Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft, doch Hessen zeigt sich zum Wochenende von seiner ambivalenten Seite. Während die Temperaturen tagsüber auf bis zu 11 Grad klettern und milde Luft aus Südosten ins Land strömt, hüllt sich das Land in dichten Nebel, der mancherorts die Sichtweite auf unter 150 Meter reduziert. Besonders in den frühen Morgenstunden und in der kommenden Nacht heißt es aufgepasst: Restschnee und überfrierende Nässe bergen im Norden und Osten die Gefahr von Glätte. Wer jetzt mit dem Auto unterwegs ist, sollte also besonders vorsichtig sein und den Fuß vom Gas nehmen. Die Sonne kämpft sich nur zögerlich durch den grauen Schleier, und so bleibt der Himmel oft bewölkt. Doch die milde Luft verspricht zumindest tagsüber ein paar angenehme Stunden, bevor die Nebel erneut dichter werden und die Nacht mit leichtem Frost in Nordhessen und im Bergland ein frostiges Ende findet.
Warum ist das aktuell so?
Ein Blick hinter die Kulissen
Stellen Sie sich vor, Hessen liegt genau an der Wetterscheide. Weit draußen über dem Atlantik, nahe Irland, rotiert ein Tiefdruckgebiet. Dieses Tief saugt von Süden her feuchte und milde Luftmassen an und schickt sie in unsere Richtung. Diese Luft ist beladen mit Feuchtigkeit, die sich bei Abkühlung in Nebel verwandelt. Gleichzeitig hält sich im Norden und Osten Hessens noch die Erinnerung an den Winter hartnäckig. Hier liegt noch Restschnee, und die Temperaturen sind tiefer. Wenn nun die milde, feuchte Luft auf die kalten Oberflächen trifft, kondensiert sie und gefriert unter Umständen – die gefürchtete Glätte entsteht. Das Zusammenspiel dieser gegenläufigen Kräfte – das Tief über Irland, die milde Südostströmung und die Restkälte im Norden – ist verantwortlich für das aktuelle Wettergeschehen. Es ist wie ein Tauziehen zwischen Frühling und Winter, bei dem der Frühling zwar langsam die Oberhand gewinnt, aber der Winter sich mit Nebel und Glätte noch einmal bemerkbar macht.
So wird das Wetter in Hessen
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So wird das Wetter in Hessen
Heute erwartet uns in Hessen ein zweigeteiltes Bild. Vor allem in den nördlichen und östlichen Regionen besteht am Morgen noch die Gefahr von Glätte durch Restschnee oder überfrierende Nässe. Gebietsweise herrscht dichter Nebel, der die Sichtweite stark einschränkt. Im Laufe des Vormittags lockert der Nebel nur zögerlich auf, und die Sonne zeigt sich nur vereinzelt. Die Temperaturen steigen auf milde 9 bis 11 Grad. In der Nacht zum Sonntag verstärkt sich die Nebelbildung erneut, und in Nordhessen sowie im höheren Bergland kann es leichten Frost zwischen 0 und -2 Grad geben.
Der Sonntag bringt dann kaum Veränderung. Wiederum startet der Tag mit Nebel, der sich im Tagesverlauf nur langsam auflöst. Die Temperaturen bleiben mild bei 8 bis 10 Grad. Die Sonne zeigt sich weiterhin rar, und der Himmel bleibt meist bedeckt. Auch am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag kann es wieder Nebel geben, besonders in den Niederungen.
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Wetter-Trend & Analyse
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Der 14-Tage-Trend im Check
Das verraten die Grafiken
Die 14-Tage-Trends für Hünfeld und Dietzenbach zeigen eine ähnliche Entwicklung: Ein leichter Temperaturanstieg in den kommenden Tagen, gefolgt von einer Stabilisierung auf einem milden Niveau. In Hünfeld, das etwas höher gelegen ist, sind die Temperaturen tendenziell etwas niedriger als in Dietzenbach. Beide Orte zeigen jedoch eine hohe Wahrscheinlichkeit für Niederschlag in den nächsten zwei Wochen, was auf eine anhaltend feuchte Witterung hindeutet. Es scheint, als ob der Übergang zum Frühling noch etwas holprig verläuft und wir uns auf wechselhaftes Wetter einstellen müssen.
| Stadt | Wetter | Temp | Wind |
|---|---|---|---|
| Frankfurt | Nebel, später Auflockerung | 10°C | Leicht, Südost |
| Wiesbaden | Nebel, später Auflockerung | 9°C | Schwach, Süd |
| Kassel | Nebel, Glätte möglich | 8°C | Schwach, Ost |
| Darmstadt | Nebel, später sonnig | 11°C | Leicht, Südwest |
| Gießen | Nebel, teils bewölkt | 9°C | Schwach, Südost |
| Fulda | Nebel, später Auflockerung | 8°C | Schwach, Ost |



















































