Südwetter

Sonne und Frost: Hochdruckgebiet prägt Wetter in Süddeutschland

Ein weitläufiges Hochdruckgebiet sorgt in Bayern und Baden-Württemberg für viel Sonnenschein, bringt aber auch kühle Nächte mit sich. Während die Temperaturen in Franken und im Rheingraben auf milde Werte steigen, drohen in höheren Lagen von Schwarzwald und Alpenrand Nachtfrost und lokale Glätte. Zur Wochenmitte kündigt sich ein markanter Temperatursturz an.

Vom Frühling direkt zurück in den Winter?

Eine massive Hochdruckzone, die sich vom Atlantik über die Britischen Inseln bis nach Russland erstreckt, bestimmt aktuell das Wettergeschehen in Süddeutschland und regeneriert sich weiter. Lediglich im Bereich der Alpen und des Alpenvorlandes macht sich noch ein schwacher Tiefdruckeinfluss bemerkbar. Dies führt zu einer leichten Zweiteilung: In den meisten Regionen dominiert ruhiges, trockenes Wetter, während die Luftmassen im äußersten Süden etwas feuchter ausfallen. Ein beständiger Ost- bis Nordostwind prägt die Strömungsverhältnisse.

Meteorologisch betrachtet befindet sich Süddeutschland in einer typischen Übergangsphase. Die beständige Hochdruckbrücke sorgt für eine deutliche Erwärmung am Tag, begünstigt aber gleichzeitig eine starke Auskühlung in den klaren Nächten. Die Gefahr von Nachtfrost und lokaler Glätte durch gefrierende Nässe bleibt vor allem im Bergland bestehen. Wettermodelle zeigen zudem übereinstimmend, dass dieses ruhige Fenster nicht von langer Dauer ist: Für die kommende Wochenmitte wird ein abrupter Temperaturrückgang prognostiziert, der in den Kammlagen der Mittelgebirge wieder winterliche Verhältnisse bringen kann.

So wird das Wetter von Franken bis in die Alpenregion

In weiten Teilen Bayerns setzt sich nach Nebelauflösung die Sonne durch. In Teilen von Schwaben und Oberbayern, insbesondere im Raum Augsburg und München, hält sich zunächst noch zäher Hochnebel. Ab der Mittagszeit ziehen von den östlichen Landesgrenzen vermehrt Wolkenfelder nach Bayern, es bleibt jedoch abseits des westlichen Alpenrandes bei Füssen und den Allgäuer Alpen, wo nachmittags einzelne Schauer möglich sind, weitgehend trocken.

Ein weitläufiges Hochdruckgebiet sorgt in Bayern und Baden-Württemberg für viel Sonnenschein, bringt aber auch kühle Nächte mit sich. Während die Temperaturen in Franken und im Rheingraben auf milde Werte steigen, drohen in höheren Lagen von Schwarzwald und Alpenrand Nachtfrost und lokale Glätte. Zur Wochenmitte kündigt sich ein markanter Temperatursturz an.
Die Temperaturen in Bayern und Baden Württemberg am heutigen Sonntag
Ein weitläufiges Hochdruckgebiet sorgt in Bayern und Baden-Württemberg für viel Sonnenschein, bringt aber auch kühle Nächte mit sich. Während die Temperaturen in Franken und im Rheingraben auf milde Werte steigen, drohen in höheren Lagen von Schwarzwald und Alpenrand Nachtfrost und lokale Glätte. Zur Wochenmitte kündigt sich ein markanter Temperatursturz an.
In der Nacht zum Montag vor allem am Alpenrand wieder Frost bei 0 bis -1 Grad. Lokal Gefahr durch Glätte

Ein lebhafter, im Fichtelgebirge und dem Bayerwald-Kamm stark böiger Ostwind begleitet den Tag. Die Höchstwerte zeigen deutliche Kontraste: Während in den Tallagen des Bayerischen Waldes und am östlichen Alpenrand bei Berchtesgaden kühle 10 Grad gemessen werden, steigen die Werte in Unterfranken, speziell rund um Aschaffenburg und Würzburg, auf bis zu 17 Grad. In der klaren Nacht zum Montag sinken die Temperaturen verbreitet auf -3 bis +2 Grad, lediglich in höheren Lagen Unterfrankens bleibt es mit bis zu +4 Grad frostfrei. In den Alpengipfeln weht mäßiger Wind, die Temperaturen liegen auf 2000 Metern bei rund 1 Grad.

