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Hitze erreicht am Freitag ihren Höhepunkt – danach steigt die Gewittergefahr

Die erste markante Hitzelage des Jahres nimmt Fahrt auf. Am Donnerstag wird es vor allem am Oberrhein, im Rhein-Main-Gebiet, an der Mosel, im Saarland und am Main sehr heiß. Am Freitag legt die Luftmasse noch einmal zu: In Städten wie Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Mainz, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Würzburg und Nürnberg sind Spitzenwerte zwischen 35 und …

Die erste markante Hitzelage des Jahres nimmt Fahrt auf. Am Donnerstag wird es vor allem am Oberrhein, im Rhein-Main-Gebiet, an der Mosel, im Saarland und am Main sehr heiß. Am Freitag legt die Luftmasse noch einmal zu: In Städten wie Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Mainz, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Würzburg und Nürnberg sind Spitzenwerte zwischen 35 und 38 Grad möglich. Gleichzeitig wird die Luft feuchter. Damit steigt ab Freitagabend das Risiko für kräftige Gewitter – besonders dort, wo die Hitze lange ungestört arbeiten kann.

Donnerstag: Die Hitze setzt sich durch, Gewitter bleiben noch selten

Am Donnerstag dominiert in vielen Regionen zunächst ruhiges Sommerwetter. Besonders heiß wird es in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Hessen, am Untermain und in Teilen Frankens. Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Ludwigshafen, Mainz, Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt, Saarbrücken und Würzburg gehören zu den Orten, an denen die 30-Grad-Marke deutlich überschritten wird.

Für größere Gewitter reicht es tagsüber aber meist noch nicht. Der Grund ist ein sogenannter Deckel in der Atmosphäre. Damit ist eine stabilere Luftschicht gemeint, die warme Luft am Aufsteigen hindert. Unten ist also viel Wärme vorhanden, aber sie kann noch nicht überall in kräftige Gewitterwolken umgesetzt werden.

In der Nacht zum Freitag: Erste Gewitter können durchziehen

Interessanter wird die Nacht zum Freitag. Aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden können Gewitter oder Gewitterreste nach Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen ziehen. Besonders aufmerksam sollte man vom Niederrhein über das Ruhrgebiet bis ins Münsterland, ins Emsland, nach Osnabrück, Oldenburg und Bremen sein.

Das Hauptthema ist dabei Starkregen. Starkregen bedeutet: viel Regen in kurzer Zeit, oft sehr kleinräumig. Ein Stadtteil kann kräftig getroffen werden, während wenige Kilometer weiter kaum etwas passiert. Größerer Hagel und schwere Sturmböen sind nachts nicht das wahrscheinlichste Szenario, können bei besser organisierten Gewittern aber nicht völlig ausgeschlossen werden.

Freitag: Schwülheiße Luft wird zur Gewitterzutat

Der Freitag bringt die stärkste Hitze dieser Lage. Am Oberrhein, im Rhein-Main-Gebiet, im Rhein-Neckar-Raum, an der Mosel, im Saarland und in Franken sind 35 bis 38 Grad möglich. Besonders belastend wird es in dicht bebauten Städten, weil sich Asphalt, Fassaden und Innenhöfe stark aufheizen.

Gleichzeitig steigt die Luftfeuchtigkeit. Damit fühlt sich die Wärme drückender an, und die Gewitter bekommen mehr Wasser zur Verfügung. Ein wichtiger Fachbegriff ist CAPE. Das beschreibt die Energie, die aufsteigende Luft für Gewitter nutzen kann. Hohe Werte bedeuten aber nicht automatisch, dass es überall kracht. Es braucht zusätzlich einen Auslöser.

Solche Auslöser können Mittelgebirge sein, etwa Schwarzwald, Schwäbische Alb, Pfälzerwald, Hunsrück, Eifel, Sauerland, Taunus, Vogelsberg, Spessart oder Thüringer Wald. Auch ausströmende Kaltluft alter Gewitter kann neue Zellen anschieben.

Freitagabend und Nacht zum Samstag: Lokal kräftige Entwicklungen möglich

Ab Freitagnachmittag und besonders am Abend steigt das Risiko für kräftige Gewitter. Im Fokus stehen Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Bremen, Thüringen und Bayern.

Die erste markante Hitzelage des Jahres nimmt Fahrt auf. Am Donnerstag wird es vor allem am Oberrhein, im Rhein-Main-Gebiet, an der Mosel, im Saarland und am Main sehr heiß. Am Freitag legt die Luftmasse noch einmal zu: In Städten wie Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Mainz, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Würzburg und Nürnberg sind Spitzenwerte zwischen 35 und 38 Grad möglich. Gleichzeitig wird die Luft feuchter. Damit steigt ab Freitagabend das Risiko für kräftige Gewitter – besonders dort, wo die Hitze lange ungestört arbeiten kann.
Für Ahlen sticht im 7-Tage-Zeitraum ein hohes Gewitter-Signal heraus. Der Schwerpunkt liegt nach aktueller Modelllage am Fr, 19.06. mit einem MeteoZ-Index von 89/100.

Möglich sind örtlich Starkregen, Hagel und kräftige Böen. Wichtig bleibt aber: Das wird keine flächige Gewitterlage für jeden Ort. Köln kann trocken bleiben, während im Bergischen Land ein kräftiges Gewitter niedergeht. In Mainz kann es schwül und heiß bleiben, während sich über dem Hunsrück eine Zelle bildet. In Stuttgart kann es lange ruhig sein, während an der Schwäbischen Alb erste Gewitter entstehen.

Die erste markante Hitzelage des Jahres nimmt Fahrt auf. Am Donnerstag wird es vor allem am Oberrhein, im Rhein-Main-Gebiet, an der Mosel, im Saarland und am Main sehr heiß. Am Freitag legt die Luftmasse noch einmal zu: In Städten wie Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Mainz, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Würzburg und Nürnberg sind Spitzenwerte zwischen 35 und 38 Grad möglich. Gleichzeitig wird die Luft feuchter. Damit steigt ab Freitagabend das Risiko für kräftige Gewitter – besonders dort, wo die Hitze lange ungestört arbeiten kann.

Genau diese Unterschiede machen die Lage schwierig. Die Zutaten sind vorhanden, aber der genaue Ort der Auslösung entscheidet sich oft erst kurzfristig.

Fazit: Hitze sicher, Gewitter lokal

Die Hitze ist der klare und verlässliche Teil dieser Wetterlage. Am Freitag wird es in vielen Regionen sehr heiß, regional auch nahe 38 Grad. Die Gewitterlage ist deutlich schwieriger: Die Atmosphäre liefert genug Energie und Feuchtigkeit, aber nicht jeder Ort bekommt ein Gewitter.

Dort, wo sich Zellen bilden oder Gewitterreste neu verstärken, kann es kurzzeitig kräftig werden. Das größte Risiko liegt bei Starkregen, örtlich auch bei Hagel und Böen. Entscheidend ist deshalb nicht die große Deutschlandkarte, sondern die kurzfristige Entwicklung vor Ort.

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