Schlagzeilen

Glatteisgefahr: Wetterzweiteilung mit Frost und Regen.

Die aktuelle Animation des Live Radar-Modells für den Südwesten Deutschlands, welche die Entwicklung ab 12:08 UTC darstellt, zeigt momentan noch keine signifikanten Niederschläge. Die Prognosen deuten jedoch auf das Aufziehen von feuchten Luftmassen hin, die in den kommenden Stunden Niederschläge bringen werden, welche teils gefrierend ausfallen können.

🎧 Das Wetter-Briefing (Audio)

Inhalt: Glatteis, Schneefall, Regen, Frost, Nebel, Deutschland, Wochenende, Wetterzweiteilung, Tiefdruck, Hochdruck, Verkehrswarnung.

Wetterlage Deutschland: Zweigeteilt mit Glatteisgefahr im Übergangsbereich

Gefährliche Glättegefahr im Westen und Süden durch gefrierenden Regen

Deutschland steht weiterhin unter dem Einfluss einer markanten Wetterzweiteilung, die auch das kommende Wochenende prägen wird. Ein stabiles Hoch namens DANIEL im skandinavisch-russischen Sektor blockiert effektiv atlantische Tiefdruckgebiete. Dies führt dazu, dass kalte, kontinentale Luft in den Nordosten des Landes gelenkt wird. Gleichzeitig sorgen atlantische Tiefdruckgebiete wie OPIKA und PATRICIA für die Zufuhr milder, feuchter Luftmassen in den Westen und Südwesten Deutschlands. Diese Pattsituation führt im Übergangsbereich zu einer erhöhten Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen.

Die Entwicklung bis Sonntagabend

Nacht zum Samstag: Von Westen und Südwesten her ziehen in der Nacht zum Samstag erneut Niederschläge auf. Eine Okklusion des Tiefs PATRICIA I, dessen Zentrum am Samstagmorgen westlich von England liegt, bringt leichte Regen- und in höheren Lagen Schneefälle. Die Schneefallgrenze liegt im Westen bei 600 bis 800 Metern, im Südwesten bei 800 bis 1100 Metern. Besonders im Übergangsbereich von milder zu kälterer Luft ist mit gefrierendem Regen und damit erhöhter Glatteisgefahr zu rechnen. Dies betrifft insbesondere die höheren Berglagen in Hessen (Taunus, nördliches Bergland), Nordrhein-Westfalen (östliches Bergland), Rheinland-Pfalz und dem Saarland, wo lokal um 1 Zentimeter Neuschnee fallen kann. Auch im südlichen Bayern und Mittelfranken ist gebietsweise mit Glätte durch gefrierende Nässe, geringen Schnee oder gefrierenden Sprühregen zu rechnen.

Die Temperaturen sinken in der Nacht zum Samstag verbreitet unter den Gefrierpunkt. Während das Rhein-Main-Gebiet sowie weite Teile der Rheinland-Pfalz und des Saarlandes meist frostfrei bleiben, werden in der östlichen Landeshälfte Nordrhein-Westfalens und im Bergland leichte bis mäßige Fröste von bis zu -4 Grad erwartet. Auch in Hessen sind Tiefstwerte zwischen 0 und -4 Grad, in Hochlagen bis -4 Grad, prognostiziert. In Bayern reicht der leichte Frost von 0 bis -4 Grad, im Bayerischen Wald und am westlichen Alpenrand kann er sogar mäßig ausfallen. Verbreitet muss zudem mit örtlichem Nebel und Sichtweiten unter 150 Metern gerechnet werden, was die Glättegefahr zusätzlich erhöht.

