschland – speziell in Baden-Württemberg – sind nächtliche Regengüsse mit Blitz und Donner möglich.
Wie entwickeln sich die Nachttemperaturen? Die Tiefstwerte fallen auf etwa 14 Grad im Rhein-Main-Gebiet. Deutlich kühler wird es in Schleswig-Holstein, wo bei oft sternenklarem Himmel die Temperaturen auf bis zu 3 Grad sinken.

Wie gestaltet sich der Wetterablauf am Folgetag? Der Vormittag bringt eine vorübergehende Wetterberuhigung mit Sonnenschein und leichter Bewölkung. Ein kompaktes Wolkenband mit leichtem Regen reicht zeitgleich von Nordrhein-Westfalen bis in die Uckermark. Im Laufe des Nachmittags entwickeln sich über der Mitte Deutschlands erneut Schauer und teils kräftige Gewitter, wobei der Schwerpunkt vom Sauerland bis nach Franken liegt. Im Nordwesten und Süden zeigt sich die Sonne hingegen häufiger.
Welche Temperaturgegensätze sind tagsüber zu erwarten? Die Höchsttemperaturen weisen eine beachtliche Spanne auf und liegen zwischen kühlen 10 Grad und bis zu 27 Grad im Südosten Bayerns. Begleitet werden diese Werte von einem überwiegend schwachen Wind aus nördlichen Richtungen.
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