THEMA DES TAGES: Der heutige Samstag bringt neben sonnigen Phasen in einigen Regionen auch unbeständige Wetterabschnitte mit sich. Besonders am Nachmittag sowie in der Nacht zu Sonntag bauen sich kleinräumige, aber teils kräftige Gewitterzellen auf. Im Fokus stehen dabei lokal begrenzter Starkregen, stürmische Böen und vereinzelt kleiner Hagel.
Wo treten heute Nachmittag die ersten Gewitter auf?
Die Wahrscheinlichkeit für die Bildung von Gewittern steigt am Nachmittag primär über den östlichen Mittelgebirgen an. Konkret betroffen sind die Gebiete rund um den Thüringer Wald, das sächsische Erzgebirge sowie der Bayerische Wald in Ostbayern. In diesen Regionen können sich aus zunächst harmlosen Wolken einzelne Schauer und Gewitter entwickeln.
Welche Gefahren bringen diese Gewitterzellen mit sich?
Es handelt sich in den meisten Fällen um schwächere Entwicklungen, dennoch ist lokal mit markanten Begleiterscheinungen zu rechnen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Starkregen, bei dem in kurzer Zeit um die 20 Liter pro Quadratmeter fallen können. Zudem sind vereinzelt kleinkörniger Hagel und Windböen zwischen 50 und 70 Kilometern pro Stunde (Windstärke 7 bis 8) möglich.

Wie entwickelt sich die Wetterlage in der Nacht zum Sonntag?
In den Nachtstunden verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt. Von Nordrhein-Westfalen über Hessen bis in die zentralen Teile Deutschlands ziehen schauerartige und zum Teil gewittrig durchsetzte Regenfälle auf. Diese ziehen im weiteren Verlauf von den westlichen Gebieten weiter in Richtung der Landesmitte.
Mit welchen Regenmengen ist in der Nacht zu rechnen?
Auch während der Nacht bleibt Starkregen ein Thema. Lokal eng begrenzt können innerhalb einer Stunde Niederschlagsmengen von rund 15 Litern pro Quadratmeter gemessen werden. Über einen Zeitraum von wenigen Stunden addieren sich diese Summen gebietsweise auf bis zu 25 Liter pro Quadratmeter.

Wo bleibt es am Samstag voraussichtlich am längsten trocken und sonnig?
Abseits der genannten Gewitterschwerpunkte überwiegt der freundliche Wettercharakter. Besonders im Süden, in den Gebieten direkt am Alpenrand, sowie in großen Teilen der östlichen Bundesländer abseits der Gebirge scheint die Sonne verbreitet für bis zu elf Stunden und es bleibt durchgehend trocken.
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