Hessenwetter

Droht uns eine Eisbahn? Glatteis-Alarm für Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nordbayern!

Achtung, Autofahrer und Fußgänger! In der Nacht zum Dienstag kann es örtlich zu Glätte durch überfrierende Nässe kommen, auch Reif ist möglich. Besonders heikel wird es am Dienstagmorgen, wenn im Südwesten Niederschläge aufziehen. Dort droht gefrierender Regen und damit Glatteisbildung! Im Laufe des Dienstags breiten sich die Niederschläge weiter nordostwärts aus. Während es in den tiefen Lagen des Südwestens milder wird und die Glättegefahr sinkt, bleibt es in anderen Regionen kritisch. Rechnen Sie mit gefrierendem Regen und Glatteisbildung. Besonders im Bergland kann es auch schneien, wobei in höheren Lagen 1-5 cm Neuschnee fallen können. Seien Sie also vorsichtig unterwegs!

🌀 Isobaren & Strömung

Achtung, Autofahrer und Fußgänger! In der Nacht zum Dienstag kann es örtlich zu Glätte durch überfrierende Nässe kommen, auch Reif ist möglich. Besonders heikel wird es am Dienstagmorgen, wenn im Südwesten Niederschläge aufziehen. Dort droht gefrierender Regen und damit Glatteisbildung! Im Laufe des Dienstags breiten sich die Niederschläge weiter nordostwärts aus. Während es in den tiefen Lagen des Südwestens milder wird und die Glättegefahr sinkt, bleibt es in anderen Regionen kritisch. Rechnen Sie mit gefrierendem Regen und Glatteisbildung. Besonders im Bergland kann es auch schneien, wobei in höheren Lagen 1-5 cm Neuschnee fallen können. Seien Sie also vorsichtig unterwegs!

Stellen Sie sich vor, da braut sich was zusammen! Ein wahrer Kampf der Luftmassen steht uns bevor. Im Norden und Osten Deutschlands hält sich hartnäckig winterliche Kaltluft, die von einem blockierenden Hoch über Skandinavien ausgeht. Dieses Hoch schickt eisige Polarluft zu uns, was für verbreitet mäßigen bis strengen Frost sorgt. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern und der Nordosthälfte von Brandenburg kann es in der Nacht zum Dienstag bitterkalt werden, mit Temperaturen bis -15 Grad!

Doch im Westen und Südwesten sieht die Lage ganz anders aus. Hier macht sich ein Kurzwellentrog bemerkbar, der vom Ostatlantik zur Iberischen Halbinsel zieht. Dieser Trog bringt feuchtere und mildere Luft mit sich. Das Ergebnis? Ein spannungsgeladener Mix, bei dem kalte und milde Luft aufeinandertreffen.

Dieser Kurzwellentrog schwenkt über die Pyrenäen hinweg und erreicht bis Mittwochfrüh die Westalpen. Die daraus resultierenden Hebungsprozesse lassen in der Nacht zum Dienstag im Südwesten und später westlich des Rheins Niederschläge aufkommen. In der Höhe wird es wärmer, aber in Bodennähe hält sich die Kaltluft. Und genau das ist das Problem: Die Niederschläge fallen in gefrierender Form. Besonders betroffen sind windgeschützte Tallagen der Mittelgebirge westlich des Rheins. Hier ist Vorsicht geboten, denn regional kann es zu Unwettern durch Glatteis kommen!

Am Dienstag selbst verlagert sich der Kurzwellentrog weiter in den Westen Deutschlands. Die Niederschläge greifen auf den Westen und Nordwesten über. Bis zum Mittag ist in windgeschützten Tallagen der Mittelgebirge westlich des Rheins, später auch weiter östlich vom Odenwald über den Taunus, das Hochsauerland, Ostwestfalen bis hin zum südlichen Emsland die gefrierende Phase zu erwarten. Aber keine Sorge, westlich des Rheins entspannt sich die Lage bald wieder. Weiter östlich, d.h. vom Spessart über den zentralen Mittelgebirgsraum und dem Westerwald hinweg bis zum Rothaargebirge fallen diese Niederschläge durchweg als Schnee. Nordöstlich einer Linie südliches Emsland – Südharz – Oberlausitz bleibt es trocken.

In der Nacht zum Mittwoch zieht der Kurzwellentrog in den Norden Deutschlands. Es droht erneut gefrierender Regen im Emsland, Ostwestfalen und südlichen Niedersachsen. Im Norden und Nordosten fällt der Niederschlag als Schnee.

Hintergründe einfach erklärt

Das gefährliche Glatteis entsteht, wenn Regen auf einen gefrorenen Boden trifft. Die Regentropfen gefrieren dann schlagartig und bilden eine dünne, aber extrem glatte Eisschicht. Dieses Phänomen tritt besonders häufig in Übergangsjahreszeiten auf, wenn die Temperaturen um den Gefrierpunkt schwanken. Die Kombination aus kalter Luft in Bodennähe und wärmerer Luft in der Höhe ist dabei entscheidend. Kurz gesagt: Wenn es oben taut und unten friert, wird es gefährlich glatt!

🚦 Warn-Überblick

Region Status Grund
Südwesten (Rheinland-Pfalz, Saarland) Kritisch Gefrierender Regen am Dienstagmorgen
Nordrhein-Westfalen Warnung Örtliche Glätte, später gefrierender Regen im Osten
Hessen Warnung Örtliche Glätte, später gefrierender Regen im Westen
Nordbayern Warnung Örtliche Glätte, Glatteis durch gefrierenden Regen

HESSEN_REGEN
HESSEN_SCHNEE
HESSEN_WIND
HESSEN_SATELLIT

So wird das Wetter bei uns

Die atlantischen Tiefdruckgebiete schicken feuchte Luft zu uns, die aber unterschiedlich kalt ist. Im Nordosten hält sich die Kaltluft noch etwas länger.

