THEMA DES TAGES: Ein massives Niederschlagsgebiet hat in weiten Teilen der Landesmitte und des Südens für erhebliche Regenmengen gesorgt. Besonders im Fokus steht die Region um den Harz sowie der Norden Thüringens, wo die Pegelstände kritische Marken erreichen. Die Wetterlage bleibt dynamisch, entspannt sich aber im Laufe der kommenden Tage deutlich.
Wo fielen die höchsten Niederschlagsmengen? Der Harz und das umliegende Vorland bildeten den Schwerpunkt der Regenfälle. An der südlichen Harzseite wurden teilweise mehr als 50 Liter pro Quadratmeter registriert. Konkrete Spitzenwerte gab es lokal mit 54 Litern, in Halberstadt mit 52 Litern und in Bad Lauterberg mit 40 Litern auf den Quadratmeter.

Welche Gewässer sind aktuell von Hochwasser bedroht? Das Wasser sammelt sich massiv in den südlichen Abflüssen. Im Norden Thüringens verzeichnen die Flüsse Wipper und Unstrut derzeit stark ansteigende Pegelstände. Ein Erreichen der Hochwasser-Meldestufe 1 ist in diesen Einzugsgebieten sehr wahrscheinlich.

Wie entwickelt sich die Gewitterlage im Süden? Kräftige Gewitterzellen, teils begleitet von Hagel und Sturmböen, sind von Baden-Württemberg in Richtung Bayern gezogen. Im Laufe der Nacht und des kommenden Tages muss besonders in Oberfranken und den östlichen Regionen Bayerns mit weiteren lokalen Entwicklungen gerechnet werden.
Welche Regionen können mit freundlichem Wetter rechnen? Die freundlichsten und sonnigsten Abschnitte konzentrieren sich auf den äußersten Norden. An der Ostseeküste sowie an der Nordseeküste bleibt es weitgehend trocken und die Wolkendecke lockert deutlich auf.
Wie sieht die Temperaturverteilung für den heutigen Tag aus? Die Temperaturunterschiede sind enorm. Unter der kompakten Regenwolkendecke in Thüringen und im südlichen Sachsen-Anhalt werden lediglich 8 bis 10 Grad erreicht. In den restlichen Regionen liegen die Werte zwischen 12 und 16 Grad, während in Passau Spitzenwerte von bis zu 20 Grad erreicht werden.

Welcher Trend zeichnet sich für das kommende Wochenende ab? Die Temperaturen steigen zum Wochenende hin markant an. Am Freitag werden nach Auflösung lokaler Nebelfelder in den ehemaligen Regengebieten bereits bis zu 23 Grad erwartet. Der Samstag zeigt sich mit Werten zwischen 20 und 26 Grad frühsommerlich warm, wobei am Nachmittag in den höheren Berglagen einzelne Hitzegewitter entstehen können.
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