Faktencheck

Faktencheck: Kaltstart und viel Sonnenschein am Mittwoch

THEMA DES TAGES: Der heutige Mittwoch bringt nach einem teils frostigen Morgen bundesweit viel Sonnenschein. Ein Hochdruckgebiet über Island beeinflusst das Wettergeschehen in Deutschland und sorgt für eine stetige Zufuhr eher kühler Luftmassen aus nördlichen Richtungen.

Wie entwickeln sich die Temperaturen am Morgen?

Die Frühwerte liegen zwischen 5 und -4 Grad Celsius. Besonders in Sachsen, Thüringen und Bayern tritt leichter Frost auf. Autofahrer sollten morgens Zeit zum Scheibenkratzen einplanen.

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Wo gibt es Einschränkungen durch Nebel?

In den südlichen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg beginnt der Tag stellenweise mit Nebelfeldern. Diese lokalen Einschränkungen der Sichtweite lösen sich im Laufe des Vormittags auf.

Wie viel Sonnenschein wird im Tagesverlauf erwartet?

Von Flensburg bis Füssen scheint die Sonne nahezu ungestört. Es werden bis zu 14 Sonnenstunden erreicht, was dem maximal Möglichen für diese Jahreszeit entspricht. Lediglich in den östlichen Regionen können im Tagesverlauf vereinzelt Wolken durchziehen.

Welche Höchstwerte werden am Nachmittag erreicht?

Die Temperaturen steigen tagsüber auf 12 bis 20 Grad Celsius. Eine nördliche Luftströmung führt kontinuierlich etwas kühlere Luft heran, weshalb die Erwärmung trotz der starken Sonneneinstrahlung leicht gebremst wird.

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Wo ist mit stärkerem Wind zu rechnen?

Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus nördlichen bis nordöstlichen Richtungen. In Baden-Württemberg und speziell in den Hochlagen des Schwarzwaldes treten hingegen stürmische Böen auf.

Wie hoch ist die Sonnenbrandgefahr?

Die UV-Belastung ist hoch, insbesondere in den südlichen Landesteilen und in höheren Lagen. Durch den frischen Wind wird die gefühlte Temperatur gesenkt, wodurch die tatsächliche Strahlungsintensität leicht unterschätzt werden kann und das Sonnenbrandrisiko steigt.

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Peter Richter

Peter M. Richter ist freier Fachjournalist und verfügt über mehr als 25 Jahre Expertise in den Bereichen Lokalnachrichten, Meteorologie und Synoptik. Seit 2021 verstärkt er als profilierter Redakteur die Fachredaktion der Meteozentrale. Hier ist er darauf spezialisiert, komplexe Wetterumschwünge zu analysieren und hochpräzise, datenbasierte Unwetterwarnungen für die Öffentlichkeit und Medienpartner aufzubereiten. Seine Mission ist die strikte Verbindung von fundiertem journalistischen Handwerk mit tiefem meteorologischen Know-how. Mit seinen klaren Vorhersagen sorgt Peter M. Richter dafür, dass Leser und Entscheidungsträger rechtzeitig informiert werden, um die Sicherheit bei extremen Naturgewalten zu gewährleisten. More »
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