Das Hoch „Sieglinde“ hält weiter die Hand über Hessen. Es sorgt für stabiles, aber oft graues Herbstwetter: viel Hochnebel, wenig Wind, gelegentlich feiner Sprühregen. Markante Wetterwechsel sind heute und in den nächsten Tagen nicht zu erwarten – das Muster der vergangenen Tage setzt sich fort.
Nach einem nebligen Morgen teilt sich das Land wettermäßig erneut nach Gegebenheiten vor Ort: Im Rhein-Main-Gebiet und im Kreis Bergstraße lockert es nach und nach auf, sodass sich zur Mittagszeit und am Nachmittag freundliche Phasen durchsetzen. Rund um Kassel sowie in Waldeck-Frankenberg bleibt die Wolkendecke dagegen häufig geschlossen; örtlich reicht es für etwas Nieselregen. Die Temperaturen steigen landesweit auf 13 bis 17 Grad, in den höheren Lagen des Vogelsbergs bleibt es mit rund 10 Grad kühler. Der Wind spielt keine Rolle.

In der Nacht zum Mittwoch dominieren erneut tiefe Wolkenfelder, örtlich fällt leichter Regen. Verbreitet bildet sich wieder Nebel – stellenweise mit stark eingeschränkter Sicht. Die Tiefstwerte liegen zwischen 10 und 7 Grad. Auch am Mittwoch bleibt es insgesamt ruhig: viel grauer Himmel, zwischendurch Auflockerungen, mit den etwas besseren Chancen auf sonnige Fenster eher dort, wo sich Hochnebel erfahrungsgemäß schneller auflöst, etwa in Teilen des Rhein-Main-Raums. Am Donnerstag setzt sich dieses Bild fort; Sonne zeigt sich bevorzugt in Bereichen mit schneller Nebelauflösung, während es andernorts länger trüb bleibt.

Was heute für Sie wichtig ist
Nebel ist der einzige nennenswerte „Gegenspieler“: Der DWD weist für die Früh- und Vormittagsstunden lokal auf Sichtweiten unter 150 Metern hin. Planen Sie für den Weg zur Arbeit etwas mehr Zeit ein, nutzen Sie Abblendlicht und halten Sie auf Pendlerachsen – etwa entlang von A5 oder A66 – größere Abstände. Wer joggen oder radeln möchte, findet die besseren Bedingungen dort, wo die Hochnebeldecke schneller aufreißt; Regen spielt meist keine Rolle. Für alle, die auf klare Signale achten: Abseits des Nebels sind keine markanten Warnlagen aktiv.
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