Panorama

Taifun „Bavi“ bringt Taiwan Starkregen, Sturm und gefährlichen Seegang

Taifun „Bavi“ hat zwar an Kraft verloren, bleibt für Taiwan aber eine ernste Wetterlage. Der Sturm zieht nordwestwärts an der Insel vorbei und beeinflusst Taiwan besonders von Freitagabend bis Samstag. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Windböen, sondern…

Taifun „Bavi“ hat zwar an Kraft verloren, bleibt für Taiwan aber eine ernste Wetterlage. Der Sturm zieht nordwestwärts an der Insel vorbei und beeinflusst Taiwan besonders von Freitagabend bis Samstag. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Windböen, sondern vor allem ergiebiger Regen, gefährlich hoher Wellengang und die Gefahr von Erdrutschen sowie Sturzfluten in den Bergregionen. Nach aktuellem Stand wird der Kern des Taifuns eher nördlich an Taiwan vorbeiziehen, doch seine Regenbänder und das große Sturmfeld greifen weit genug aus, um die Insel deutlich zu treffen.

Taifun „Bavi“ hat zwar an Kraft verloren, bleibt für Taiwan aber eine ernste Wetterlage. Der Sturm zieht nordwestwärts an der Insel vorbei und beeinflusst Taiwan besonders von Freitagabend bis Samstag. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Windböen, sondern vor allem ergiebiger Regen, gefährlich hoher Wellengang und die Gefahr von Erdrutschen sowie Sturzfluten in den Bergregionen. Nach aktuellem Stand wird der Kern des Taifuns eher nördlich an Taiwan vorbeiziehen, doch seine Regenbänder und das große Sturmfeld greifen weit genug aus, um die Insel deutlich zu treffen.

Bavi schwächt sich ab, bleibt aber ein großer Sturm

„Bavi“ ist nicht mehr so stark wie auf seinem Höhepunkt über dem westlichen Pazifik. Das klingt zunächst beruhigend, ist aber nur die halbe Geschichte. Tropische Wirbelstürme verlieren manchmal an maximaler Windgeschwindigkeit, bleiben aber großflächig organisiert. Genau das ist hier der entscheidende Punkt.

Am Freitagabend lag das Zentrum des Taifuns nach den aktuellen Angaben rund 590 Kilometer östlich von Eluanbi, der Südspitze Taiwans. Der Sturm zog mit etwa 26 Kilometern pro Stunde nordwestwärts. In Zentrumsnähe wurden noch anhaltende Windgeschwindigkeiten von rund 155 Kilometern pro Stunde gemessen, Böen erreichten bis zu 191 Kilometer pro Stunde. Der Sturmfeldradius lag weiter bei etwa 380 Kilometern.

Taifun „Bavi“ hat zwar an Kraft verloren, bleibt für Taiwan aber eine ernste Wetterlage. Der Sturm zieht nordwestwärts an der Insel vorbei und beeinflusst Taiwan besonders von Freitagabend bis Samstag. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Windböen, sondern vor allem ergiebiger Regen, gefährlich hoher Wellengang und die Gefahr von Erdrutschen sowie Sturzfluten in den Bergregionen. Nach aktuellem Stand wird der Kern des Taifuns eher nördlich an Taiwan vorbeiziehen, doch seine Regenbänder und das große Sturmfeld greifen weit genug aus, um die Insel deutlich zu treffen.

Damit ist „Bavi“ kein kleiner Restwirbel, sondern weiterhin ein großräumiges tropisches System. Entscheidend ist: Taiwan muss nicht direkt vom Auge getroffen werden, damit es gefährlich wird. Bei Taifunen liegen Regen, Sturm und Seegang oft weit außerhalb des Zentrums.

Der Höhepunkt kommt von Freitagabend bis Samstag

Die stärksten Auswirkungen werden von Freitagabend bis in den Samstag erwartet. Nach aktueller Einschätzung soll der Sturmkreis am frühen Samstag Teile des Nordostens erreichen, insbesondere den Bereich von der Nordostküste bei New Taipei über Yilan bis Hualien. Die größte Annäherung an Taiwan wird voraussichtlich am Samstag zwischen Mittag und Abend erwartet.

Für Taiwan ist das eine klassische Randtreffer-Lage mit hohem Schadenspotenzial. Der Kern bleibt wahrscheinlich nördlich der Insel, aber das bedeutet keine Entwarnung. Die Regenbänder ziehen über Taiwan hinweg, der Wind frischt auf, und an den Küsten baut sich eine sehr raue See auf.

Taifun „Bavi“ hat zwar an Kraft verloren, bleibt für Taiwan aber eine ernste Wetterlage. Der Sturm zieht nordwestwärts an der Insel vorbei und beeinflusst Taiwan besonders von Freitagabend bis Samstag. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Windböen, sondern vor allem ergiebiger Regen, gefährlich hoher Wellengang und die Gefahr von Erdrutschen sowie Sturzfluten in den Bergregionen. Nach aktuellem Stand wird der Kern des Taifuns eher nördlich an Taiwan vorbeiziehen, doch seine Regenbänder und das große Sturmfeld greifen weit genug aus, um die Insel deutlich zu treffen.

