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Bis zu 38 Grad: Schwüle Hitze bringt schwere Unwettergefahr

Meteozentrale Audio-Briefing Bis zu 38 Grad: Schwüle Hitze bringt schwere Unwettergefahr 5 Min. 1×1,25×1,5×MP3 speichern Deutschland steht ein extrem heißer und drückend schwüler Freitag bevor, an dem die Temperaturen im Südwesten örtlich bis auf 38 Grad steigen können. Gleichzeitig baut sich in der feucht-heißen Luft eine explosive Wetterlage auf, die ab dem Nachmittag regional für …

Meteozentrale Audio-Briefing Bis zu 38 Grad: Schwüle Hitze bringt schwere Unwettergefahr
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Deutschland steht ein extrem heißer und drückend schwüler Freitag bevor, an dem die Temperaturen im Südwesten örtlich bis auf 38 Grad steigen können. Gleichzeitig baut sich in der feucht-heißen Luft eine explosive Wetterlage auf, die ab dem Nachmittag regional für schwere Unwetter mit Hagel, Sturmböen und sintflutartigem Regen sorgt. Wer heute im Freien unterwegs ist, sollte den Himmel und die aktuellen Warnungen sehr aufmerksam im Blick behalten.

Hoch Gorgias heizt Deutschland ein

Das mächtige Hitzehoch Gorgias schiebt sich heute über Mitteleuropa und pumpt im Zusammenspiel mit einem Atlantiktief extrem heiße Luft subtropischen Ursprungs direkt nach Deutschland. Die Temperaturen steigen verbreitet auf schweißtreibende 30 bis 35 Grad. Vom Thüringer Becken bis in den Südwesten wird es mit 36 bis 38 Grad extrem heiß, wobei die absoluten Spitzenwerte im Rhein-Main-Gebiet und an der Saar erreicht werden. Ganz anders präsentiert sich die Lage an der Nordseeküste: Hier weht ein angenehmer Wind vom Wasser, der die Temperaturen bei freundlichem Sonnenschein auf gut verträgliche 25 Grad dämpft.

Die Entwicklung der Wetterlage in den kommenden 48 Stunden

Explosive Mischung aus Hitze und Feuchtigkeit

Da die einströmende Luftmasse vor allem im Westen und Norden enorm viel Feuchtigkeit mit sich führt, empfinden wir die Hitze als unerträglich schwül. In dieser aufgeladenen Atmosphäre reicht schon ein kleiner Impuls aus, um heftige Reaktionen auszulösen. Die feuchtheiße Luft am Boden kann wie ein Heißluftballon ungehindert in enorme Höhen aufsteigen, sobald sie einen kleinen Schubs bekommt. Genau dies geschieht heute durch schwache, unsichtbare Wellen in der Höhenströmung. Sie wirken wie ein zusätzlicher Staubsauger, der die Luft vom Boden nach oben reißt und Gewitterwolken explosionsartig wachsen lässt.

Deutschland steht ein extrem heißer und drückend schwüler Freitag bevor, an dem die Temperaturen im Südwesten örtlich bis auf 38 Grad steigen können. Gleichzeitig baut sich in der feucht-heißen Luft eine explosive Wetterlage auf, die ab dem Nachmittag regional für schwere Unwetter mit Hagel, Sturmböen und sintflutartigem Regen sorgt. Wer heute im Freien unterwegs ist, sollte den Himmel und die aktuellen Warnungen sehr aufmerksam im Blick behalten.
Dort wo sich Cluster bilden ist mit schweren Sturmböen zu rechnen
Deutschland steht ein extrem heißer und drückend schwüler Freitag bevor, an dem die Temperaturen im Südwesten örtlich bis auf 38 Grad steigen können. Gleichzeitig baut sich in der feucht-heißen Luft eine explosive Wetterlage auf, die ab dem Nachmittag regional für schwere Unwetter mit Hagel, Sturmböen und sintflutartigem Regen sorgt. Wer heute im Freien unterwegs ist, sollte den Himmel und die aktuellen Warnungen sehr aufmerksam im Blick behalten.
Am Abend aufpassen in NRW und Niedersachen. Ein großer Gewitterkomplex zieht über die Region

