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Ein Tief bringt den ersten Winterhauch, doch wie lange bleibt das so?

Ein Tiefdruckgebiet, das derzeit von der Nordsee in Richtung Baltikum zieht, öffnet das Tor für polare Kaltluft. Dies sorgt in weiten Teilen der Bundesrepublik für nasskaltes Wetter und erste ernstzunehmende winterliche Grüße. Doch wo genau müssen Sie mit Schnee rechnen und wo wird Glätte zur Gefahr? Die Zweiteilung des Wetters: Nasskalt gegen freundliche Momente Aktuell …

Ein Tiefdruckgebiet, das derzeit von der Nordsee in Richtung Baltikum zieht, öffnet das Tor für polare Kaltluft. Dies sorgt in weiten Teilen der Bundesrepublik für nasskaltes Wetter und erste ernstzunehmende winterliche Grüße. Doch wo genau müssen Sie mit Schnee rechnen und wo wird Glätte zur Gefahr?

Die Zweiteilung des Wetters: Nasskalt gegen freundliche Momente

Aktuell analysieren wir in der Wetterredaktion eine Zweiteilung des Geschehens, die durch zwei aktive Wetterzonen geprägt ist. Zum einen beobachten wir ein Regengebiet, das sich über den Westen und die Mitte des Landes erstreckt. In Regionen wie dem Rothaargebirge oder der Rhön fallen die Niederschläge teils bis in tiefe Lagen als Schnee. Da der Erdboden jedoch noch Wärme gespeichert hat, bleibt das Weiß in den Tälern kaum liegen. Anders sieht es in Lagen oberhalb von etwa 300 bis 400 Metern aus: Hier sorgt der kontinuierliche Niederschlag für eine Anreicherung der Schneedecke.

Ein Tiefdruckgebiet, das derzeit von der Nordsee in Richtung Baltikum zieht, öffnet das Tor für polare Kaltluft. Dies sorgt in weiten Teilen der Bundesrepublik für nasskaltes Wetter und erste ernstzunehmende winterliche Grüße. Doch wo genau müssen Sie mit Schnee rechnen und wo wird Glätte zur Gefahr?
Die aktuelle Luftdruckverteilung über Deutschland. Das Tief über BENELUX saugt aktuell die kalte Polarluft aus Skandinavien an. Dazu gibt es lokale leichte Schneefälle.

Zum anderen zeigt sich im hohen Norden, speziell im Kreis Rendsburg-Eckernförde und angrenzenden Gebieten, ein interessantes phänomenologisches Ereignis. Die Niederschlagsintensität ist hier so hoch, dass sie die Luft massiv abkühlt. Dies führt dazu, dass Regen in nassen Schnee übergeht, der selbst im Flachland kurzzeitig für eine weiße Überraschung und Matsch auf den Straßen sorgen kann.

Wer hingegen in Niederbayern oder der Lausitz wohnt, bleibt von diesen Turbulenzen vorerst weitgehend verschont. In diesen Regionen zeigt sich der Himmel freundlicher, und die Sonne kann sich zeitweise durchsetzen, bevor auch hier die Temperaturen sinken.

Ein Tiefdruckgebiet, das derzeit von der Nordsee in Richtung Baltikum zieht, öffnet das Tor für polare Kaltluft. Dies sorgt in weiten Teilen der Bundesrepublik für nasskaltes Wetter und erste ernstzunehmende winterliche Grüße. Doch wo genau müssen Sie mit Schnee rechnen und wo wird Glätte zur Gefahr?
Heute Nacht, sprich die Nacht zum Donnerstag bleibt in vielen Regionen frostfrei. Das liegt unter anderem an der dichten Wolkendecke. Schnee gibt es nur vereinzelt.
Ein Tiefdruckgebiet, das derzeit von der Nordsee in Richtung Baltikum zieht, öffnet das Tor für polare Kaltluft. Dies sorgt in weiten Teilen der Bundesrepublik für nasskaltes Wetter und erste ernstzunehmende winterliche Grüße. Doch wo genau müssen Sie mit Schnee rechnen und wo wird Glätte zur Gefahr?
So ist die aktuelle Prognose in Prozent für Schneefall am Donnerstagmorgen in Deutschland. Mecklenburg Vorpommern ist mit 75 Prozent Vorreiter.

