Schlagzeilen

Hochdruckeinfluss dominiert, Kaltlufttropfen bringt lokale Schauer

Ein umfangreiches Hochdruckgebiet bestimmt weite Teile des Vorhersagegebiets und sorgt für ruhiges und teils sonniges Wetter. Demgegenüber beeinflusst ein Höhentief weite Teile Frankens und der Oberpfalz sowie angrenzende Regionen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Dort kommt es zu wechselhafter Witterung mit Schauern und lokalen Gewittern. Die Temperaturen erreichen in den Niederungen bis zu 15 Grad. In den Nächten tritt verbreitet Bodenfrost auf, in den Mittelgebirgen auch Luftfrost.

Die aktuelle Großwetterlage an diesem Wochenende.

Aktuell verlagert sich der Randbereich eines von den Britischen Inseln ausgehenden Höhenrückens über das südliche Skandinavien nach Norddeutschland. Dieser Rücken wird in seiner Wellenlänge sukzessive schmaler, stützt jedoch den bodennahen Hochdruckeinfluss über weiten Teilen der Bundesrepublik. Gleichzeitig bestimmt ein Kaltlufttropfen das Wettergeschehen in den südöstlichen Randbereichen des Vorhersagegebiets und induziert dort eine zunehmende Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit.

Ein umfangreiches Hochdruckgebiet bestimmt weite Teile des Vorhersagegebiets und sorgt für ruhiges und teils sonniges Wetter. Demgegenüber beeinflusst ein Höhentief weite Teile Frankens und der Oberpfalz sowie angrenzende Regionen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Dort kommt es zu wechselhafter Witterung mit Schauern und lokalen Gewittern. Die Temperaturen erreichen in den Niederungen bis zu 15 Grad. In den Nächten tritt verbreitet Bodenfrost auf, in den Mittelgebirgen auch Luftfrost.
Die aktuelle Luftdruckverteilung über Europa.

Die synoptische Konstellation zeigt einen klassischen Kontrast zwischen stabilisierender Subsidenz im Hochdruckbereich und potenzieller Labilität durch den Kaltlufttropfen. Während der Höhenrücken vertikale Luftbewegungen hemmt und die Wolkenauflösung begünstigt, führt die Kaltluft in der Höhe über Nordbayern und dem Pfälzerwald zu einem steilen Temperaturgradienten. Dies initiiert lokale Konvektion, die sich in Form von Quellwolken und teils kräftigen Schauern entlädt, obwohl bodennah ein schwacher Hochdruckeinfluss messbar bleibt.

Regionale Prognosen für den heutigen Samstag dem 21.03.2026

Nordrhein-Westfalen: Es herrscht überwiegend ruhiges Hochdruckwetter. Im Münsterland und in Ostwestfalen hält sich bis zum Mittag gebietsweise Nebel oder Hochnebel, abseits davon scheint die Sonne. Im Tagesverlauf bilden sich Quellwolken, wobei am Nachmittag im Sauerland und Siegerland einzelne Schauer nicht ausgeschlossen sind, es bleibt aber meist niederschlagsfrei.

Die Erwärmung erreicht 12 bis 15 Grad, im Rothaargebirge um 10 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost. In der klaren Nacht sinken die Werte auf 3 bis 0 Grad, in Tal- und Muldenlagen der Eifel und des Sauerlands bis -2 Grad. Verbreitet tritt Frost in Bodennähe auf.

Ein umfangreiches Hochdruckgebiet bestimmt weite Teile des Vorhersagegebiets und sorgt für ruhiges und teils sonniges Wetter. Demgegenüber beeinflusst ein Höhentief weite Teile Frankens und der Oberpfalz sowie angrenzende Regionen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Dort kommt es zu wechselhafter Witterung mit Schauern und lokalen Gewittern. Die Temperaturen erreichen in den Niederungen bis zu 15 Grad. In den Nächten tritt verbreitet Bodenfrost auf, in den Mittelgebirgen auch Luftfrost.
Die Höchstwerte erreichen heute im Westen bis zu 14 Grad während es im Bayernwald mit nur 7 bis 9 Grad deutlich kühler bleibt.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet bestimmt weite Teile des Vorhersagegebiets und sorgt für ruhiges und teils sonniges Wetter. Demgegenüber beeinflusst ein Höhentief weite Teile Frankens und der Oberpfalz sowie angrenzende Regionen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Dort kommt es zu wechselhafter Witterung mit Schauern und lokalen Gewittern. Die Temperaturen erreichen in den Niederungen bis zu 15 Grad. In den Nächten tritt verbreitet Bodenfrost auf, in den Mittelgebirgen auch Luftfrost.
In der Nacht zum Sonntag überwiegend frostfrei mit Ausnahme im Bereich Nordhessen und an der Grenze zu Thüringen.

