Die aktuelle Wetterlage in Deutschland präsentiert sich äußerst wechselhaft und hält für das Wochenende einige Überraschungen bereit. Ein Tiefdruckgebiet, welches derzeit über Italien zieht, beeinflusst unser Wettergeschehen maßgeblich, auch wenn uns nur dessen Ausläufer direkt erreichen. Gleichzeitig strömt von Norden her kältere Luft in die Bundesrepublik, was kurzfristig für ein winterlicheres Empfinden sorgt. Dieser Einfluss eines Zwischenhochs bringt zwar eine Abkühlung, stabilisiert aber auch teilweise die Lage.

Dennoch ist dies kein Zeichen für einen dauerhaften Wintereinbruch, denn die nächste Änderung steht bereits in den Startlöchern. Von Westen her kündigen sich neue Tiefausläufer an, die wieder mildere, aber auch feuchtere Luftmassen im Gepäck haben. Sie sollten sich also auf ein klassisches “Wetter-Jo-Jo” einstellen, bei dem Regenschirm und Winterjacke gleichermaßen griffbereit sein sollten.
Die Wetterfakten im Detail: Schnee, Frost und kurze Lichtblicke
Für den heutigen Samstag bedeutet die aktuelle Konstellation zunächst eine spürbare Abkühlung, die von Norden her einsetzt. Die kalte Luft, die das Tief über Italien ansaugt und das Zwischenhoch aus dem Norden liefert, sorgt dafür, dass die Niederschläge zunehmend in eine feste Form übergehen.
Besonders in der Nacht werden viele Wolken den Himmel bedecken. Die Niederschlagsgebiete breiten sich dabei weiter in Richtung Südosten aus. Ein wichtiger Punkt für alle Verkehrsteilnehmer: Durch das Absinken der Temperaturen gehen diese Niederschläge von Norden her immer häufiger in Schnee über. Auch tagsüber setzt sich dieser Trend fort, insbesondere in Baden-Württemberg und Bayern. Hier müssen Sie damit rechnen, dass der Regen zunehmend durch Schneefall abgelöst wird.
Im Gegensatz dazu beruhigt sich das Wetter im Nordwesten bereits wieder etwas, da hier der Einfluss des Zwischenhochs stärker wirkt.
Die Temperaturen: Ein Land der Gegensätze
Thermisch gesehen ist Deutschland aktuell zweigeteilt. In der Nacht sinken die Werte im Norden, speziell in Nordfriesland, auf frostige -6 Grad. Ganz anders sieht es am Oberrhein aus, wo die Temperaturen in der Nacht noch bei milden +6 Grad verbleiben.


Tagsüber setzt sich dieser Kontrast fort: Während im Norden Dauerfrost bei bis zu -2 Grad herrschen kann, erreicht das Quecksilber in Niederbayern noch bis zu +8 Grad.
Wichtiger Hinweis: Aufgrund der sinkenden Temperaturen und der Niederschläge besteht in den betroffenen Gebieten – vor allem im Süden und in der Nacht im Norden – Glättegefahr durch Schnee und überfrierende Nässe. Fahren Sie bitte besonders vorsichtig.
Ausblick und Fazit: Das Wochenende und der Wochenstart
Wie geht es nach diesem winterlichen Gruß weiter? Der Sonntag verspricht eine kurze Verschnaufpause. Das Wetter beruhigt sich vorübergehend und zeigt sich von einer freundlicheren Seite, wobei Sie gebietsweise sogar mit längeren sonnigen Abschnitten rechnen dürfen. Nutzen Sie diesen Tag für Aktivitäten im Freien, denn die Ruhe ist nur von kurzer Dauer.
Bereits zum Start in die neue Woche am Montag nähert sich von Westen her ein neues Tiefdruckgebiet. Dieses bringt nicht nur neue Niederschläge, sondern auch wieder mildere Luft mit sich. Der Montag wird demnach voraussichtlich sehr ungemütlich und nass. Zusammenfassend lässt sich sagen: Der “tiefe Winter” stattet uns zwar einen kurzen Besuch ab, wird aber schnell wieder durch milde, atlantische Tiefausläufer verdrängt.
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