Der meteorologische Frühling startet am Sonntag, den 1. März 2026, mit einem deutlichen Temperaturgefälle und gegensätzlichen Wettercharakteren in der Mitte und im Südosten Deutschlands. Während Hessen nach der Auflösung von Frühnebel verbreitet von längeren sonnigen Abschnitten und Werten bis zu 15 Grad Celsius profitiert, bleibt es in weiten Teilen Nordbayerns überwiegend stark bewölkt mit zeitweiligem leichtem Regen. Die Temperaturspanne reicht dabei von kühlen 2 Grad Celsius am Großen Arber bis zu milden 15 Grad am unteren Main und in den hessischen Tieflagen.

Eine von Nordwesten heranziehende Hochdruckzone stabilisiert die Schichtung über Hessen und Westfranken. In diesen Gebieten sorgt Absinken für eine Wolkenauflockerung. Gleichzeitig liegt über dem Osten und Südosten Bayerns noch feuchtere Luft im Bereich eines abziehenden Troges, was dort für anhaltende Bewölkung und leichte Stauniederschläge an den Mittelgebirgen wie dem Fichtelgebirge und dem Bayerischen Wald sorgt.
Hessen: Freundlicher Frühlingsauftakt
In den hessischen Flusstälern, insbesondere im Main-, Lahn- und Fulda-Tal sowie im Hessischen Ried, startet der Sonntag örtlich mit Nebel- oder Hochnebelwaben. Nach deren Auflösung präsentiert sich das Wetter zwischen dem Kasseler Becken und der Bergstraße wolkig mit längeren sonnigen Phasen. Es bleibt landesweit niederschlagsfrei. Die Höchstwerte erreichen milde 11 bis 15 Grad Celsius. In den Hochlagen von Rhön, Vogelsberg und Taunus bleibt es mit 7 bis 10 Grad Celsius frischer. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus südlichen bis südwestlichen Richtungen.

Nordbayern: Wolken und Regen mit Ausnahmen in Mainfranken
In Oberfranken, der Oberpfalz und dem Bayerischen Wald dominiert am Sonntag starke Bewölkung, aus der zeitweise leichter Regen fällt. Besonders im Fichtelgebirge und entlang des Grenzkamms bleibt es trüb bei Höchstwerten um 8 Grad Celsius. In den Kammlagen werden etwa 7 Grad erreicht, während auf dem Großen Arber lediglich +2 Grad Celsius gemessen werden. Ein freundlicheres Bild zeigt sich in Unterfranken: Im Bereich von Würzburg, Schweinfurt und dem Mainviereck gibt es zeitweilige Sonnenphasen und es bleibt weitgehend trocken. Am unteren Main klettern die Temperaturen auf bis zu 15 Grad Celsius. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis Ost.

Windverhältnisse und Sicht
Während in Hessen die Sichtweiten nach der morgendlichen Nebelauflösung gut sind, kann es in den Staulagen des Bayerischen Waldes durch tiefe Wolkenuntergrenzen (orographischer Nebel) zu Sichtbehinderungen kommen. Der Wind bleibt insgesamt schwach, frischt aber in freien Lagen der Rhön und des Fichtelgebirges zeitweise leicht auf.
Fazit:
Der meteorologische Frühling zieht in Hessen mit milden Temperaturen und viel Sonnenschein ein. Im Osten Bayerns hält sich der winterliche Nachgeschmack in den Hochlagen noch etwas länger, doch auch hier ist zum Wochenbeginn mit einer allmählichen Wetterbesserung zu rechnen. Der Trend zeigt für die kommenden Tage eine landesweite Milderung und eine Ausdehnung der sonnigen Anteile.
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