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Sonne im Süden, Wind und Schauer im Norden: So wird das Wetter zum Wochenstart

Meteozentrale Audio-Briefing Sonne im Süden, Wind und Schauer im Norden: So wird das Wetter zum Wochenstart 5 Min. 1×1,25×1,5×MP3 speichern Ein deutliches Nord-Süd-Gefälle prägt das Wetter am Wochenende. Während sich der Süden über sonnige Phasen und sommerliche Wärme freuen kann, bringt kühle Polarluft dem Norden unruhiges Wetter mit kräftigen Schauern und spürbarem Wind. Für alle, …

Meteozentrale Audio-Briefing Sonne im Süden, Wind und Schauer im Norden: So wird das Wetter zum Wochenstart
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Ein deutliches Nord-Süd-Gefälle prägt das Wetter am Wochenende. Während sich der Süden über sonnige Phasen und sommerliche Wärme freuen kann, bringt kühle Polarluft dem Norden unruhiges Wetter mit kräftigen Schauern und spürbarem Wind. Für alle, die am Wochenende draußen unterwegs sind, heißt das: Im Norden gehört die Regenjacke ins Gepäck, im Süden eher die Sonnenbrille.

Warum das Wetter so gegensätzlich ist

Verantwortlich für diese Wetter-Zweiteilung ist die aktuelle Luftströmung über Mitteleuropa. Deutschland liegt genau zwischen einem Bereich mit tiefem Luftdruck im Norden und hohem Luftdruck im Süden. Diese Konstellation wirkt wie ein starker Motor für den Wind, besonders in der Nordhälfte.

Verantwortlich für diese Wetter-Zweiteilung ist die aktuelle Luftströmung über Mitteleuropa. Deutschland liegt genau zwischen einem Bereich mit tiefem Luftdruck im Norden und hohem Luftdruck im Süden. Diese Konstellation wirkt wie ein starker Motor für den Wind, besonders in der Nordhälfte.

Gleichzeitig fließt kühle Meeresluft in den Norden Deutschlands ein, während sich im Süden wärmere Luft hält. In der Atmosphäre darüber sorgt in Abständen einsickernde Kaltluft dafür, dass es in höheren Luftschichten unruhig zugeht. Diese Temperaturunterschiede und die Winddynamik lassen im Norden Wolken schneller wachsen und Schauer entstehen. Im Süden hingegen wirkt der höhere Luftdruck wie ein Schutzschild und sorgt für ruhigeres Wetter.

Der Samstag: Sturmböen an der Küste, Sommerwärme am Oberrhein

Am Samstag zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. Im Süden, abseits der Wolkenfelder, setzt sich zeitweise die Sonne durch und die Temperaturen steigen auf sommerliche 25 bis 27 Grad, am Oberrhein sind sogar bis zu 29 Grad möglich.

Am Samstag zeigt sich der Unterschied besonders deutlich. Im Süden, abseits der Wolkenfelder, setzt sich zeitweise die Sonne durch und die Temperaturen steigen auf sommerliche 25 bis 27 Grad, am Oberrhein sind sogar bis zu 29 Grad möglich.

Je weiter man nach Norden kommt, desto ungemütlicher wird es. Bei Werten zwischen kühlen 17 und 20 Grad bilden sich im Tagesverlauf immer wieder Schauer, örtlich können auch kurze Gewitter dabei sein. Besonders an den Küsten von Nord- und Ostsee bläst ein kräftiger Westwind, der in Böen stürmisch werden kann. Auch auf den Bergen, wie etwa im Harz oder im Fichtelgebirge, frischt der Wind deutlich auf. Für Spaziergänger und Radfahrer im Norden gilt: Auf plötzlich auftretende Böen und schnell durchziehende Regengüsse einstellen.

Der Sonntag: Es wird überall etwas kühler

Am Sonntag bleibt die grobe Wetterverteilung erhalten, aber es kühlt insgesamt etwas ab. In der Nordhälfte klettert das Thermometer meist nur noch auf 17 bis 19 Grad, an den Küsten bleibt es noch frischer. Der Wind weht dort weiterhin lebhaft bis stürmisch und Schauer bleiben an der Tagesordnung, auch wenn sie nicht mehr ganz so gut organisiert auftreten wie noch am Samstag. Einzelne Gewitter sind weiterhin möglich, vereinzelt mit kleinkörnigem Hagel.