Vorsicht in der Nacht: Die Gefahr von überfrierender Nässe

In der Nacht zum Donnerstag verschärft sich die Situation meteorologisch. Eine Kaltfront zieht südostwärts über Deutschland hinweg und führt Luftmassen arktischen Ursprungs heran. In den Mittelgebirgen sinkt die Schneefallgrenze weiter ab. Besonders im südlichen Schwarzwald erwarten wir signifikante Neuschneemengen, die örtlich 10 bis 15 Zentimeter erreichen können.

Ein Tiefdruckgebiet, das derzeit von der Nordsee in Richtung Baltikum zieht, öffnet das Tor für polare Kaltluft. Dies sorgt in weiten Teilen der Bundesrepublik für nasskaltes Wetter und erste ernstzunehmende winterliche Grüße. Doch wo genau müssen Sie mit Schnee rechnen und wo wird Glätte zur Gefahr?
Die Schneehöhen bis zum kommenden Sonntag halten sich in Grenzen. Im Schwarzwald werden mit 15 cm die höchsten Mengen erwartet.

Eine besondere Gefahr lauert jedoch im Nordwesten, etwa im Münsterland oder im Osnabrücker Land. Hier reißt die Wolkendecke hinter der Front auf. Die Kombination aus nassen Straßen durch vorherigen Regen und dem rapiden Temperatursturz unter den Gefrierpunkt in der klaren Luft erzeugt eine gefährliche Mischung: Es droht plötzliche Straßenglätte durch überfrierende Nässe. Wir raten Ihnen dringend, am Donnerstagmorgen im Straßenverkehr besonders wachsam zu sein und mehr Zeit einzuplanen.

Ausblick: Ein winterliches Intermezzo

Der Donnerstag steht ganz im Zeichen hochreichender Polarluft. Zwar mangelt es der Luftmasse an Feuchtigkeit für große Schneemengen im Flachland, doch die Atmosphäre ist labil geschichtet. Das bedeutet für Sie: Es bilden sich immer wieder Schauer, die teils als Graupel oder Schnee fallen, vereinzelt kann sogar ein kurzes Wintergewitter dabei sein.

Ein Tiefdruckgebiet, das derzeit von der Nordsee in Richtung Baltikum zieht, öffnet das Tor für polare Kaltluft. Dies sorgt in weiten Teilen der Bundesrepublik für nasskaltes Wetter und erste ernstzunehmende winterliche Grüße. Doch wo genau müssen Sie mit Schnee rechnen und wo wird Glätte zur Gefahr?
Die 14 Tage Vorschau zeigt weiterhin kühles Wetter mit oftmals Frost in der Nacht

Zum Freitag hin beruhigt sich die Lage etwas, da sich ein Hochdruckkeil vom Atlantik nähert. Während sich im Norden, etwa in Vorpommern-Rügen, die Sonne häufiger zeigt, stauen sich die Wolken noch an den Alpen. Im Chiemgau und Berchtesgadener Land kann es daher weiterhin leicht schneien, was die Winterlandschaft dort weiter festigt.

Fazit: Warum ist das aktuell so?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir uns in einem klassischen Übergangsszenario befinden. Ein Tiefdruckgebiet fungiert wie eine Pumpe, die auf ihrer Rückseite sehr kalte Luftmassen direkt aus der Arktis zu uns lenkt.

Zwei Phänomene sind dabei für Ihr Verständnis wichtig:

  1. Niederschlagsabkühlung: Dies erklärt, warum es im Norden schneit, obwohl es eigentlich noch „zu warm“ wäre. Wenn Niederschlag sehr intensiv fällt und verdunstet, entzieht er der Umgebungsluft Wärme. Die Temperatur sinkt dadurch schlagartig auf nahe 0 Grad, und aus Regen wird Schnee.
  2. Überfrierende Nässe: Dies ist tückischer als normaler Schneefall. Es geschieht, wenn der Boden noch nass ist und der Himmel aufklart. Die Wärme strahlt ins Weltall ab, der Boden kühlt blitzschnell unter den Gefrierpunkt und verwandelt das Wasser in eine unsichtbare Eisschicht.

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