Europawetterpodcast

Podcast: Unwettertief über den Alpen, ein Restrisiko bleibt für Deutschland.

Zu Gast im Studio: Melanie Hoffmann (Meteoleitstelle).
Willkommen zu einer neuen Podcast-Folge, in der wir Sie seriös und kompakt auf eine dynamische Unwetterlage vorbereiten. Im Mittelpunkt steht ein rasch ziehendes Tief, das von Westen her über die Alpen zieht und besonders Norditalien sowie das Schweizer Tessin ins Visier nimmt. Gemeinsam mit unserer Expertin Melanie Hoffmann klären wir, was in den kommenden Tagen meteorologisch „unter der Haube“ passiert – und welche konkreten Gefahren sich daraus für Deutschland ergeben.

Zu Gast im Studio: Melanie Hoffmann (Meteoleitstelle).Willkommen zu einer neuen Podcast-Folge, in der wir Sie seriös und kompakt auf eine dynamische Unwetterlage vorbereiten. Im Mittelpunkt steht ein rasch ziehendes Tief, das von Westen her über die Alpen zieht und besonders Norditalien sowie das Schweizer Tessin ins Visier nimmt. Gemeinsam mit unserer Expertin Melanie Hoffmann klären wir, was in den kommenden Tagen meteorologisch „unter der Haube“ passiert – und welche konkreten Gefahren sich daraus für Deutschland ergeben.
EIn Unwetter-Tief sorgt bis zum Freitag für einiges an Regen mit. In Deutschland bekommt nur der Süden das Tief zu spüren.

Worum geht es konkret?
Das Tief führt sehr labile, feuchte Luftmassen an die Alpen. Entlang der Alpensüdseite kommt es zu kräftigen Hebungsprozessen: Gewitterzellen wachsen schnell, bündeln sich und können innerhalb kurzer Zeit enorme Regenmengen ausschütten. Während das System zügig ostwärts weiterzieht, variiert der Schwerpunkt von den Westalpen über die Ostalpen – heftig, aber zeitlich begrenzt.

Zu Gast im Studio: Melanie Hoffmann (Meteoleitstelle).Willkommen zu einer neuen Podcast-Folge, in der wir Sie seriös und kompakt auf eine dynamische Unwetterlage vorbereiten. Im Mittelpunkt steht ein rasch ziehendes Tief, das von Westen her über die Alpen zieht und besonders Norditalien sowie das Schweizer Tessin ins Visier nimmt. Gemeinsam mit unserer Expertin Melanie Hoffmann klären wir, was in den kommenden Tagen meteorologisch „unter der Haube“ passiert – und welche konkreten Gefahren sich daraus für Deutschland ergeben.
In Mailand werden am Mittwoch bis zu 50 Liter Regen erwartet am Donnerstag noch einmal 40 Liter das wären fast 100 Liter in 48 Stunden.

Brennpunkt Norditalien & Tessin
Im Norden Italiens – von der Poebene bis an die Südhänge der Alpen – sowie im Tessin sind Starkregen, Hagel und Sturmböen die Hauptakteure. Lokal sind dreistellige Literwerte pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Das erhöht das Risiko von Sturzfluten, Murgängen und rasch ansteigenden Pegeln kleinerer Flüsse wie Maggia oder Verzasca; auch an Lago Maggiore und Luganersee sind Pegelsprünge und Uferübertritte nicht ausgeschlossen. Verkehrsknoten wie Gotthard oder San-Bernardino können zeitweise beeinträchtigt sein – durch Aquaplaning, Sichtprobleme oder Hagelschlag.

Der Podcast zum Thema Unwettertief und dessen Folgen. Schalten Sie ein.

Was bedeutet das für Deutschland?
Für Süddeutschland, insbesondere das Alpenvorland von Allgäu bis Berchtesgadener Land, sind robuste Gewitterlinien mit Starkregen und Hagel möglich. Kurzzeitig überflutete Straßen, voll laufende Keller und Sturmböen sind typische Begleiterscheinungen. Mitunter verlagern sich Gewitterzüge entlang der Alpen rasch, was die Vorwarnzeit verkürzt. Weiter nördlich lässt die Wucht nach, doch einzelne kräftige Zellen können sich mit den Tageshöchstwerten entwickeln – mit lokalen Platzregen und Hagel, ohne flächige Hochwasserlage.

Zu Gast im Studio: Melanie Hoffmann (Meteoleitstelle).Willkommen zu einer neuen Podcast-Folge, in der wir Sie seriös und kompakt auf eine dynamische Unwetterlage vorbereiten. Im Mittelpunkt steht ein rasch ziehendes Tief, das von Westen her über die Alpen zieht und besonders Norditalien sowie das Schweizer Tessin ins Visier nimmt. Gemeinsam mit unserer Expertin Melanie Hoffmann klären wir, was in den kommenden Tagen meteorologisch „unter der Haube“ passiert – und welche konkreten Gefahren sich daraus für Deutschland ergeben.
Diese Grafik zeigt die Regenmengen in Sonthofen im Allgäu. 32 Liter werden am Donnerstag erwartet. Deutlich weniger als in in Norditalien und der Schweiz.

Warum kann es so heftig werden?
Warme, feuchte Luft speichert viel Energie. Trifft sie auf die Alpen als „Wettersperre“, wird sie gehoben – Gewitterzellen explodieren förmlich in die Höhe. Die Folge sind eng begrenzte, aber sehr intensive Unwetter, bei denen es wenige Kilometer weiter fast trocken bleiben kann.

Ihre Sicherheit – das sollten SIE jetzt beachten
Planen Sie Aktivitäten im Alpenraum flexibel und behalten Sie Kurzfristwarnungen im Blick. Bei ersten Donnerzeichen rasch Schutz suchen, Fahrzeuge nach Möglichkeit unterstellen und Reisepläne rund um die Alpenpässe anpassen. Nach Starkregen Wasserläufe meiden und überflutete Straßen nicht durchfahren – die Tiefe ist oft tückisch.

Darüber sprechen wir in der Folge
Melanie Hoffmann ordnet die Modelllage ein, erklärt die Warnfenster für Norditalien, Tessin und Süddeutschland, gibt Praxis-Tipps für Outdoor, Verkehr und Veranstaltungen und zeigt, woran Sie erkennen, wann aus „normalem Schauer“ gefährliches Unwetter wird.

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Melanie Hofmann

Melanie Hofmann (Jahrgang 1983) ist erfahrene Meteorologin und verantwortet als Leitende Audio-Redakteurin die Podcast-Produktion der Meteozentrale. Als Host und offizielle Stimme des "Meteozentrale Wetter-Briefings" ist sie darauf spezialisiert, hochkomplexe synoptische Modelldaten und amtliche Warnlagen in präzise, faktenbasierte Audio-Analysen zu übersetzen. Ihr Fokus liegt dabei auf der strikten Verbindung von meteorologischer Fach-Expertise und modernem Datenjournalismus. Mit ihrer klaren, sachlichen Warn-Kommunikation stellt Melanie Hofmann sicher, dass Öffentlichkeit, Medienpartner und Entscheidungsträger auch akustisch stets auf dem neuesten Stand der Gefahrenabwehr und der aktuellen Wetterlage sind. More »
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