Südwetter

Hochdruckgebiet Volker bringt sonniges Wetter nach Bayern und Baden-Württemberg

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Meteozentrale Wetter-Radio

Süddeutschland startet mit freundlichem und trockenem Wetter in die neue Woche. Das Hochdruckgebiet Volker bestimmt am Montag das Wettergeschehen in Bayern und Baden-Württemberg, wobei die Höchsttemperaturen regional bei bis zu 21 Grad liegen.

Die aktuelle Großwetterlage im Süden von Deutschland

Aktuell dominiert das Hochdruckgebiet Volker mit seinem Schwerpunkt über Dänemark und Schweden das Wetter. Gleichzeitig erstreckt sich ein stabiler Hochdruckkeil von den Britischen Inseln bis nach Osteuropa. Diese synoptische Konstellation führt trockene Luftmassen nach Süddeutschland. Im Verlauf des Tages und in der kommenden Nacht nähert sich ein Tiefdruckgebiet in höheren Luftschichten, welches die Luftmasse anfeuchtet. Dies macht sich vorerst ausschließlich durch eine Zunahme der Bewölkung bemerkbar, bringt jedoch keinen Niederschlag.

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Niederschlag wird auch zum Wochenstart in Bayern und Baden Württemberg nicht geben. Die Hochdruckblockade hält an.
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Die Sonneneinstrahlung im Süden liegt heute bei ca. 70 Prozent.

Meteorologische Modelle bestätigen eine stabile Hochdrucklage. Die anströmende trockene Luft verhindert konvektive Ereignisse und Schauer weitgehend. Lediglich in unmittelbarer Alpennähe wird ab Dienstag feuchtwarme Luft aus dem Mittelmeerraum herangeführt, was zu einer leichten Labilisierung der Luftschichtung führt. Für den heutigen Montag bleibt das Niederschlagsrisiko im gesamten süddeutschen Raum jedoch marginal.

Regionale Prognose für Bayern und Baden Württemberg

Baden-Württemberg: Im Oberrheingraben und im Breisgau wird es heute besonders mild. In Karlsruhe und Freiburg werden Höchstwerte von 21 Grad erreicht. Auch am Bodensee, in Konstanz, steigen die Temperaturen auf 21 Grad. In der Region Stuttgart sowie in Villingen-Schwenningen im Schwarzwald liegen die Tageshöchstwerte bei 19 Grad, während es in Ulm an der Donau bei 18 Grad etwas kühler bleibt. Es zeigen sich zeitweise dichte hohe Wolkenfelder, es bleibt aber niederschlagsfrei. In der Nacht kühlt es auf 9 bis 3 Grad ab, wobei im Bergland stellenweise Frost in Bodennähe auftreten kann. Es weht ein schwacher Nordostwind.

Bayern: In Mainfranken und am Untermain bleibt es freundlich. Aschaffenburg verzeichnet heute 19 Grad, während in Würzburg 18 Grad erreicht werden. Im Raum Oberfranken ist es deutlich kühler; Hof im Frankenwald meldet Tageshöchstwerte von 14 Grad, in Bayreuth werden 17 Grad erwartet. Entlang der Donau und im Münchner Raum – von Ingolstadt über Augsburg bis nach München und Passau – liegen die Höchsttemperaturen einheitlich bei 18 Grad.

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Die Temperaturen in Bayern und Baden Württemberg können Sich auch zum Start in die neue Woche sehen lasse. Diese steigen auf bis zu 21 Grad in der Ortenau, dem Schwarzwald und in Lörrach. In Bayern ist es mit 14 bis 19 Grad etwas kühler.
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In der Nacht zum Dienstag müssen Sie lokal mit Frost bei 0 Grad rechnen. Im Südschwarzwald und an den Alpen bleibt es frostfrei

Am Alpenrand, in Oberstdorf sowie in Berchtesgaden, werden 17 Grad erreicht. Im Tagesverlauf ziehen aus Richtung Spessart und Rhön vermehrt Wolken auf. In der Nacht zum Dienstag sinken die Temperaturen in Tälern auf bis zu 2 Grad, während in den Kammlagen der Mittelgebirge milde 12 bis 16 Grad gemessen werden.

Das Fazit und die Fakten für Süddeutschland

Süddeutschland verzeichnet einen ruhigen und überwiegend sonnigen Start in die Woche. Während die Temperaturen im Oberrheingraben die 20-Grad-Marke überschreiten, bleibt es in den nördlichen und östlichen Mittelgebirgen Bayerns spürbar kühler. Ein Wetterumschwung mit labilerer Luft ist vorerst nur am direkten Alpenrand in den kommenden Tagen zu erwarten.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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