Temperaturseitig zeigt die Kurve für Hannover ein klares Aufwärtssignal: Die frühe Phase liegt im Mittel bei etwa 19 °C, die hintere Phase bei etwa 24 °C. Damit wird die zweite Hälfte des Zeitraums nach aktuellem Stand spürbar wärmer.

Der wärmste Tag wird derzeit für Sa, 20.06. mit etwa 35 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 10 °C in der ersten Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 4-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.
Temperaturseitig zeigt die Kurve für Hannover ein klares Aufwärtssignal: Die frühe Phase liegt im Mittel bei etwa 19 °C, die hintere Phase bei etwa 24 °C. Damit wird die zweite Hälfte des Zeitraums nach aktuellem Stand spürbar wärmer.
Der wärmste Tag wird derzeit für Sa, 20.06. mit etwa 35 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 10 °C in der ersten Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 4-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.

Im Süden sinken die Temperaturen ebenfalls auf knapp über 20 Grad, die 25-Grad-Marke wird nur noch ganz im Südwesten erreicht. Zwar gibt es auch am Sonntag im Süden und am Alpenrand sonnige Abschnitte, im Tagesverlauf können sich dort aber ebenfalls einzelne Schauer oder Gewitter entwickeln.

So geht es in die neue Woche

Der Start in die neue Woche bringt eine leichte Beruhigung. Der Wind schwächt sich ab, nur an den Küsten bleibt er noch spürbar. An der Temperaturverteilung ändert sich wenig: Der Norden bleibt mit rund 17 Grad kühl, der Süden erreicht wärmere 23 bis 26 Grad. Allerdings wird die Sonne am Montag in vielen Landesteilen von Quellwolken verdeckt, lediglich im Südwesten zeigt sie sich länger. Ab Dienstag kündigt sich von Westen her neues Regenwetter an.

Temperaturseitig zeigt die Kurve für Aachen ein klares Aufwärtssignal: Die frühe Phase liegt im Mittel bei etwa 21 °C, die hintere Phase bei etwa 24 °C. Damit wird die zweite Hälfte des Zeitraums nach aktuellem Stand spürbar wärmer.

Der wärmste Tag wird derzeit für Sa, 20.06. mit etwa 32 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 10 °C in der ersten Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 6-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.

Es gibt mehrere kleine Regen- oder Schauersignale, allerdings ohne klaren Starkregen-Schwerpunkt. Messbarer Niederschlag erscheint an 8 von 14 Tagen; das höchste Signal liegt bei 7.5 l/m².
Temperaturseitig zeigt die Kurve für Aachen ein klares Aufwärtssignal: Die frühe Phase liegt im Mittel bei etwa 21 °C, die hintere Phase bei etwa 24 °C. Damit wird die zweite Hälfte des Zeitraums nach aktuellem Stand spürbar wärmer.
Der wärmste Tag wird derzeit für Sa, 20.06. mit etwa 32 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 10 °C in der ersten Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 6-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.
Es gibt mehrere kleine Regen- oder Schauersignale, allerdings ohne klaren Starkregen-Schwerpunkt. Messbarer Niederschlag erscheint an 8 von 14 Tagen; das höchste Signal liegt bei 7.5 l/m².

Tipps der Redaktion und Fazit

Das Fazit: Ein klassisches “Übergangswetter” prägt das Wochenende. Der Norden bekommt eine kräftige Portion kühles und windiges Schauerwetter, während der Süden den Sommer noch nicht ganz aufgeben muss.

Tipps der Redaktion: Planen Sie Aktivitäten im Freien entsprechend. Im Norden sollten Sie wetterfeste Kleidung bereithalten und bei Ausflügen ans Meer auf den Wind achten. Im Süden können Sie die sonnigen Phasen genießen, sollten aber am Sonntag am Alpenrand die Wolkenentwicklung im Auge behalten, falls sich ein Gewitter ankündigt.

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