Panorama

Wie lange kann sich das milde Hochdruckwetter gegen die Atlantiktiefs behaupten?

Momentan erleben wir eine faszinierende Konstellation in der Atmosphäre, die für die Jahreszeit bemerkenswert mildes Wetter bringt. Anstatt der üblichen Westwinde, die feuchte und kühle Luft vom Atlantik heranführen, hat sich die Strömung gedreht. Luftmassen bewegen sich derzeit vorwiegend von Süd nach Nord. Der Grund hierfür ist ein kräftiges Hochdruckgebiet, das sich wie eine schützende Wand von Osteuropa bis weit in den hohen Norden erstreckt und Tiefdruckgebiete effektiv blockiert.

Momentan erleben wir eine faszinierende Konstellation in der Atmosphäre, die für die Jahreszeit bemerkenswert mildes Wetter bringt. Anstatt der üblichen Westwinde, die feuchte und kühle Luft vom Atlantik heranführen, hat sich die Strömung gedreht. Luftmassen bewegen sich derzeit vorwiegend von Süd nach Nord. Der Grund hierfür ist ein kräftiges Hochdruckgebiet, das sich wie eine schützende Wand von Osteuropa bis weit in den hohen Norden erstreckt und Tiefdruckgebiete effektiv blockiert.
Die aktuelle Luftdruckverteilung in Europa.

Ein freundlicher Wochenstart mit lokalen Unterschieden

Für Sie bedeutet dies am heutigen Montag vielfach eine langsame, aber stetige Besserung. Die feuchte Luftschicht am Boden, die uns zuletzt oft trübes Grau bescherte, wird zunehmend “weggetrocknet”. Während sich in einigen engen Tallagen der Nebel noch zäh halten kann, setzt sich in weiten Teilen des Landes die Sonne durch. Besonders wenn Sie im Rheinland oder im Münsterland unterwegs sind, dürften Sie heute von freundlichen Phasen profitieren. Auch weiter östlich, etwa im Havelland, weichen die Wolken zunehmend der Sonne.

Momentan erleben wir eine faszinierende Konstellation in der Atmosphäre, die für die Jahreszeit bemerkenswert mildes Wetter bringt. Anstatt der üblichen Westwinde, die feuchte und kühle Luft vom Atlantik heranführen, hat sich die Strömung gedreht. Luftmassen bewegen sich derzeit vorwiegend von Süd nach Nord. Der Grund hierfür ist ein kräftiges Hochdruckgebiet, das sich wie eine schützende Wand von Osteuropa bis weit in den hohen Norden erstreckt und Tiefdruckgebiete effektiv blockiert.
In der Nacht gehen die Temperaturen auf 0 bis 3 Grad zurück.

Die Temperaturen spiegeln diese Zweiteilung wider: Wo die Sonne scheint, erreichen wir für Dezember sehr milde Werte zwischen 7 und 12 Grad. Bleibt es hingegen grau, verharren die Werte nur knapp über dem Gefrierpunkt. Der Wind spielt dabei kaum eine Rolle, außer Sie befinden sich an der ostfriesischen Küste oder auf den Gipfeln des Hochschwarzwalds, wo es zeitweise etwas ruppiger zugehen kann. Im Erzgebirge macht sich zudem ein spezieller lokaler Effekt bemerkbar, der dort für spürbare Böen sorgt.

Die Aussichten: Viel Ruhe und milde Luft aus dem Süden

In der Nacht zum Dienstag und am Dienstag selbst festigt das Hochdruckgebiet seine Position. Ein Tiefdruckgebiet, das ursprünglich Kurs auf uns nahm, wird nach Südwesteuropa abgedrängt. Das Resultat ist eine weitere Zufuhr sehr milder Luftmassen aus dem Mittelmeerraum.

Für den Dienstag bedeutet das: Wir behalten unser ruhiges Wetter. In den Niederungen, etwa entlang der Donau oder im Thüringer Becken, müssen Sie allerdings weiterhin mit zähen Nebelfeldern rechnen, die die Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich halten. Wer jedoch der “Suppe” entfliehen kann – sei es durch eine höhere Lage oder schlichtweg Glück bei der Wolkenverteilung –, darf sich über frühlingshaft anmutende Temperaturen freuen. Besonders im Westen, etwa im Saarland, sind erneut bis zu 12 Grad möglich.

Der Mittwoch: Ein kurzer Dämpfer?

Zur Wochenmitte versucht ein Ausläufer eines Sturms bei Island, sich gegen unser Hochdruckgebiet durchzusetzen. Doch diesem Versuch geht schnell die Puste aus. Was als Wetterfront im Emsland und in Schleswig-Holstein ankommt, ist kaum mehr als dichte Bewölkung und vielleicht ein paar wenige Regentropfen. Das Hoch bleibt dominant. Zwar ziehen mehr Wolken durch, aber Regen bleibt die absolute Ausnahme. Selbst im Südosten, wo sich feuchte Luft aus dem Alpenraum bemerkbar machen kann, bleibt es weitgehend trocken.

Momentan erleben wir eine faszinierende Konstellation in der Atmosphäre, die für die Jahreszeit bemerkenswert mildes Wetter bringt. Anstatt der üblichen Westwinde, die feuchte und kühle Luft vom Atlantik heranführen, hat sich die Strömung gedreht. Luftmassen bewegen sich derzeit vorwiegend von Süd nach Nord. Der Grund hierfür ist ein kräftiges Hochdruckgebiet, das sich wie eine schützende Wand von Osteuropa bis weit in den hohen Norden erstreckt und Tiefdruckgebiete effektiv blockiert.
Regen gibt es wenn überhaupt in den 48 Stunden an der Nordsee bis zum Emsland

Fazit: Warum ist das aktuell so?

Wir befinden uns in einer klassischen “Inversionswetterlage”, die durch eine Blockadesituation gestützt wird.

  • Blockade: Das Hochdruckgebiet im Osten ist so stabil, dass atlantische Tiefs (die “Wettermotoren”) nicht nach Mitteleuropa vorankommen, sondern nach Süden oder Norden ausweichen müssen.
  • Inversion: Dies beschreibt den Zustand, dass es in der Höhe (auf den Bergen) wärmer ist als am Boden. Die schwere, kalte Luft sammelt sich in den Tälern (Nebel), während oben die milde Südluft für Sonnenschein sorgt.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Winter muss warten. Solange diese südliche Strömung anhält, bleiben Schnee und klirrende Kälte fern, und wir pendeln weiterhin zwischen trübem Nebelgrau und ungewöhnlich mildem Sonnenschein.

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Peter Richter

Peter M. Richter ist freier Fachjournalist und verfügt über mehr als 25 Jahre Expertise in den Bereichen Lokalnachrichten, Meteorologie und Synoptik. Seit 2021 verstärkt er als profilierter Redakteur die Fachredaktion der Meteozentrale. Hier ist er darauf spezialisiert, komplexe Wetterumschwünge zu analysieren und hochpräzise, datenbasierte Unwetterwarnungen für die Öffentlichkeit und Medienpartner aufzubereiten. Seine Mission ist die strikte Verbindung von fundiertem journalistischen Handwerk mit tiefem meteorologischen Know-how. Mit seinen klaren Vorhersagen sorgt Peter M. Richter dafür, dass Leser und Entscheidungsträger rechtzeitig informiert werden, um die Sicherheit bei extremen Naturgewalten zu gewährleisten. More »
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