Samstag: Der Samstag präsentiert sich vielerorts trüb und stark bewölkt. Zeitweise fällt Regen, im Norden und in den höheren Lagen auch Schneeregen oder Schnee. Lokal ist am Vormittag erneut gefrierender Regen möglich, besonders in Hessen und in Teilen Nordbayerns, was zu Glätte führen kann. Die Höchsttemperaturen liegen im Westen Nordrhein-Westfalens und im Süden Rheinland-Pfalz/Saarland bei milden 5 bis 10 Grad. Weiter östlich, etwa in Ostwestfalen, Nordhessen und in Teilen Nordbayerns, bleibt es kühler mit Werten zwischen 0 und 4 Grad. Im Hochsauerland, auf der Wasserkuppe und in den bayerischen Kammlagen ist leichter Dauerfrost um 0 bis -1 Grad möglich, unter beständigem Hochnebel kann es ebenfalls Dauerfrost geben.

Nacht zum Sonntag und Sonntag: Auch die Nacht zum Sonntag und der Sonntag selbst bringen weitere Niederschläge. Im Nordosten und im Bergland können diese weiterhin als Schnee oder gefrierender Regen auftreten und Glätte verursachen. Insbesondere in Hessen und Bayern ist in den Frühstunden lokal Glatteisgefahr durch Schnee oder Regen zu erwarten. Die Temperaturen bleiben im Westen mild (bis zu 8 Grad im westlichen NRW, bis 7 Grad in RLP), während der Osten und die höheren Lagen frostig bleiben (0 bis -4 Grad in Hessen, 0 bis -5 Grad in Bayern). Örtlich kann sich wieder Nebel bilden.

Ausblick Wochenbeginn

Die zweigeteilte Wetterlage setzt sich auch zu Beginn der neuen Woche fort. Nach einer kurzen Beruhigung mit teils auflockernder Bewölkung am Montagvormittag ziehen von Südwesten erneut dichte Wolkenfelder mit Regen auf. Vereinzelt ist dabei bis in tiefere Lagen wieder gefrierender Regen oder Schneeregen möglich, wodurch die Glättegefahr erneut ansteigt. Die Abkühlung auf 0 bis -6 Grad in der Nacht zum Dienstag birgt im Übergangsbereich erneut Potenzial für Glatteis.

Aktuelle Informationen und Warnungen

Bleiben Sie stets informiert über die aktuelle Wetterlage und mögliche Gefahren:

Die aktuelle Animation des Live Radar-Modells für den Südwesten Deutschlands, welche die Entwicklung ab 12:08 UTC darstellt, zeigt momentan noch keine signifikanten Niederschläge. Die Prognosen deuten jedoch auf das Aufziehen von feuchten Luftmassen hin, die in den kommenden Stunden Niederschläge bringen werden, welche teils gefrierend ausfallen können.
Die aktuelle Animation des Live Radar-Modells für den Südwesten Deutschlands, welche die Entwicklung ab 12:08 UTC darstellt, zeigt momentan noch keine signifikanten Niederschläge. Die Prognosen deuten jedoch auf das Aufziehen von feuchten Luftmassen hin, die in den kommenden Stunden Niederschläge bringen werden, welche teils gefrierend ausfallen können.
Die aktuelle Animation des Live Radar-Modells für den Südwesten Deutschlands, welche die Entwicklung ab 12:08 UTC darstellt, zeigt momentan noch keine signifikanten Niederschläge. Die Prognosen deuten jedoch auf das Aufziehen von feuchten Luftmassen hin, die in den kommenden Stunden Niederschläge bringen werden, welche teils gefrierend ausfallen können.
Die aktuelle Animation des Live Radar-Modells für den Südwesten Deutschlands, welche die Entwicklung ab 12:08 UTC darstellt, zeigt momentan noch keine signifikanten Niederschläge. Die Prognosen deuten jedoch auf das Aufziehen von feuchten Luftmassen hin, die in den kommenden Stunden Niederschläge bringen werden, welche teils gefrierend ausfallen können.
Die aktuelle Animation des Live Radar-Modells für den Südwesten Deutschlands, welche die Entwicklung ab 12:08 UTC darstellt, zeigt momentan noch keine signifikanten Niederschläge. Die Prognosen deuten jedoch auf das Aufziehen von feuchten Luftmassen hin, die in den kommenden Stunden Niederschläge bringen werden, welche teils gefrierend ausfallen können.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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