Schlagzeilen

Herbstliche Sturmtiefs im Anlauf – kurze Sommermomente inklusive

Zwischen einem kräftigen Hoch über Osteuropa und einer Serie atlantischer Tiefs nahe der Britischen Inseln hat sich eine Südwestströmung etabliert. Sie bringt zwischendurch milde Luft, wird aber durch nachrückende Kaltfronten wieder ausgeräumt. Für Deutschland heißt das: lebhafter Wind, Schauer, lokal Gewitter – mit den markantesten Böen an der Nordseeküste und in den Hochlagen. Unsere Analyse stützt sich auf DWD-Warnlage, Wochengefahren und aktuelle Modellläufe.

Zwischen einem kräftigen Hoch über Osteuropa und einer Serie atlantischer Tiefs nahe der Britischen Inseln hat sich eine Südwestströmung etabliert. Sie bringt zwischendurch milde Luft, wird aber durch nachrückende Kaltfronten wieder ausgeräumt. Für Deutschland heißt das: lebhafter Wind, Schauer, lokal Gewitter – mit den markantesten Böen an der Nordseeküste und in den Hochlagen. Unsere Analyse stützt sich auf DWD-Warnlage, Wochengefahren und aktuelle Modellläufe.
Ausläufer atlantischer Tiefs sorgen in einer westlichen Strömung für einen wechselhaften und allenfalls mäßig warmen Wetterabschnitt.

Sie planen Märkte, ein Spiel im Stadion oder die Radtour am Main? Dann rechnen Sie mit wechselhaftem Mischbetrieb: kurze freundliche Phasen, dazwischen Schauerfelder und auffrischender Wind. Besonders rund um Schleswig-Holstein und Hamburg sowie in Gipfellagen (z. B. Brocken) sind stürmische Böen zeitweise ein Thema. Am Wochenwechsel deutet sich zudem eine deutlich windige Phase an – Details dazu unter „Ausblick“.

Heute, Freitag (12.09.)

Die atlantischen Randtiefs steuern Schauerstaffeln in die Nordhälfte; an der Nordsee sind einzelne Gewitter mit Böen bis Sturmstärke möglich. Im Binnenland wechseln Sonne und Wolken, kurze Schauer auch in NRW und Niedersachsen, Richtung Bayern und Baden-Württemberg oft längere trockene Abschnitte. Höchstwerte meist 16 bis 22 °C. An Küste und Bergen teils Bft 8 in Böen. Wer auf den Inseln (z. B. Sylt, Amrum) unterwegs ist, hält lose Gegenstände fest und meidet exponierte Deiche.

Samstag (13.09.)

Die Strömung bleibt zyklonal: verbreitet Schauer, lokal Gewitter – Schwerpunkte aus heutiger Sicht von Niedersachsen über NRW bis in Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen. An der Nordseeküste sowie in Teilen der Mittelgebirge weiterhin stürmische Böen nicht ausgeschlossen. Temperaturkorridor ähnlich wie am Freitag. Früh am Tag örtlich Nebel im südlichen Binnenland – bitte mehr Zeit einplanen.

Sonntag (14.09.)

Vorübergehend etwas ruhiger, doch von Benelux her rückt bereits die nächste Front heran. Im Osten und Südosten (u. a. Berlin/Brandenburg, Sachsen, Oberbayern) zeitweise Regen, sonst freundliche Fenster – aber frisch und windig bleibt es. 16 bis 22 °C, je nach Sonnenschein. Richtung Abend/Nacht kündigt sich der nächste Tiefschub an. Lageentwicklung und Ausblick

Zwischen einem kräftigen Hoch über Osteuropa und einer Serie atlantischer Tiefs nahe der Britischen Inseln hat sich eine Südwestströmung etabliert. Sie bringt zwischendurch milde Luft, wird aber durch nachrückende Kaltfronten wieder ausgeräumt. Für Deutschland heißt das: lebhafter Wind, Schauer, lokal Gewitter – mit den markantesten Böen an der Nordseeküste und in den Hochlagen. Unsere Analyse stützt sich auf DWD-Warnlage, Wochengefahren und aktuelle Modellläufe.
Am Montag gibt es auf den höchsten Berg in Hessen, der Wasserkuppe Sturmböen, teils schwere Sturmböen mit über 80 km/h weitere Orte über die Grafik abrufbar,

Nach heutigem Stand greift zum Montag ein markanter Tiefausläufer auf Deutschland über. Sturmböen werden an Nordsee und in Berglagen wahrscheinlicher; im Binnenland frisch bis stürmisch, mit Schauern und Gewittern. Details zur exakten Zugbahn und Böenspitzen hängen noch an der Feinstruktur der Modelle, Tendenz aber zu einer spürbar windigen Lage

Zwischen einem kräftigen Hoch über Osteuropa und einer Serie atlantischer Tiefs nahe der Britischen Inseln hat sich eine Südwestströmung etabliert. Sie bringt zwischendurch milde Luft, wird aber durch nachrückende Kaltfronten wieder ausgeräumt. Für Deutschland heißt das: lebhafter Wind, Schauer, lokal Gewitter – mit den markantesten Böen an der Nordseeküste und in den Hochlagen. Unsere Analyse stützt sich auf DWD-Warnlage, Wochengefahren und aktuelle Modellläufe.
Am Montag droht an den Küsten von Niedersachsen und Schleswig Holstein Sturm mit Böen bis zu 100 km/h. Im Binnenland wird ebenfalls stürmisch jedoch droht keine Sturmgefahr.

Fazit der Meteoleitstelle

Die nächsten 48 Stunden bringen wechselhaftes, herbstnahes Wetter – planen Sie flexibel:
Heute und Samstag immer wieder Schauer, zeitweise Wind bis stürmisch an Küste und in Gipfeln. Der Sonntag bietet Atempausen, ehe am Montag die Sturmlage wahrscheinlicher wird. Wer draußen arbeitet, Events organisiert oder reist, checkt vor Start bitte die aktuelle Warnlage und nutzt wetterfeste Ausrüstung.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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