Panorama

Stürmisches Intermezzo nächste Woche in Hessen: Was auf Sie zukommt.

Während sich das aktuelle Herbstwochenende noch von seiner ruhigeren Seite zeigt, kündigt sich für die kommende Woche ein markanter Wetterwechsel an. Ein Tiefdruckgebiet über dem Atlantik gewinnt an Einfluss und wird ab Montag das Wettergeschehen in ganz Hessen bestimmen. Im Fokus stehen dabei vor allem zunehmender Wind und wiederholte Niederschläge.

Die Woche im Detail: Von ruhig zu turbulent

Der Montag markiert den Übergang. Während die letzten Reste des Hochdruckeinflusses weichen, nimmt die Bewölkung von Westen her rasch zu. In Städten wie Frankfurt, Wiesbaden und Kassel werden Sie im Tagesverlauf immer weniger von der Sonne sehen. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt deutlich an, verbreitet auf etwa 60-70%, sodass erste Schauer oder leichter Regen möglich sind. Der Wind frischt bereits spürbar auf, bleibt aber noch unterhalb kritischer Schwellen. Die Temperaturen erreichen noch einmal milde 8 bis 11 Grad.

Während sich das aktuelle Herbstwochenende noch von seiner ruhigeren Seite zeigt, kündigt sich für die kommende Woche ein markanter Wetterwechsel an. Ein Tiefdruckgebiet über dem Atlantik gewinnt an Einfluss und wird ab Montag das Wettergeschehen in ganz Hessen bestimmen. Im Fokus stehen dabei vor allem zunehmender Wind und wiederholte Niederschläge.
Die Sturmgefahr nimmt ab Montag deutlich zu. Andere Orte zum Abrufen über die Grafik

Das markanteste Wetterereignis der Woche erwarten wir nach jetzigem Stand am Dienstag und Mittwoch. Das Tiefdruckgebiet zieht näher heran und sorgt für eine deutliche Zufuhr feuchter und windiger Luft. Stellen Sie sich auf einen kräftigen bis stürmischen Wind ein!

Verbreitet muss mit Böen von 60 bis 80 km/h gerechnet werden. In freien Lagen, etwa im Taunus, im Vogelsberg oder in der Rhön, sind auch schwere Sturmböen über 90 km/h nicht ausgeschlossen. Dies könnte die erste richtige Herbststurmlage werden! Neben dem Wind bleibt es wechselhaft bis stark bewölkt, mit wiederholten Regen- oder Schauerphasen, die besonders im Stau der Mittelgebirge auch mal intensiver ausfallen können.

Während sich das aktuelle Herbstwochenende noch von seiner ruhigeren Seite zeigt, kündigt sich für die kommende Woche ein markanter Wetterwechsel an. Ein Tiefdruckgebiet über dem Atlantik gewinnt an Einfluss und wird ab Montag das Wettergeschehen in ganz Hessen bestimmen. Im Fokus stehen dabei vor allem zunehmender Wind und wiederholte Niederschläge.
Ab Montag wird es deutlich nasser. Das ECMWF Wettermodell sagt bis Ende Oktober noch einige Liter Regen vorraus.

Die Temperaturen gehen auf kühle 7 bis 10 Grad zurück, was sich bei dem starken Wind noch unangenehmer anfühlen wird. Seien Sie also sowohl in Gießen als auch in Fulda auf ungemütliches Wetter vorbereitet.

Im weiteren Verlauf der Woche, also ab Donnerstag, scheint sich der Wind nach aktuellen Modelläufen langsam etwas zu beruhigen. Es bleibt aber tendenziell kühl und wechselhaft, mit weiteren Niederschlägen, deren Intensität und Verteilung jedoch noch unsicher sind. Nachts besteht weiterhin die Gefahr von leichtem Frost, besonders in klaren Nächten außerhalb der größeren Städte wie Darmstadt oder Marburg und in den Mittelgebirgslagen.

Fazit und Empfehlungen für Hessen:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hessen nach einem ruhigen Herbstwochenende eine deutlich dynamischere Wetterwoche bevorsteht. Ab Montag müssen Sie sich auf zunehmend nasskalte Bedingungen einstellen. Das markanteste Ereignis wird der kräftige bis stürmische Wind sein, der voraussichtlich am Dienstag und Mittwoch seinen Höhepunkt erreicht und verbreitet für ungemütliche, potenziell auch gefährliche Verhältnisse sorgt.

Unsere dringende Empfehlung lautet daher: Nutzen Sie das Wochenende für letzte Vorbereitungen im Freien. Sichern Sie lose Gegenstände wie Gartenmöbel oder Mülltonnen rechtzeitig vor Dienstag. Planen Sie für Fahrten zur Wochenmitte mehr Zeit ein und seien Sie besonders auf Brücken und in Waldschneisen auf starke Böen gefasst. Meiden Sie während der stärksten Windphasen Wälder und Parks.

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Peter Richter

Peter M. Richter ist freier Fachjournalist und verfügt über mehr als 25 Jahre Expertise in den Bereichen Lokalnachrichten, Meteorologie und Synoptik. Seit 2021 verstärkt er als profilierter Redakteur die Fachredaktion der Meteozentrale. Hier ist er darauf spezialisiert, komplexe Wetterumschwünge zu analysieren und hochpräzise, datenbasierte Unwetterwarnungen für die Öffentlichkeit und Medienpartner aufzubereiten. Seine Mission ist die strikte Verbindung von fundiertem journalistischen Handwerk mit tiefem meteorologischen Know-how. Mit seinen klaren Vorhersagen sorgt Peter M. Richter dafür, dass Leser und Entscheidungsträger rechtzeitig informiert werden, um die Sicherheit bei extremen Naturgewalten zu gewährleisten. More »
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