Südwetter

April-Intermezzo im Mai: Dauerregen an den Alpen und Gewitter-Gefahr im Westen

Eine weitgespannte Tiefdruckzone über Europa lenkt mit einer straffen Westströmung kühle maritime Polarluft direkt nach Süddeutschland. Während ein Randtief Richtung Adria abzieht und die Regenfälle am Alpenrand intensiviert, sorgt labil geschichtete Kaltluft in den übrigen Regionen für ein hohes Potenzial an Schauern und Gewittern. Die Schneefallgrenze sinkt in den Hochlagen auf bis zu 1000 Meter.

Die aktuelle Wetterlage im Süden von Deutschland

Die aktuelle Wetterlage präsentiert sich zweigeteilt und für die Jahreszeit deutlich zu kühl. Während die Nordhälfte Bayerns und weite Teile Baden-Württembergs unter dem Einfluss labiler Kaltluft stehen, die immer wieder konvektive Umlagerungen in Form von Graupelgewittern auslöst, etabliert sich im Voralpenland eine klassische Staulage. Hier sorgt das abziehende Adriatief für anhaltende Niederschläge, die oberhalb von 1000 bis 1200 m zunehmend in Schnee übergehen. Die Temperaturen erreichen dabei kaum zweistellige Werte in den Mittelgebirgen, was den herbstlichen Charakter dieser Maiwoche unterstreicht.

Eine weitgespannte Tiefdruckzone über Europa lenkt mit einer straffen Westströmung kühle maritime Polarluft direkt nach Süddeutschland. Während ein Randtief Richtung Adria abzieht und die Regenfälle am Alpenrand intensiviert, sorgt labil geschichtete Kaltluft in den übrigen Regionen für ein hohes Potenzial an Schauern und Gewittern. Die Schneefallgrenze sinkt in den Hochlagen auf bis zu 1000 Meter.
Die Höchstwerte der Temperaturen am heuten Freitag
Eine weitgespannte Tiefdruckzone über Europa lenkt mit einer straffen Westströmung kühle maritime Polarluft direkt nach Süddeutschland. Während ein Randtief Richtung Adria abzieht und die Regenfälle am Alpenrand intensiviert, sorgt labil geschichtete Kaltluft in den übrigen Regionen für ein hohes Potenzial an Schauern und Gewittern. Die Schneefallgrenze sinkt in den Hochlagen auf bis zu 1000 Meter.
Die Tiefstwerte in der Nacht zum Samstag

Das Lokalwetter für Bayern und Baden Württemberg

Franken und Oberpfalz: Wechselspiel aus Sonne und Blitzen: In Mainfranken, rund um Würzburg und Schweinfurt, sowie im Regental zeigen sich zwar kurze sonnige Abschnitte, doch die Atmosphäre ist instabil. Es muss mit rasch entwickelnden Schauern gerechnet werden. Lokal können Gewitter auftreten, die mit kleinkörnigem Hagel und Windspitzen um 60 km/h einhergehen. Die Höchstwerte pendeln sich in Bamberg und Regensburg bei etwa 14 bis 15 Grad Celsius ein.

Eine weitgespannte Tiefdruckzone über Europa lenkt mit einer straffen Westströmung kühle maritime Polarluft direkt nach Süddeutschland. Während ein Randtief Richtung Adria abzieht und die Regenfälle am Alpenrand intensiviert, sorgt labil geschichtete Kaltluft in den übrigen Regionen für ein hohes Potenzial an Schauern und Gewittern. Die Schneefallgrenze sinkt in den Hochlagen auf bis zu 1000 Meter.
Der heutige Freitag zeigt sich weiterhin sehr wechselhaft mit Schauern und Gewitter
Eine weitgespannte Tiefdruckzone über Europa lenkt mit einer straffen Westströmung kühle maritime Polarluft direkt nach Süddeutschland. Während ein Randtief Richtung Adria abzieht und die Regenfälle am Alpenrand intensiviert, sorgt labil geschichtete Kaltluft in den übrigen Regionen für ein hohes Potenzial an Schauern und Gewittern. Die Schneefallgrenze sinkt in den Hochlagen auf bis zu 1000 Meter.
Die Summer der Schauer in den kommenden 24 Stunden

Oberbayern und Schwaben: Dauerregen-Modus: Südlich der Donau-Achse dominieren kompakte Schichtwolken. In den Berchtesgadener Alpen und dem Chiemgau setzt am Nachmittag persistenter Niederschlag ein. Die Schneefallgrenze ist ein entscheidender Faktor für den Straßenverkehr am Brenner und rund um Garmisch-Partenkirchen, da sie nachts auf 1000 Meter absinken kann. In München bleibt es bei maximal 11 Grad Celsius empfindlich kühl.