Wo am Nachmittag die Unwetter lauern

Während ein morgendlicher Gewitterkomplex im Norden allmählich in Richtung Ostsee abzieht und Platz für die Sonne macht, brodelt es im Laufe des Tages an anderen Stellen neu auf. Ab dem Nachmittag zünden in der schwülen Luft vor allem im Westen und Nordwesten kräftige Gewitterzellen. Auch im Hochschwarzwald, im Allgäu und im hessischen Rothaargebirge entstehen lokale, aber heftige Gewitter. Neben sintflutartigem Starkregen, der Straßen unter Wasser setzen kann, droht Hagel. Im Süden erreichen die Körner zwei bis drei Zentimeter, während im Norden aufgrund stärkerer Winde in der Höhe sogar Hagelgrößen bis zu fünf Zentimeter möglich sind.

Deutschland steht ein extrem heißer und drückend schwüler Freitag bevor, an dem die Temperaturen im Südwesten örtlich bis auf 38 Grad steigen können. Gleichzeitig baut sich in der feucht-heißen Luft eine explosive Wetterlage auf, die ab dem Nachmittag regional für schwere Unwetter mit Hagel, Sturmböen und sintflutartigem Regen sorgt. Wer heute im Freien unterwegs ist, sollte den Himmel und die aktuellen Warnungen sehr aufmerksam im Blick behalten.
Beobachten Sie die Wetterlage Live über den Skyguard der Meteozentrale

Die Gefahr aus der Luft: Sturmböen und Downbursts

Da der Wind abseits der Gewitter meist nur eine schwache Angelegenheit ist, unterschätzt man die Gefahr leicht. Doch in den Gewitterzellen selbst lauern schwere Sturmböen. Weil die Luft direkt über dem Boden relativ trocken ist, verdunstet ein Teil des Regens beim Herabfallen. Das kühlt die Luft schlagartig ab, macht sie schwerer und lässt sie als unsichtbares Fallbeil – einen sogenannten Downburst – zu Boden rasen. Dabei können Sturmböen der Windstärke 10 mit Geschwindigkeiten von über 100 Kilometern pro Stunde auftreten. Lokale, langlebige Superzellen bringen im Westen zudem ein leicht erhöhtes Tornadorisiko mit sich.

Ein neues Gewittersystem in der Nacht

In der Nacht zum Samstag nähert sich dem Südwesten ein größeres Unwettersystem aus Frankreich. Dieses steuert in den Nachtstunden direkt auf Rheinland-Pfalz und das Saarland zu und zieht weiter in Richtung des nördlichen Niederrheins. Auch in der Nacht bleibt die Gefahr von schweren Sturmböen, Hagel und Starkregen hoch. Viele Städte müssen sich zudem auf eine tropische Nacht einstellen, in der die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken. Nach Mitternacht schwächen sich die Unwetter über Niedersachsen allmählich ab, doch die Gefahr ist damit noch nicht gänzlich gebannt.

Was die Wetterlage für Ihren Alltag bedeutet

Die drückende Schwüle und die tropischen Nächte strapazieren den Kreislauf erheblich. Besonders ältere Menschen und Kinder sollten körperliche Anstrengungen am Nachmittag meiden. Für Autofahrer und Pendler besteht im Feierabendverkehr plötzliche Aquaplaning-Gefahr, da heftiger Starkregen die Sicht binnen Sekunden auf wenige Meter reduzieren kann. Wer für den Abend Aktivitäten im Freien plant, sollte flexibel bleiben und das Regenradar aufmerksam im Auge behalten. Die genaue Zugbahn einzelner Gewitterzellen lässt sich erst sehr kurzfristig im sogenannten Nowcasting bestimmen.

Fazit und Tipps der Redaktion

Das Fazit zeigt ein zweigeteiltes Bild: Deutschland erlebt unter Hoch Gorgias den vorläufigen Hitze-Höhepunkt des Sommers, der jedoch mit einer hochgradig brisanten Unwetterlage erkauft wird. Die Redaktion empfiehlt, Wohnungen tagsüber konsequent abzudunkeln, Fenster geschlossen zu halten und erst in den kühleren Frühstunden gründlich zu lüften. Trinken Sie ausreichend Wasser und vertrauen Sie unterwegs nicht auf den blauen Himmel, sondern sichern Sie lose Gegenstände rechtzeitig vor den abendlichen Sturmböen.

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