Südwetter

Geteiltes Wetter in Süddeutschland: Regen im Norden, Föhn am Alpenrand

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Ein komplexes Zusammenspiel aus atlantischen Tiefdruckgebieten und mediterraner Warmluft bestimmt aktuell das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Während von der Kurpfalz bis nach Oberfranken schauerartiger Regen dominiert, sorgen Föhneffekte am bayerischen Alpenrand für mildere und trockenere Abschnitte am Nachmittag.

Die Wetterlage zeigt sich wechselhaft in Bayern und Baden Württemberg

Süddeutschland befindet sich im Einflussbereich einer stationären Warmfront, die zu einem großräumigen Tiefdrucksystem über dem westlichen Mittelmeer und Nordafrika gehört. Gleichzeitig lenkt das Tief “Tamina” mit Kern über der Norwegischen See feuchtkühle Atlantikluft nach weite Teile Baden-Württembergs und Bayerns. Zwischen diesen beiden Systemen baut sich eine schwache Hochdruckbrücke auf. Während die okkludierenden Frontensysteme über Osteuropa langsam zerfallen, schwenkt die südliche Warmfront in der Nacht zum Montag langsam in Richtung Nordwesten und löst neue Niederschläge aus. Zudem wird mit einer südlichen Höhenströmung vorübergehend Saharastaub nach Bayern transportiert.

Ein komplexes Zusammenspiel aus atlantischen Tiefdruckgebieten und mediterraner Warmluft bestimmt aktuell das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Während von der Kurpfalz bis nach Oberfranken schauerartiger Regen dominiert, sorgen Föhneffekte am bayerischen Alpenrand für mildere und trockenere Abschnitte am Nachmittag.
Die Prognose für Niederschlag in den kommenden 24 Stunden zeigt vor allem im Schwarzwald Regenmengen bis zu 35 Liter, während die Prognosen für Berchtesgaden faktisch bei 0 stehen.
Ein komplexes Zusammenspiel aus atlantischen Tiefdruckgebieten und mediterraner Warmluft bestimmt aktuell das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Während von der Kurpfalz bis nach Oberfranken schauerartiger Regen dominiert, sorgen Föhneffekte am bayerischen Alpenrand für mildere und trockenere Abschnitte am Nachmittag.
Das MOSMIX Modell vom DWD bestätigt die Modellrechnung und zeigt aktuell eine hohe Wahrscheinlichkeit für Starkregen im Bereich Schwarzwald und Ortenau

Die aktuellen Modellberechnungen zeigen eine deutliche Zweiteilung der Luftmassen. Im Grenzbereich, der sich vom Schwarzwald über das Neckarbecken bis hoch zum Fichtelgebirge und der Oberpfalz erstreckt, kommt es zu anhaltenden Aufgleitniederschlägen. Konvektive Ereignisse wie lokale Gewitter sind aufgrund der stabilen Schichtung der Atmosphäre und mangelnder Labilität nahezu ausgeschlossen. Im Vorland der Alpen, etwa im Chiemgau und dem Werdenfelser Land, dominiert hingegen absinkende Luft, was die Wolkendecke zeitweise auflockern lässt.

Regionale Prognosen und Vorhersagen für den Sonntag

Baden-Württemberg: Im gesamten Landesgebiet, insbesondere vom Rhein-Neckar-Raum über die Region Stuttgart bis in den Hochschwarzwald, dominieren dichte Wolkenfelder. Phasenweise fällt Regen. Besonders im Schwarzwald kommen dabei markante Regensummen zusammen: Die aktuellen Vorhersagemodelle zeigen Spitzenwerte von bis zu 35 Litern pro Quadratmeter im Raum Freiburg und rund 21 Liter im Umfeld von Offenburg in der Ortenau. Zum Nachmittag lässt der Niederschlag in Oberschwaben und am Bodensee allmählich nach.