Eine weitgespannte Tiefdruckzone über Europa lenkt mit einer straffen Westströmung kühle maritime Polarluft direkt nach Süddeutschland. Während ein Randtief Richtung Adria abzieht und die Regenfälle am Alpenrand intensiviert, sorgt labil geschichtete Kaltluft in den übrigen Regionen für ein hohes Potenzial an Schauern und Gewittern. Die Schneefallgrenze sinkt in den Hochlagen auf bis zu 1000 Meter.
Meteorologischer Temperatur-Korridor und Niederschlagssignale für Chiemsee in den kommenden 14 Tagen.

Oberrhein und Neckarbecken: Gewitterpotenzial im Westen: Im Breisgau und der Kurpfalz bleibt es unbeständig. Besonders im Raum Mannheim und Karlsruhe können kräftige Gewitterzellen durchziehen, die punktuell Starkregenmengen von bis zu 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit bringen. Der Wind weht mäßig aus West, frischt aber in Schauernähe böig auf.

Schwarzwald und Schwäbische Alb: Winterliches Gastspiel: Auf den Gipfeln des Hochschwarzwalds (Feldberg) und in den Hochlagen der Alb steigen die Werte kaum über 7 Grad Celsius. In der Nacht zum Samstag droht bei Aufklaren in Tälern wie dem Donautal bei Sigmaringen Bodenfrost bis -1 Grad Celsius, was besonders für die Landwirtschaft im Linzgau kritisch werden könnte.

Eine weitgespannte Tiefdruckzone über Europa lenkt mit einer straffen Westströmung kühle maritime Polarluft direkt nach Süddeutschland. Während ein Randtief Richtung Adria abzieht und die Regenfälle am Alpenrand intensiviert, sorgt labil geschichtete Kaltluft in den übrigen Regionen für ein hohes Potenzial an Schauern und Gewittern. Die Schneefallgrenze sinkt in den Hochlagen auf bis zu 1000 Meter.
Meteorologischer Temperatur-Korridor und Niederschlagssignale für Sigmaringen in den kommenden 14 Tagen.

Der Hintergrund hinter dieser aktuellen Wetterlage

Die großräumige Wetterlage wird durch einen ausgeprägten Höhentrog (upper-level trough) dominiert, der kalte Luftmassen polaren Ursprungs weit nach Süddeutschland führt. Die vertikale Temperaturabnahme sorgt für eine labile Schichtung (unstable stratification), welche die Bildung von Konvektion (Schauer/Gewitter) triggert. Gleichzeitig sorgt die Zirkulation um das Tief im Bereich der Adria für eine Aufgleitbewegung feuchter Warmluft auf die am Boden liegende Kaltluft am Alpenrand, was die anhaltenden Stauniederschläge erklärt.

Der weitere Ausblick

Am Samstag bleibt die unbeständige Witterung bestehen, wobei das Risiko für Blitz und Donner in der Nürnberg-Region und im Neckarbecken erneut ansteigt. Die Temperaturen verharren mit Höchstwerten zwischen 8 und 15 Grad Celsius weiterhin auf einem unterdurchschnittlichen Niveau.

Keine Unwetterwarnung mehr verpassen!

Unterstützen Sie unsere unabhängige Redaktion: Fügen Sie die Meteozentrale mit nur einem Klick als bevorzugte Nachrichtenquelle in Ihrer Google-Suche hinzu. So erhalten Sie unsere Warnungen bei kritischen Wetterlagen garantiert immer sofort als Erstes.

Bei Google als bevorzugt markieren

Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
- Anzeige -
- Anzeige / Empfehlungen -
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"