Panorama

Vatertags-Wetter: Kälte, Frost und Graupelgewitter

Zum Vatertag erwartet Deutschland eine Fortsetzung des spätwinterlichen Wetters. Ein Polar-Tief bringt kalte Luft, sinkende Schneefallgrenzen und lokale Graupelgewitter, während es an den Alpen zu kräftigen Schneefällen kommt.

Kaltfronten und Schauer in der Nacht

In der Nacht zum Donnerstag ziehen laut einer aktuellen Analyse des Wetterkanals wettercom mehrere Schauerstaffeln durch das Land. Eine deutliche Kaltfront macht sich besonders an den Alpen bemerkbar, während eine weitere aus Nordwesten heranzieht.

Begleitet werden diese nächtlichen Niederschläge teils von Blitz und Donner. Ausflügler und Verkehrsteilnehmer müssen sich bundesweit auf unbeständige Bedingungen einstellen.

Frostgefahr und sinkende Schneefallgrenze

Die Experten von wettercom prognostizieren nächtliche Tiefstwerte von acht bis zwei Grad Celsius. Besonders in Schleswig-Holstein droht in dieser Nacht örtlicher Bodenfrost.

Gleichzeitig sinkt die Schneefallgrenze gebietsweise wieder auf knapp unter 1.000 Meter. An den Alpen ist aufgrund eines tiefen Luftdruckgebiets über dem Golf von Genua mit kräftigen Niederschlägen in Form von Schnee zu rechnen, was lokal zu Einschränkungen führen kann.

Meteorologische Ursachen und Ausblick

Verantwortlich für diesen späten Kälteeinbruch ist das Polar-Tief “Dorin”. Dieses System liegt derzeit über dem Süden Skandinaviens und führt beständig maritime Kaltluft aus nordwestlicher Richtung nach Deutschland.

Tagsüber dominieren dichte Wolkenfelder das Himmelsbild, besonders auf einem Streifen von Nordrhein-Westfalen bis nach Vorpommern sowie zwischen den Alpen und dem Bayerischen Wald. Es muss wiederholt mit zahlreichen Schauern und einzelnen Graupelgewittern gerechnet werden. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen dabei lediglich verhaltene 8 bis 16 Grad Celsius.

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Thomas Arnold

Thomas Arnold (Jahrgang 1966) ist ein renommierter Nachrichtenjournalist und verfügt über mehr als 30 Jahre Expertise in der regionalen Berichterstattung sowie der Kommunikation von Sicherheits- und Gefahrenlagen. Nach seiner fundierten Ausbildung in namhaften Verlagshäusern baute er seine Laufbahn als Lokal- und Krisenreporter für diverse Tageszeitungen im In- und Ausland sukzessive aus. Diese tiefgreifende journalistische Praxis schärfte seinen Blick für präzise, faktenbasierte Informationsvermittlung. Heute verantwortet er als profilierter Redakteur das Ressort Lokalnachrichten und Regionalberichterstattung der Meteozentrale. Mit seiner Fähigkeit, komplexe meteorologische Sachverhalte und kritische Warnlagen schnell, klar und handlungsorientiert aufzubereiten, ist er eine maßgebliche journalistische Stimme für Öffentlichkeit und Medienpartner. More »
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