Europawetter

Italien: Unwettergefahr im Norden, Hitze im Süden:

Am heutigen Samstagnachmittag zeigt sich das Wetter in Italien mit markanten Unterschieden zwischen Nord und Süden. Während die Regionen rund um Neapel, Bari und Palermo bei hochsommerlichem Wetter ins Wochenende starten, trüben sich im Norden die Aussichten zunehmend ein. Bereits am Samstag zieht von Westen her eine instabile Wetterlage auf, die sich bis Sonntag deutlich verschärfen wird.

Aktuelle Lage am Samstag: Im Norden erste Gewitter, im Süden Sonne pur

In Mittel- und Süditalien dominieren derzeit noch Sonne und Hitze. In der Region Latium sowie in Kalabrien und Apulien bleibt es meist klar, lediglich entlang des Apennins zeigen sich typische Quellwolken, die lokal zu kurzen Schauern führen können. Auch auf den größeren Inseln wie Sizilien und Sardinien bleibt es sonnig, mit nur vereinzelten Gewittern im bergigen Landesinneren.

Im Gegensatz dazu beginnt sich das Wetter in Norditalien bereits zu verschlechtern. Besonders im Osten Liguriens sowie in den Alpenregionen von Piemont und der Lombardei kommt es zu ersten Schauern und Gewittern. Diese breiten sich bis zum Abend auch auf die tiefer gelegenen Ebenen aus. Begleitet wird das Ganze von typischen Meeresbrisen an den Küsten, die durch die Temperaturunterschiede zwischen Land und Meer entstehen.

Sonntag: Heftige Gewitter im Norden, nur vereinzelt Schauer im Zentrum

Der Sonntag bringt eine markante Wetterumstellung für Norditalien. Bereits in den Morgenstunden setzen verbreitet Regen und Gewitter ein, die im Tagesverlauf an Intensität zunehmen. Besonders betroffen sind der östliche Teil Liguriens, das Piemont, die Lombardei sowie die nordöstlichen Regionen Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch und Venetien.

Am heutigen Samstagnachmittag zeigt sich das Wetter in Italien mit markanten Unterschieden zwischen Nord und Süden. Während die Regionen rund um Neapel, Bari und Palermo bei hochsommerlichem Wetter ins Wochenende starten, trüben sich im Norden die Aussichten zunehmend ein. Bereits am Samstag zieht von Westen her eine instabile Wetterlage auf, die sich bis Sonntag deutlich verschärfen wird.
Vor allem in einer Linie von Turin über Mailand bis nach Venedig muss teils mit heftigen Gewittern gerechnet werden. Auch Südtirol und der Gardasee sind betroffen.

Hier ist mit Starkregen, Sturmböen und in Einzelfällen auch mit Hagel zu rechnen. Die meteorologischen Modelle warnen vor lokalen Unwettern, insbesondere in Gebieten wie Mailand, Turin und Genua. Die zunehmenden Südwestwinde in Ligurien und der Toskana begünstigen zudem das Eindringen feuchter Luftmassen vom Mittelmeer, was die Gewitterbildung verstärkt.

Am heutigen Samstagnachmittag zeigt sich das Wetter in Italien mit markanten Unterschieden zwischen Nord und Süden. Während die Regionen rund um Neapel, Bari und Palermo bei hochsommerlichem Wetter ins Wochenende starten, trüben sich im Norden die Aussichten zunehmend ein. Bereits am Samstag zieht von Westen her eine instabile Wetterlage auf, die sich bis Sonntag deutlich verschärfen wird.
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In Mittelitalien bleibt das Wetter weitgehend stabil. Nur in der Toskana, vor allem entlang der Küste, können am Abend einzelne Gewitter auftreten. Im übrigen Zentrum sowie im gesamten Süden des Landes dominiert weiterhin sonniges und trockenes Wetter.

Temperaturentwicklung: Abkühlung im Norden, Gluthitze im Süden

Die Temperaturen zeigen am Wochenende ebenfalls eine deutliche Zweiteilung. In Norditalien sinken die Tageshöchstwerte durch die zunehmende Bewölkung und die Niederschläge teils deutlich. In Turin und Mailand werden am Sonntag nur noch Werte um die 23 bis 26 Grad erreicht.

Am heutigen Samstagnachmittag zeigt sich das Wetter in Italien mit markanten Unterschieden zwischen Nord und Süden. Während die Regionen rund um Neapel, Bari und Palermo bei hochsommerlichem Wetter ins Wochenende starten, trüben sich im Norden die Aussichten zunehmend ein. Bereits am Samstag zieht von Westen her eine instabile Wetterlage auf, die sich bis Sonntag deutlich verschärfen wird.
Die Verteilung der Temperaturen in Italien am Sonntag. Im Norden von Italien sind nur noch maximal 23 Grad in der Vorhersage im im Süden weiterhin Temperaturen bis zu 34 Grad.

Ganz anders die Situation im Süden: In Regionen wie Apulien, Basilikata oder Sizilien werden am Sonntag Spitzenwerte von bis zu 40 Grad erwartet. Die anhaltende Hitze ist auf eine stabile Hochdrucklage zurückzuführen, die den Mittelmeerraum weiterhin fest im Griff hat.

Meteorologische Analyse: Wenn kalte Luft auf heiße trifft

Die aktuelle Wetterlage erklärt sich aus dem Zusammenspiel zwischen einem sich zurückziehenden Hochdruckgebiet und einer kühleren, feuchten Luftmasse, die aus dem Norden über die Alpen einströmt. Dort, wo diese Luftmassen aufeinandertreffen – vor allem entlang der Alpen und in den nördlichen Ebenen – entsteht ein hohes Gewitterpotenzial.

Gleichzeitig bleibt der Süden Italiens von dieser Entwicklung weitgehend unberührt. Hier sorgt das verbleibende Hochdruckgebiet weiterhin für heiße und trockene Luft. Das typische Phänomen der Meeresbrise, das durch Temperaturunterschiede zwischen Land und Meer entsteht, beeinflusst vor allem die Windverhältnisse entlang der italienischen Küsten.

Fazit: Wetterkontraste am Wochenende über Italien

Italien steht ein wettertechnisch gespaltenes Wochenende bevor. Während der Norden ab Sonntag mit teils heftigen Gewittern und spürbarer Abkühlung rechnen muss, bleibt es im Zentrum und Süden heiß und meist sonnig. Besonders Urlauber in den nördlichen Regionen sollten sich auf Unwetter vorbereiten und lokale Warnmeldungen im Auge behalten. Der Süden hingegen darf sich weiter auf Bade- und Sonnenwetter freuen – zumindest vorerst.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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