Nordrhein-Westfalen

In der Nacht zum Dienstag muss man örtlich mit Glätte durch überfrierende Nässe rechnen, vereinzelt auch mit Reif. Am Dienstagmorgen kann es im Südwesten zu gefrierendem Regen kommen. Im Laufe des Tages breiten sich die Niederschläge nordostwärts aus, wobei es in den westlichen Tieflagen milder wird. Richtung Nordosten und in höheren Lagen droht weiterhin gefrierender Regen und Glatteisbildung. Im Bergland, besonders im Sauer- und Siegerland, kann es 1-5 cm Neuschnee geben.

Hessen

Auch in Hessen ist in der Nacht zum Dienstag örtlich mit Glätte zu rechnen. Am Dienstagmorgen besteht im Südwesten die Gefahr von gefrierendem Regen. Im Tagesverlauf breiten sich die Niederschläge nordostwärts aus, wobei es in den südwestlichen Tieflagen milder wird. Im Norden und in Hochlagen kann es zu Dauerfrost kommen. In Kammlagen des Berglands sind starke bis stürmische Böen aus Südost möglich.

Rheinland-Pfalz & Saarland

Nachdem es am Montag im südlichen Bergland noch zu Schneeglätte kommen kann, droht im Laufe der zweiten Hälfte der Nacht zum Dienstag sowie am Dienstagvormittag aus Südwesten aufkommender Niederschlag. Außer in tiefen Lagen im Südwesten kann es zu gefrierendem Regen und Glatteis kommen. Im weiteren Tagesverlauf breiten sich die Niederschläge nordostwärts aus, wobei es in den südwestlichen Tieflagen milder wird. Im Bergland kann es schneien, wobei in höheren Lagen 1-5 cm Neuschnee fallen können.

Nordbayern

Nachdem es am Montagmittag und -nachmittag in Unterfranken an der Grenze zu Württemberg stellenweise Glätte durch geringen Neuschnee geben kann, muss in der Nacht zum Dienstag gebietsweise erneut mit Glätte durch gefrierende Feuchte oder Nässe gerechnet werden. Im westlichen Franken ist Glatteis durch gefrierenden Regen nicht ausgeschlossen. Am Dienstagnachmittag und -abend kann es in der Rhön, mit geringerer Wahrscheinlichkeit auch im Frankenwald, 1-3 cm Neuschnee geben. In den Kammlagen der Mittelgebirge sind stürmische Böen möglich.

Worauf Sie achten müssen

Seien Sie besonders vorsichtig auf Straßen und Gehwegen! Vermeiden Sie unnötige Fahrten und passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen an. Tragen Sie festes Schuhwerk mit gutem Profil. Planen Sie mehr Zeit für Ihren Arbeitsweg ein.

Warnlage

Im Nordosten und im Bergland lokal Dauerfrost, im südlichen Bergland anfangs noch Schnee. Nachts Frost, örtlich Glätte, im Bergland zunehmend windig. Dienstagmorgen im Südwesten örtlich gefrierender Regen möglich, im Tagesverlauf nordostwärts ausbreitend, dann zunehmend als Schnee.

Temperaturen und Aussichten

Die Temperaturen schwanken stark. Während es im Nordosten frostig bleibt, steigen die Temperaturen im Südwesten auf bis zu 9 Grad. In den Übergangsgebieten muss mit Temperaturen um den Gefrierpunkt gerechnet werden. Nachts sinken die Temperaturen überall unter den Gefrierpunkt.

Tagestiefstwerte

Min Temp

Tageshöchstwerte

Max Temp

☔ Aktuelle Wettercodes

Ort Emoji Tag Nacht Wind
Idar-Oberstein 🌧️ 3°C -1°C Mäßig
Gießen ❄️ 1°C -2°C Leicht
Kassel ❄️ -1°C -4°C Mäßig
Koblenz 🌧️ 4°C -1°C Leicht
Fulda ❄️ 0°C -3°C Mäßig

Biowetter & Wohlbefinden

Die Wetterlage kann bei einigen Menschen zu Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen führen. Besonders wetterfühlige Personen sollten sich schonen und viel trinken. Rheuma-Patienten müssen mit verstärkten Gelenkschmerzen rechnen. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf.

💡 Fazit:

Die kommenden Tage bringen uns ein winterliches Wechselspiel. Während der Norden und Osten Deutschlands im Griff der Kaltluft bleiben, macht sich im Westen und Südwesten mildere Luft bemerkbar. Die größte Gefahr geht von gefrierendem Regen und Glatteis aus. Seien Sie vorsichtig unterwegs und passen Sie Ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen an. Packen Sie sich warm ein und achten Sie auf Ihre Gesundheit. Trotz aller Warnungen: Keine Panik! Mit der richtigen Vorbereitung kommen wir gut durch diese winterliche Phase.

Häufige Fragen

Muss ich kratzen?

Ja, in den meisten Regionen müssen Sie am Dienstagmorgen mit Frost rechnen und Ihre Autoscheiben freikratzen.

Schneit es?

Ja, besonders im Bergland kann es schneien. In höheren Lagen sind 1-5 cm Neuschnee möglich.

Wo ist die Glatteisgefahr am größten?

Die größte Glatteisgefahr besteht am Dienstagmorgen im Südwesten Deutschlands, insbesondere in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Aber auch in anderen Regionen ist Vorsicht geboten!

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