Nordwetter

Schneefall im Osten, Tauwetter im Westen?

Die Wetterlage über Norddeutschland präsentiert sich weiterhin komplex und von Gegensätzen geprägt. Hoch “Emmeram” über Skandinavien blockiert die Ausläufer atlantischer Tiefdruckgebiete, was zu einer festgefahrenen Situation führt. Das bedeutet, dass milde Luftmassen im Westen und kältere Luft im Osten aufeinandertreffen, was für uns im Norden bedeutet: ein Mix aus Regen, Schnee und gebietsweise Glätte. Die eigentliche Frontalzone liegt weit südlich über dem Mittelmeerraum, während über Nordrussland ein Langwellentrog arktische Kaltluft nach Süden schickt. Über unserem Land besteht eine schwache Verbindung zwischen diesem Trog und einem Höhentief über dem Atlantik, das mit Tief “Stephie I” korrespondiert. Der Druckgradient zwischen Hoch “Emmeram” und Tief “Stephie I” sorgt für mäßigen Wind aus Ost bis Südost über der See. Im Tagesverlauf schwächt sich die Okklusionsfront von Tief “Stephie I” ab und kommt kaum noch voran. Westlich davon ist feuchte und milde Meeresluft eingeflossen, während nordöstlich noch kältere Luft liegt, was zu den genannten Unterschieden führt. Der Teufel steckt aber im Detail: Nicht immer hält sich das Wetter an die konzeptionellen Überlegungen.

Wetterkarte Europa: Isobaren und Druckzentren

Aktuelle Großwetterlage über Europa (Quelle: ECMWF/OpenMeteo)

🌬️ Wind-Strömungsfilm (Nord)

Wetter-Wissen kompakt

Okklusion

Eine Okklusion entsteht, wenn eine Kaltfront eine Warmfront einholt und diese vom Boden abhebt. Dadurch entsteht eine Mischluftmasse, die oft mit Niederschlag verbunden ist.

Aktuelle Wetterkarten (Nord)

Die Wetterlage über Norddeutschland präsentiert sich weiterhin komplex und von Gegensätzen geprägt. Hoch "Emmeram" über Skandinavien blockiert die Ausläufer atlantischer Tiefdruckgebiete, was zu einer festgefahrenen Situation führt. Das bedeutet, dass milde Luftmassen im Westen und kältere Luft im Osten aufeinandertreffen, was für uns im Norden bedeutet: ein Mix aus Regen, Schnee und gebietsweise Glätte. Die eigentliche Frontalzone liegt weit südlich über dem Mittelmeerraum, während über Nordrussland ein Langwellentrog arktische Kaltluft nach Süden schickt. Über unserem Land besteht eine schwache Verbindung zwischen diesem Trog und einem Höhentief über dem Atlantik, das mit Tief "Stephie I" korrespondiert. Der Druckgradient zwischen Hoch "Emmeram" und Tief "Stephie I" sorgt für mäßigen Wind aus Ost bis Südost über der See. Im Tagesverlauf schwächt sich die Okklusionsfront von Tief "Stephie I" ab und kommt kaum noch voran. Westlich davon ist feuchte und milde Meeresluft eingeflossen, während nordöstlich noch kältere Luft liegt, was zu den genannten Unterschieden führt. Der Teufel steckt aber im Detail: Nicht immer hält sich das Wetter an die konzeptionellen Überlegungen.
Die Wetterlage über Norddeutschland präsentiert sich weiterhin komplex und von Gegensätzen geprägt. Hoch "Emmeram" über Skandinavien blockiert die Ausläufer atlantischer Tiefdruckgebiete, was zu einer festgefahrenen Situation führt. Das bedeutet, dass milde Luftmassen im Westen und kältere Luft im Osten aufeinandertreffen, was für uns im Norden bedeutet: ein Mix aus Regen, Schnee und gebietsweise Glätte. Die eigentliche Frontalzone liegt weit südlich über dem Mittelmeerraum, während über Nordrussland ein Langwellentrog arktische Kaltluft nach Süden schickt. Über unserem Land besteht eine schwache Verbindung zwischen diesem Trog und einem Höhentief über dem Atlantik, das mit Tief "Stephie I" korrespondiert. Der Druckgradient zwischen Hoch "Emmeram" und Tief "Stephie I" sorgt für mäßigen Wind aus Ost bis Südost über der See. Im Tagesverlauf schwächt sich die Okklusionsfront von Tief "Stephie I" ab und kommt kaum noch voran. Westlich davon ist feuchte und milde Meeresluft eingeflossen, während nordöstlich noch kältere Luft liegt, was zu den genannten Unterschieden führt. Der Teufel steckt aber im Detail: Nicht immer hält sich das Wetter an die konzeptionellen Überlegungen.

Detailbericht für den Norden

Vormittag

Am Vormittag präsentiert sich das Wettergeschehen zweigeteilt. Während im westlichen Niedersachsen, beispielsweise in Osnabrück, mit Temperaturen um die 8 Grad und geringen Niederschlägen zu rechnen ist, zeigt sich der Himmel über Mecklenburg-Vorpommern trüber. In Greifswald liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt, leichter Schneefall ist möglich. Die Küstenregionen, von Flensburg bis Rostock, sind von stärkeren Niederschlägen betroffen, die meist als Schnee fallen. Die Temperaturen erreichen kaum mehr als 1 Grad. Es ist mit glatten Straßen zu rechnen.

Nachmittag

Am Nachmittag setzt sich der Trend fort. Der Wind weht mäßig bis frisch aus östlichen Richtungen, wobei an der Küste Böen bis zu 44 km/h erreicht werden können. In Hamburg und Bremen steigen die Temperaturen kaum über 2 Grad, leichter Regen ist zu erwarten. Weiter östlich, in Schwerin und Neubrandenburg, bleibt es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und anhaltendem Schneefall. Hier ist besondere Vorsicht geboten, da weiterhin Glättegefahr besteht.

Abend

Auch am Abend ändert sich die Wetterlage kaum. Die Temperaturen sinken weiter ab, sodass auch im westlichen Niedersachsen mit Frost gerechnet werden muss. Im Osten bleibt es bei Schneefall, während im Westen der Niederschlag allmählich nachlässt. Die Straßen bleiben glatt, insbesondere in den Morgenstunden.

Wetter-Trend & Analyse

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Der 14-Tage-Trend im Detail

Wohin geht die Reise?

Der 14-Tage-Trend deutet für Cuxhaven auf leicht steigende Temperaturen hin, während in Braunschweig die Temperaturen in etwa gleichbleiben. Insgesamt bleibt das Wetter jedoch unbeständig.

Fazit: Norddeutschland im Griff des Winters: Schneefall im Osten, Regen im Westen. Glättegefahr durchweg. Die Temperaturen bleiben niedrig.

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Peter Richter

Peter M. Richter ist freier Fachjournalist und verfügt über mehr als 25 Jahre Expertise in den Bereichen Lokalnachrichten, Meteorologie und Synoptik. Seit 2021 verstärkt er als profilierter Redakteur die Fachredaktion der Meteozentrale. Hier ist er darauf spezialisiert, komplexe Wetterumschwünge zu analysieren und hochpräzise, datenbasierte Unwetterwarnungen für die Öffentlichkeit und Medienpartner aufzubereiten. Seine Mission ist die strikte Verbindung von fundiertem journalistischen Handwerk mit tiefem meteorologischen Know-how. Mit seinen klaren Vorhersagen sorgt Peter M. Richter dafür, dass Leser und Entscheidungsträger rechtzeitig informiert werden, um die Sicherheit bei extremen Naturgewalten zu gewährleisten. More »
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