Ein umfangreiches Hochdruckgebiet sorgt für einen markanten Temperaturanstieg, der in weiten Teilen Deutschlands den ersten Sommertag des Jahres bringt. Während der Tag in den östlichen und südlichen Bundesländern noch frisch startet, entwickeln sich am Nachmittag im Westen der Republik erste Schauer und kräftige Gewitter.
Wie entwickeln sich die Temperaturen am frühen Morgen? In Ost- und Süddeutschland ist es zu Tagesbeginn noch sehr frisch, gebietsweise tritt leichter Frost sowie Bodenfrost auf. Im Gegensatz dazu liegen die Frühwerte im Nordwesten und Westen bereits über der 10-Grad-Marke.
Welche Höchstwerte werden im Tagesverlauf erreicht? Die Temperaturen steigen in den westlichen Bundesländern auf bis zu 25 Grad. In den östlichen Bundesländern werden lokal sogar Höchstwerte von bis zu 27 Grad erwartet, womit das Kriterium für einen offiziellen Sommertag erfüllt ist.

Wie wirken sich die Luftmassen auf die Küstenregionen aus? Ein südlicher Wind transportiert die warme Luft bis an die Küsten, wodurch auch dort sommerliche Temperaturen erreicht werden. Ausnahmen bilden konkrete Gebiete wie Helgoland und die nordfriesischen Inseln, wo auflandiger Wind die Werte deutlich unter 20 Grad hält.
Welche meteorologische Ursache liegt dieser Erwärmung zugrunde? Das Hochdruckgebiet Winfried dominiert das aktuelle Wettergeschehen über Deutschland. An seiner Nordwestflanke dreht die Strömung auf Südwest, was kontinuierlich wärmere Luftmassen in das Land führt.
Wie viel Sonnenschein ist zu erwarten? Besonders in den östlichen Landesteilen scheint die Sonne nahezu ungestört für 14 bis 15 Stunden. In den westlichen Regionen hingegen trüben Wolkenaufzüge den Sonnenschein im Laufe des Nachmittags zunehmend.
Wann und wo treten Niederschläge auf? Bereits am Vormittag können am Niederrhein erste Schauer fallen. Zum Nachmittag und Abend hin bilden sich im Westen aufgrund einer zunehmend labilen Atmosphäre vereinzelt kräftige Gewitter, die von Starkregen begleitet werden und zu schwüler Luft führen.
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