Ein komplexes Zusammenspiel aus atlantischen Tiefdruckgebieten und mediterraner Warmluft bestimmt aktuell das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Während von der Kurpfalz bis nach Oberfranken schauerartiger Regen dominiert, sorgen Föhneffekte am bayerischen Alpenrand für mildere und trockenere Abschnitte am Nachmittag.
Die Temperaturen sind in Bayern und Baden Württemberg heute deutlich niedriger als noch am gestrigen Samstag. Nur 7 Grad im Coburger Land und bis zu 14 Grad in Lörrach und Passau. In Unterfranken und Crailsheim maximal 11 Grad
Ein komplexes Zusammenspiel aus atlantischen Tiefdruckgebieten und mediterraner Warmluft bestimmt aktuell das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Während von der Kurpfalz bis nach Oberfranken schauerartiger Regen dominiert, sorgen Föhneffekte am bayerischen Alpenrand für mildere und trockenere Abschnitte am Nachmittag.
In der Nacht zum Montag bleibt es überall frostfrei die Nachtwerte liegen bei 7 Grad im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb. In Hof werden 5 Grad erwartet. In Ober und Niederbayern bis zu 8 Grad.

Die Höchstwerte erreichen dabei beispielsweise 10 Grad in Villingen im Schwarzwald, 14 Grad in Stuttgart und bis zu 16 Grad in Heilbronn. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag fällt im Oberrheingraben bei Karlsruhe sowie um Mannheim weiterhin leichter Regen, während es Richtung Allgäu-Rand trocken bleibt. Die Tiefstwerte liegen zwischen 3 und 7 Grad.

Ein komplexes Zusammenspiel aus atlantischen Tiefdruckgebieten und mediterraner Warmluft bestimmt aktuell das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Während von der Kurpfalz bis nach Oberfranken schauerartiger Regen dominiert, sorgen Föhneffekte am bayerischen Alpenrand für mildere und trockenere Abschnitte am Nachmittag.
Die 14 Tage Prognose für Ulm
Ein komplexes Zusammenspiel aus atlantischen Tiefdruckgebieten und mediterraner Warmluft bestimmt aktuell das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Während von der Kurpfalz bis nach Oberfranken schauerartiger Regen dominiert, sorgen Föhneffekte am bayerischen Alpenrand für mildere und trockenere Abschnitte am Nachmittag.
Die 14 Tage Prognose für Konstanz am Bodensee

Bayern: Der Sonntag startet von Mainfranken bis nach Niederbayern verbreitet nass. Im Tagesverlauf zieht sich der Regen in den Norden zurück, sodass es rund um Würzburg, Bamberg und Hof im Frankenwald weiterhin regnet. Südlich der Donau bleibt es dagegen meist trocken. Von Garmisch-Partenkirchen am Alpenrand bis nach Passau setzen sich am Nachmittag durch leichten Föhn sonnige Abschnitte durch. Die Temperaturen weisen landesweit starke Kontraste auf: Im Landkreis Hof werden maximal 7 Grad gemessen, in Pleystein in der Oberpfalz sind es rund 8 Grad.

Ein komplexes Zusammenspiel aus atlantischen Tiefdruckgebieten und mediterraner Warmluft bestimmt aktuell das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Während von der Kurpfalz bis nach Oberfranken schauerartiger Regen dominiert, sorgen Föhneffekte am bayerischen Alpenrand für mildere und trockenere Abschnitte am Nachmittag.
Die Analyse der Temperaturen in den nächsten 14 Tagen für München
Ein komplexes Zusammenspiel aus atlantischen Tiefdruckgebieten und mediterraner Warmluft bestimmt aktuell das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Während von der Kurpfalz bis nach Oberfranken schauerartiger Regen dominiert, sorgen Föhneffekte am bayerischen Alpenrand für mildere und trockenere Abschnitte am Nachmittag.
Die Analyse der Temperaturen in den nächsten 14 Tagen für Bamberg

Spitzenwerte von 14 Grad werden sowohl in Mainfranken bei Aschaffenburg als auch im Südosten in Passau und Berchtesgaden erreicht. In München und Augsburg steigen die Thermometer auf 11 Grad. In der Nacht zum Montag fällt in Mittelfranken zeitweise leichter Regen. Im Isartal bei Landshut und entlang der Donau rund um Regensburg bildet sich bei klarem Himmel in Becken- und Tallagen lokaler Nebel. Die Nachtwerte sinken auf 4 bis 7 Grad, südlich von München bleiben sie bei milderen 8 Grad.

Fazit und Fakten:

In beiden Bundesländern setzt sich das unbeständige Wetter zunächst fort. Während der Montag und Dienstag vom Breisgau bis zum Bayerischen Wald noch wechselhaft und kühl mit vielen Wolken und einzelnen Schauern ausfallen, deuten die Prognosen ab Mittwoch auf eine allmähliche Wetterberuhigung und leicht steigende Temperaturen hin.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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