Eine Landwarnung gilt für zahlreiche Städte und Landkreise, darunter Gebiete von Changhua nordwärts sowie der Osten Taiwans und die Matsu-Inseln. Seewarnungen betreffen unter anderem die Gewässer nördlich von Taiwan, die nördliche Taiwanstraße, die Gewässer vor Nordost- und Südost-Taiwan sowie den Bashi-Kanal.

Starkregen wird zur größten Gefahr

Das wichtigste Wetterthema ist nicht nur der Wind, sondern der Regen. Von Freitagabend bis Samstag tagsüber werden die kräftigsten Niederschläge erwartet. Besonders Nord-Taiwan, Yilan und die Bergregionen in der Mitte der Insel können sehr ergiebigen Regen abbekommen. Auch in anderen Landesteilen sind durchziehende Regenbänder mit kräftigen Schauern möglich.

Warum gerade Taiwan bei solchen Lagen so anfällig ist, lässt sich gut erklären: Ein Taifun schiebt sehr feuchte Tropenluft gegen die Insel. Dort trifft diese Luft auf steile Gebirge. Sie kann nicht einfach hindurch, sondern wird zum Aufsteigen gezwungen. Beim Aufsteigen kühlt sie ab, Wasserdampf kondensiert, Wolken wachsen, und Regen fällt teils stundenlang nach. Die Berge wirken in dieser Lage wie eine Rampe, an der die feuchte Luft ausgepresst wird.

Deshalb können die Unterschiede auf engem Raum groß sein. An der Küste kann es zwar stürmisch und nass werden, doch in den Staulagen der Berge kommen häufig deutlich größere Regenmengen zusammen. Dort steigt das Risiko für Hangrutsche, Sturzfluten und schnell anschwellende Bäche besonders stark an.

Küsten und Berge besonders gefährdet

An den Küsten nimmt die Gefahr durch den hohen Wellengang zu. Vor der Ostküste wurden bereits Wellen nahe 9 Metern gemessen. Bis Samstagabend werden nördlich und östlich von Taiwan sowie in der nördlichen Taiwanstraße Wellen von 4 bis 7 Metern erwartet. In der Nähe des Taifun-Zentrums können die Wellen sogar über 10 Meter erreichen.

Das ist keine Lage für Ausflüge an Wellenbrecher, Häfen oder Flussmündungen. Solche Wellen wirken aus der Entfernung manchmal faszinierend, sind aber unberechenbar. Zwischen zwei Brechern kann das Meer für einen Moment harmloser aussehen, bevor die nächste Welle deutlich weiter aufläuft.

Auch der Wind wird zunehmend spürbar. Ab Freitagabend können an den Küsten Böen über 75 Kilometer pro Stunde auftreten, im Binnenland teils über 50 Kilometer pro Stunde. Am Samstag greifen stärkere Böen weiter ins Landesinnere aus. Im Raum Taipeh wird der stärkste Wind nach aktuellem Stand am Samstagnachmittag und Samstagabend erwartet; an der Nordküste sind Böen über 118 Kilometer pro Stunde möglich.

Erste Auswirkungen sind bereits sichtbar

Die Behörden melden bereits erste Folgen der Wetterlage. Bis Freitagabend wurden fünf sturmbedingte Verletzte registriert, mehr als 2.000 Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Besonders gefährdete Gebiete liegen in Bergregionen und in tiefer gelegenen Bereichen, in denen Wasser rasch zusammenlaufen kann.

Der Krisenstab warnte vor Erdrutschen, Sturzfluten in bergigem Gelände und Überschwemmungen in tieferen Lagen. Zugleich wurden Menschen aufgefordert, Küstenbereiche zu meiden, Wanderungen abzusagen und während des Höhepunkts der Lage möglichst in sicheren Gebäuden zu bleiben.

Auch der Verkehr wird stark eingeschränkt. Taiwans Hochgeschwindigkeitsbahn stellt am Samstag auf einen reduzierten Fahrplan um. Die Taiwan Railway setzt vor Samstagmittag große Teile des regulären Zugverkehrs aus. Solche Maßnahmen zeigen: Die Lage wird nicht als normales Regenwochenende behandelt, sondern als wetterbedingte Gefahrenlage mit deutlichen Auswirkungen auf den Alltag.

Warum eine Abschwächung keine Entwarnung bedeutet

Bei Taifunen wird oft zuerst auf die maximale Windgeschwindigkeit geschaut. Das ist verständlich, aber nicht immer der beste Maßstab für die tatsächliche Gefahr. Ein etwas schwächerer, aber großer Taifun kann über Stunden enorme Regenmengen bringen. Genau das ist für Taiwan besonders relevant.

Man kann sich den Sturm wie ein großes, feuchtes Rührwerk vorstellen. Der Kern ist zwar das auffälligste Bauteil, aber die Regenbänder drehen weit außen mit. Wenn diese Bänder immer wieder über dieselben Regionen ziehen oder an den Bergen zusätzlich verstärkt werden, kann die Regenmenge schnell problematisch werden.

Die Gefahrenlage entsteht also aus mehreren Zutaten: viel Feuchte, kräftiger Wind, hoher Seegang und das gebirgige Gelände Taiwans. Besonders kritisch wird es dort, wo Starkregen länger anhält oder Wasser aus den Bergen rasch in Täler und tiefer gelegene Orte abfließt.

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