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Auf die extreme Hitze folgen lokal schwere Gewitter mit Hagel.

Deutschland steht ein hochsommerliches Wochenende der Extreme bevor. Während das Thermometer heute fast im ganzen Land auf schweißtreibende Werte klettert, steigt ab dem späten Nachmittag massiv die Gefahr für, lokale Unwetter. Für den Alltag bedeutet das: Am Tag den Kreislauf schonen und am Abend auf plötzliche Wetterwechsel vorbereitet sein. Wir erleben aktuell den Auftakt zu …

Deutschland steht ein hochsommerliches Wochenende der Extreme bevor. Während das Thermometer heute fast im ganzen Land auf schweißtreibende Werte klettert, steigt ab dem späten Nachmittag massiv die Gefahr für, lokale Unwetter. Für den Alltag bedeutet das: Am Tag den Kreislauf schonen und am Abend auf plötzliche Wetterwechsel vorbereitet sein.

Wir erleben aktuell den Auftakt zu einer markanten Hitzewelle. Sehr warme Luftmassen strömen zu uns und treiben die Temperaturen heute enorm in die Höhe. Doch das sonnige Sommerwetter bleibt nicht ungestört. Mit der Feuchtigkeit nimmt im Tagesverlauf die Schwüle zu, und die Luftmasse wird zunehmend instabil.

Ab dem späten Nachmittag, spätestens aber in der kommenden Nacht, entladen sich diese Spannungen in teils heftigen Gewittern. Dabei drohen nicht nur blitzartige Regengüsse, sondern örtlich auch gefährlicher Hagel und schwere Sturmböen. Da die Wetterzellen sehr langsam ziehen, können sich extreme Regenmengen über einem Ort entleeren.

Deutschland steht ein hochsommerliches Wochenende der Extreme bevor. Während das Thermometer heute fast im ganzen Land auf schweißtreibende Werte klettert, steigt ab dem späten Nachmittag massiv die Gefahr für, lokale Unwetter. Für den Alltag bedeutet das: Am Tag den Kreislauf schonen und am Abend auf plötzliche Wetterwechsel vorbereitet sein.
Die Temperaturen über Europa am heutigen Freitag

Warum brodelt es am Himmel so plötzlich?

Die Ursache liegt in der feuchtwarmen Luft, die aktuell unser Wetter bestimmt. Meteorologen sprechen hier von einer sehr hohen Taupunkttemperatur. Dieser Wert gibt an, wie viel Wasserdampf die Luft enthält. Ist er hoch, empfinden wir das Wetter als drückend schwül und das Gewitterrisiko wächst rasant. Da momentan ein klassisches Tiefdruckgebiet fehlt, das die Gewitter wie an einer Schnur aufreiht, reicht heute oft schon der kühle Restwind eines alten Gewitters aus der vergangenen Nacht aus. Diese sogenannte Fallböe wirkt wie ein Zündfunke, der die feuchte Luft nach oben drückt und neue, mächtige Wolkentürme entstehen lässt.

Deutschland steht ein hochsommerliches Wochenende der Extreme bevor. Während das Thermometer heute fast im ganzen Land auf schweißtreibende Werte klettert, steigt ab dem späten Nachmittag massiv die Gefahr für, lokale Unwetter. Für den Alltag bedeutet das: Am Tag den Kreislauf schonen und am Abend auf plötzliche Wetterwechsel vorbereitet sein.
Aktuelles LIVE Bild Skyguard Stormtracker (4:06)

Schwüle Luft und erste Blitze im Westen

In Nordrhein-Westfalen klettern die Temperaturen heute rasant nach oben. In der Rheinmetropole Köln wird es mit 35 Grad extrem heiß, während in Essen 34 Grad und im ostwestfälischen Paderborn 32 Grad erwartet werden. Mit der Hitze steigt die Unwettergefahr spürbar an.

Deutschland steht ein hochsommerliches Wochenende der Extreme bevor. Während das Thermometer heute fast im ganzen Land auf schweißtreibende Werte klettert, steigt ab dem späten Nachmittag massiv die Gefahr für, lokale Unwetter. Für den Alltag bedeutet das: Am Tag den Kreislauf schonen und am Abend auf plötzliche Wetterwechsel vorbereitet sein.
Heute Temperaturen mit Spitzenwerten um die 36 Grad in Südhessen

Zunächst zeigt sich noch oft die Sonne, doch im Laufe des Nachmittags bilden sich dicke Quellwolken. Wenn es kracht, dann richtig: Örtlich kann heftiger Starkregen mit bis zu 35 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen, lokal sind sogar extreme Mengen über 40 Liter möglich. Auch in der Nacht zum Samstag beruhigt sich das Wetter kaum, es blitz und donnert stellenweise weiter.

