Der Dienstag startet in Hessen mit einem Hauch Herbst: In einigen Senken liegt am frühen Morgen Nebel auf den Feldern, bald darauf mischen sich dichte Wolken mit sonnigen Momenten. Ab dem Mittag werden Schauer häufiger, und lokal sind kurze Gewitter möglich – mit kräftigen Güssen in kurzer Zeit. Bis zum Abend beruhigt sich die Lage phasenweise, ganz trocken bleibt es aber nicht.

Synoptisch bleibt die Großwetterlage klar: Am Rand eines Tiefs nahe Schottland strömt mit Südwestwind feucht-milde Atlantikluft in die Mitte Deutschlands. Genau diese Mischung sorgt für die typische „Aprilwetter-Anmutung“ Anfang September – Schauer, sonnige Lücken und punktuelle Gewitter mit kleinem Hagel sowie steifen bis stürmischen Böen um 60 bis 70 km/h.
Temperaturseitig ist es gedämpft spätsommerlich: In Korbach und Frankenberg liegen die Höchstwerte heute bei etwa 21 Grad, Fulda und Alsfeld erreichen rund 22 Grad. Am wärmsten wird es – wie so oft – im Rhein-Main-Gebiet sowie entlang der Bergstraße mit maximal 23 Grad, wenn sich dort die Sonne zwischendurch ein längeres Fenster erarbeitet. Diese Spannbreite passt zur heutigen Einschätzung „wechselhaft mit Schauern und einzelnen Gewittern“.

Der Abend bringt von Westen her eine vorübergehende Verschnaufpause: Schauer klingen zunächst rasch ab, örtlich lockert es stärker auf. In der zweiten Nachthälfte ziehen jedoch wieder mehr Wolken heran, stellenweise bildet sich Nebel; die Tiefstwerte sinken auf 13 bis 10 Grad.
Der Blick nach vorn: Am Mittwoch setzt sich das Wechselspiel fort – viele Wolken, dazwischen ein bisschen Sonne, nur noch einzelne Schauer, dazu ein lebhafter Südwest- bis Westwind.
Am Donnerstag bleibt es unbeständig; in der zweiten Tageshälfte nehmen Regen oder Schauer gebietsweise zu, vereinzelt sind wieder Gewitter möglich. Insgesamt bewegen sich die Höchstwerte weiterhin in einem angenehmen Korridor zwischen 19 und 25 Grad. Das deckt sich mit der Meteoleitstelle-Trendlinie: zunächst wechselhaft mit einzelnen Gewittern, bevor sich zum Wochenende hin vorübergehend eine ruhigere Phase andeutet.

Fazit: Ein typischer Übergangstag. Frühnebel, tagsüber ein lebendiger Mix aus Wolken, Schauern und kurzen Gewittern – mit Platz für sonnige Abschnitte, besonders im Rhein-Main-Umfeld. Wer heute draußen plant, setzt auf flexible Fenster und einen Plan B; morgen wird’s windiger, am Donnerstag noch einmal „April im September“, bevor der Trend zum Wochenende einen etwas ruhigeren Takt verspricht.
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