Hessen Im Werra-Meißner-Kreis und im Kaufunger Wald startet der Tag örtlich mit Nebel oder Hochnebel, ansonsten ist es heiter bis wolkig. Über dem Vogelsberg und der Rhön entstehen im Tagesverlauf vermehrt Quellwolken, die einzelne Schauer bringen. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 und 15 Grad, auf der Wasserkuppe und dem Hohen Meißner bei 8 bis 10 Grad.

Ein umfangreiches Hochdruckgebiet bestimmt weite Teile des Vorhersagegebiets und sorgt für ruhiges und teils sonniges Wetter. Demgegenüber beeinflusst ein Höhentief weite Teile Frankens und der Oberpfalz sowie angrenzende Regionen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Dort kommt es zu wechselhafter Witterung mit Schauern und lokalen Gewittern. Die Temperaturen erreichen in den Niederungen bis zu 15 Grad. In den Nächten tritt verbreitet Bodenfrost auf, in den Mittelgebirgen auch Luftfrost.
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Der Nordostwind frischt in Schauernähe böig auf. In der Nacht bleiben über dem Odenwald und der Bergstraße noch dichtere Wolken mit letzten Schauern bestehen. Über dem Kasseler Becken und weiten Teilen Nordhessens klart es auf bei +2 bis -2 Grad, im Bereich Darmstadt und im Hessischen Ried werden 5 bis 2 Grad gemessen. Verbreitet ist mit Bodenfrost zu rechnen.


Rheinland-Pfalz: Nach einem heiteren Start mit vereinzeltem leichtem Frost bildet sich Quellbewölkung. Während es an der unteren Mosel und im Westerwald meist niederschlagsfrei bleibt, entwickeln sich ab den Mittagsstunden über dem Pfälzerwald, der Weinstraße und der Vorderpfalz einzelne Schauer. Die Temperaturen steigen auf 13 bis 15 Grad, in den Hochlagen von Eifel und Hunsrück auf 9 bis 12 Grad.

Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost. In der Nacht zum Sonntag hält sich über der Oberrheinebene und der Vorderpfalz meist wolkiges Wetter mit restlichen Schauern. In den Regionen um Trier und Koblenz bleibt es trocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen 5 und 1 Grad, in der Vulkaneifel und im Westerwald gibt es gebietsweise leichten Frost in Bodennähe.


Nordbayern Franken und die Oberpfalz erleben einen wechselnd bis stark bewölkten Samstag. Von der böhmischen Grenze her ziehen über den Bayerischen Wald, den Oberpfälzer Wald und das Fichtelgebirge schauerartige Niederschläge herein, auch kurze Gewitter sind möglich. In den Kammlagen des Bayerischen Waldes fällt Schnee. Die Temperaturen erreichen 6 bis 11 Grad, in Mainfranken um Würzburg und Aschaffenburg bis 14 Grad.

Auf den Kämmen des Frankenwaldes werden 8 Grad, am Großen Arber 1 Grad erreicht. Der Wind weht mäßig aus Nordost. In der Nacht zum Sonntag ziehen die Niederschläge ab. Anschließend lockert die Bewölkung über Mittelfranken und dem Fränkischen Seenland auf. Die Werte sinken auf 3 bis 0 Grad, an den östlichen Mittelgebirgen herrscht häufig leichter Frost.

Ein umfangreiches Hochdruckgebiet bestimmt weite Teile des Vorhersagegebiets und sorgt für ruhiges und teils sonniges Wetter. Demgegenüber beeinflusst ein Höhentief weite Teile Frankens und der Oberpfalz sowie angrenzende Regionen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Dort kommt es zu wechselhafter Witterung mit Schauern und lokalen Gewittern. Die Temperaturen erreichen in den Niederungen bis zu 15 Grad. In den Nächten tritt verbreitet Bodenfrost auf, in den Mittelgebirgen auch Luftfrost.
Am heutigen Samstag vor allem im Bereich Mainfranken und im östlichen Teil von Hessen kurze Schauer oder mit geringer Wahrscheinlichkeit ein Gewitter. In NRW bleibt es überwiegend trocken

Fazit und Trend:

Die Wetterentwicklung bleibt am Wochenende von scharfen regionalen Kontrasten geprägt. Während sich der Hochdruckeinfluss in den nordwestlichen Fokusregionen mit freundlichen und trockenen Abschnitten behauptet, sorgt der Kaltlufttropfen in Franken, Osthessen und der Pfalz für nasskalte und unbeständige Phasen. Eine nachhaltige, flächendeckende Milderung zeichnet sich in der aktuellen Modellrechnung noch nicht ab.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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