Trockener Sonntag von Baden bis nach Württemberg, nachts wieder Frost

In Baden-Württemberg startet der Tag oft stark bewölkt, in der Oberrheinebene bei Karlsruhe und im Ortenaukreis fällt anfangs noch etwas Regen. Im Tagesverlauf lockert die Bewölkung jedoch auf und die Sonne gewinnt zunehmend die Oberhand. Die Temperaturen erreichen auf der Baar bei Villingen-Schwenningen frische 8 Grad, während im Rhein-Neckar-Raum und Nordbaden milde 16 Grad erreicht werden.

Ein weitläufiges Hochdruckgebiet sorgt in Bayern und Baden-Württemberg für viel Sonnenschein, bringt aber auch kühle Nächte mit sich. Während die Temperaturen in Franken und im Rheingraben auf milde Werte steigen, drohen in höheren Lagen von Schwarzwald und Alpenrand Nachtfrost und lokale Glätte. Zur Wochenmitte kündigt sich ein markanter Temperatursturz an.
Niederschlag bleibt heute im Süden die Ausnahme. NUr am Bodensee sind lokale Schauer nicht ausgeschlossen.

Besondere Vorsicht gilt in den Früh- und Nachtstunden: Südlich der Donau im Raum Ulm sowie im Hochschwarzwald tritt leichter Frost bis -2 Grad auf. Oberhalb von 1000 Metern, etwa rund um den Feldberg, ist Glätte durch geringfügigen Neuschnee nicht ausgeschlossen. In der meist klaren Nacht zum Montag, in der sich im Neckartal bei Stuttgart vereinzelt Nebel bilden kann, fallen die Tiefstwerte auf +1 bis -4 Grad. Es weht ein mäßiger, teils frischer Nordostwind.

Ein weitläufiges Hochdruckgebiet sorgt in Bayern und Baden-Württemberg für viel Sonnenschein, bringt aber auch kühle Nächte mit sich. Während die Temperaturen in Franken und im Rheingraben auf milde Werte steigen, drohen in höheren Lagen von Schwarzwald und Alpenrand Nachtfrost und lokale Glätte. Zur Wochenmitte kündigt sich ein markanter Temperatursturz an.
Die Zeichen stehen auf Winter. Zumindest zeigen dies die aktuellen Modelle. Hier als Beispiel Lindau am Bodensee. Nächste Woche markanter Temperaturabfall.

Nächste Woche Temperatursturz und Schnee

Das Wochenende bietet in Bayern und Baden-Württemberg eine Mischung aus viel Sonnenschein und einzelnen Wolkenfeldern. Wer die milden Nachmittagstemperaturen am Main oder im Rheingraben für Aktivitäten im Freien nutzt, sollte sich jedoch auf frostige Nächte und kalte Morgenstunden einstellen. Spätestens ab Mitte der Woche ist ein Wetterumbruch mit einem signifikanten Temperatursturz zu erwarten, der auf den Gipfeln des Schwarzwaldes und der Alpen Schnee zurückbringt.

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Peter Richter

Peter M. Richter ist freier Fachjournalist und verfügt über mehr als 25 Jahre Expertise in den Bereichen Lokalnachrichten, Meteorologie und Synoptik. Seit 2021 verstärkt er als profilierter Redakteur die Fachredaktion der Meteozentrale. Hier ist er darauf spezialisiert, komplexe Wetterumschwünge zu analysieren und hochpräzise, datenbasierte Unwetterwarnungen für die Öffentlichkeit und Medienpartner aufzubereiten. Seine Mission ist die strikte Verbindung von fundiertem journalistischen Handwerk mit tiefem meteorologischen Know-how. Mit seinen klaren Vorhersagen sorgt Peter M. Richter dafür, dass Leser und Entscheidungsträger rechtzeitig informiert werden, um die Sicherheit bei extremen Naturgewalten zu gewährleisten. More »
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