Eine ausgedehnte Hochdruckzone sorgt derzeit in Bayern und Baden-Württemberg für ruhiges und oft sonniges Frühlingswetter. Während sich in den Flusstälern teils zähe Nebelfelder halten, steigen die Temperaturen abseits davon auf milde 11 bis 18 Grad. Lediglich im Südschwarzwald sowie direkt an den Alpen besteht ein geringes Risiko für lokale Schauer. In den Nächten muss bei klarem Himmel gebietsweise mit leichtem Frost gerechnet werden.
Wenig Änderungen bei der Großwetterlage
Mitteleuropa wird aktuell von einem breiten Hochdruckrücken der Systeme Iackl und Jannis dominiert, der vom Schwarzen Meer bis zum Ärmelkanal reicht. Ein kleines Höhentief über Österreich verlagert sich nur langsam ostwärts, streift die angrenzenden bayerischen Regionen aber noch mit vereinzelten Wolkenfeldern. Da in der einfließenden milden Mittelmeerluft der Wind nahezu vollständig einschläft, wird in den Niederungen die Bildung von hartnäckigen Nebel- und Hochnebelfeldern stark begünstigt.


Regionale Prognosen
Baden-Württemberg Am Oberrhein und im Markgräflerland klettern die Temperaturen bei viel Sonnenschein auf bis zu 18 Grad. Deutlich kühler bleibt es entlang der Donau, etwa im Raum Ulm und Sigmaringen; hier kann sich der Nebel oder Hochnebel teils bis in die Mittagsstunden halten, wodurch die Höchstwerte bei rund 11 Grad verharren. Im Südschwarzwald bilden sich im Tagesverlauf lokale Quellwolken, die vereinzelt schwache Schauer bringen können. In der Nacht kühlt es bei teilweise klarem Himmel auf +3 bis -3 Grad ab, örtlich ist Reifbildung möglich.


Bayern In Unterfranken, speziell rund um Würzburg und Aschaffenburg, wird es mit bis zu 17 Grad besonders mild. Im Donauried und im Alpenvorland dämpfen zähe Nebelfelder die Temperaturen stellenweise auf 8 Grad. Während die Kammlagen der Mittelgebirge wolkenfrei bleiben, ziehen über die Alpen anfangs noch dichtere Wolkenfelder hinweg, die in der Zugspitzregion oder den Berchtesgadener Alpen für kurze Schauer sorgen können. In der Nacht zum Mittwoch fallen die Temperaturen im Chiemgau auf +2 Grad, bei längerem Aufklaren in Teilen Frankens und in der Oberpfalz gibt es leichten Frost bis -3 Grad.

Fazit und Aussichten
Das stabile Hochdruckwetter hält in Bayern und Baden-Württemberg bis mindestens Freitag an. Nach der nächtlichen und morgendlichen Auflösung von Nebelfeldern, die an der Donau mitunter ganztägig für einen tristen Himmel sorgen können, dominiert verbreitet die Sonne. Die Temperaturen erreichen tagsüber angenehme 10 bis 17 Grad, die Nächte bleiben jedoch mit Werten zwischen +3 und -2 Grad anhaltend frisch.
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