Drückende Hitze rund um die Mainmetropole

Ähnlich schweißtreibend präsentiert sich das Wetter in Hessen. Rund um die Mainmetropole Frankfurt sowie im Raum Darmstadt zeigt das Thermometer heute brütende 36 Grad an. Selbst am Unterlauf der Fulda in Kassel wird es mit 33 Grad sehr heiß.

Die Temperatur legt in den ersten Stunden spürbar zu und erreicht ihren höchsten Wert von rund 35 Grad heute um 15:00 Uhr. Die gefühlte Temperatur kann zeitweise höher liegen, im Maximum bei ungefähr 38 Grad.
Die Temperatur legt in den ersten Stunden spürbar zu und erreicht ihren höchsten Wert von rund 35 Grad heute um 15:00 Uhr. Die gefühlte Temperatur kann zeitweise höher liegen, im Maximum bei ungefähr 38 Grad.

Auch hier wachsen die Wolken ab dem Nachmittag bedrohlich in die Höhe. Aus den aufziehenden Schauern kann örtlich starker Regen fallen, begleitet von stürmischen Böen um 70 Kilometer pro Stunde. Eine Abkühlung bringt die Nacht kaum. Stellenweise bleiben die Temperaturen bei tropischen 21 Grad, was das Durchatmen und Schlafen deutlich erschwert.

Spitzenwerte entlang von Rhein und Mosel

Im Westen und Südwesten Deutschlands wird heute der absolute Hitze-Höhepunkt erwartet. Im Naheland rund um Bad Kreuznach glüht die Luft förmlich bei 37 Grad. Aber auch in der Römerstadt Trier und im Saarland bei Saarlouis sind schweißtreibende 36 Grad die Regel.

Die Temperatur legt in den ersten Stunden spürbar zu und erreicht ihren höchsten Wert von rund 37 Grad heute um 16:00 Uhr. Gefühlte und gemessene Temperatur liegen meist nah beieinander.
Die Temperatur legt in den ersten Stunden spürbar zu und erreicht ihren höchsten Wert von rund 37 Grad heute um 16:00 Uhr. Gefühlte und gemessene Temperatur liegen meist nah beieinander.

Diese enorme Hitzeenergie sucht sich ab dem späten Nachmittag ein Ventil. Auch wenn nicht jeder Ort getroffen wird, drohen dort, wo sich Gewitterzellen bilden, teils extreme Wassermassen. Begleitet werden diese Schauer von schweren Sturmböen, die vereinzelt Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde erreichen können.

Später Knall in den fränkischen Regionen

Etwas länger ruhig, aber keineswegs angenehmer, bleibt es im Süden. Im Maindreieck bei Würzburg heizt sich die Luft auf 36 Grad auf. In der Noris rund um Nürnberg sowie in der oberfränkischen Domstadt Bamberg klettern die Werte auf 35 Grad.

Die Entwicklung von Schauern und Gewitter in den kommenden 48 Stunden

Da die Region noch etwas stärker unter Hochdruckeinfluss liegt, dominiert tagsüber vor allem die drückende Schwüle. Erst ab dem Abend und in der Nacht zum Samstag steigt auch im westlichen Franken das Risiko für erste Gewitter mit Starkregen und Hagel. Am Samstag geht es dann mit einer erhöhten Schauerneigung direkt in die nächste Runde.

Das Wochenende startet mit starken Kontrasten. Auf eine extreme Wärmebelastung folgen lokal sehr gefährliche Gewitter, die punktuell für Überschwemmungen und Schäden sorgen können. Das Tückische an dieser Lage ist, dass nicht jeder Ort nass wird – wenige Kilometer weiter kann die Sonne scheinen, während woanders Keller volllaufen.

Temperaturseitig bleibt der Trend relativ ausgeglichen. Die frühe Phase liegt im Mittel bei etwa 36 °C, die mittlere Phase bei rund 34 °C und die hintere Phase bei etwa 33 °C. Entscheidend sind deshalb weniger einzelne Tageswerte, sondern die kurzen Ausschläge nach oben oder unten.
Temperaturseitig bleibt der Trend relativ ausgeglichen. Die frühe Phase liegt im Mittel bei etwa 36 °C, die mittlere Phase bei rund 34 °C und die hintere Phase bei etwa 33 °C. Entscheidend sind deshalb weniger einzelne Tageswerte, sondern die kurzen Ausschläge nach oben oder unten.

Mein Tipp für Sie: Behalten Sie am späten Nachmittag und Abend unbedingt eine gute Wetter-App mit einem aktuellen Regenradar im Blick. So sehen Sie genau, ob eine Gewitterzelle auf Ihren Wohnort zuzieht, und können rechtzeitig Fenster schließen oder den Gartenstuhl in Sicherheit bringen.

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