Am heutigen Sonntag erwartet die Menschen in weiten Teilen der Mitte und des Südens viel Sonnenschein und ein spürbarer Temperaturanstieg auf 15 bis 18 Grad. Niederschläge bleiben durchweg aus. In der kommenden Nacht kühlt es bei klarem Himmel jedoch stark ab, wobei sich an den Flüssen Nebel bildet und in Tälern sowie Muldenlagen verbreitet Frostgefahr besteht.

Die Großwetterlage am Sonntag, tut sich was?
Ein breiter Potenzialrücken, der weite Teile West- und Mitteleuropas überspannt und im Norden bis zum Nordpolarmeer reicht, bestimmt aktuell das Wettergeschehen. Dieser Rücken ist mit einer weitreichenden Bodenhochdruckzone verbunden. Tiefe Druckgebiete werden dadurch auf andere Zugbahnen abgedrängt, vorrangig in Richtung Grönland sowie auf den Atlantik vor Südwesteuropa. Ein meteorologisches Detail bildet ein kleiner Kaltlufttropfen über der Nordsee.

Dieser zieht im Tagesverlauf vor die Westküste Nordjütlands und bringt dem äußersten Norden etwas Bewölkung und Regen. Im restlichen Vorhersagegebiet nähert sich im Tagesverlauf ein weiterer schwacher Trog aus dem östlichen Mitteleuropa, der jedoch lediglich hohe und mittelhohe Wolkenfelder mit sich bringt. Zudem befindet sich weiterhin Saharastaub im antizyklonalen Bereich, der die Sonneneinstrahlung zeitweise leicht dämpfen kann.
Das Regionalwetter: Und täglich grüßt das Murmeltier?
Nordrhein Westfalen: Von auflösendem Nebel zu Sonnenschein vom Münsterland bis zum Rheinland Rund um Münster und in Ostwestfalen-Lippe startet der Tag örtlich neblig-trüb. Im Tagesverlauf setzt sich hier jedoch, ebenso wie im Rheinland und im Ruhrgebiet, zunehmend die Sonne durch. Die Höchstwerte erreichen 17 bis 20 Grad, in den höheren Lagen des Sauerlandes und Bergischen Landes werden etwa 15 Grad gemessen. In der klaren Nacht zum Montag gehen die Temperaturen auf 8 bis 4 Grad zurück. In geschützten Tälern des Rothaargebirges und der Eifel sinken die Werte bis auf minus 1 Grad, gebietsweise tritt Bodenfrost auf.


Hessen: Sonniges Frühlingswetter vom Kasseler Becken bis zur Bergstraße In Hessen verläuft der Sonntag von Kassel über Frankfurt am Main bis nach Heppenheim heiter bis sonnig und trocken. Die Höchsttemperaturen erreichen milde 15 bis 18 Grad. In der Nacht zum Montag kühlt es stark ab auf 6 bis 2 Grad. In Muldenlagen, insbesondere im Vogelsberg, im osthessischen Bergland sowie im Lahntal, gehen die Werte auf bis zu minus 2 Grad zurück. Verbreitet muss mit Bodenfrost gerechnet werden. Lokal bildet sich an Fulda und Lahn dichter Nebel.
Rheinland Pfalz: Milde Höchstwerte an Mosel und Mittelrhein In Rheinland-Pfalz zeigt sich der Tag von Trier über Koblenz bis nach Mainz heiter und teils durchgehend sonnig. Die Temperaturen steigen auf 15 bis 18 Grad, die wärmsten Phasen werden in der Vorderpfalz rund um Speyer erreicht. Der Wind weht schwach bis teils mäßig aus Ost bis Südost. In der Nacht sinken die Werte auf 7 bis 3 Grad. In Talsenken der Vulkaneifel, des Hunsrücks und des Pfälzerwaldes kühlt es bis auf 0 Grad ab. Vor allem im Moseltal und entlang des Rheins entsteht neuer Nebel.
Nordbayern: Sonne pur von Mainfranken bis zum Fichtelgebirge Nach der Auflösung lokaler Nebelfelder am Morgen setzt sich in Franken und der Oberpfalz von Würzburg über Nürnberg bis nach Bayreuth rasch die Sonne durch. Die Werte steigen auf 13 bis 18 Grad. In den Kammlagen von Frankenwald und Fichtelgebirge werden rund 12 Grad erreicht, auf dem Großen Arber im Bayerischen Wald bis zu 8 Grad. In der wechselnd bewölkten Nacht bildet sich im Altmühltal sowie im Donautal erneut Nebel. Die Temperaturen sinken auf plus 4 bis minus 3 Grad, die tiefsten Werte werden im Bayerischen Wald und in Tälern des Frankenjuras registriert.
Fazit: Es bleibt zunächst alles wie es ist
Das stabile Hochdruckwetter setzt sich zu Beginn der neuen Woche nahtlos fort. Nennenswerte Niederschläge sind vorerst nicht in Sicht. In den Talsenken muss in den frühen Morgenstunden weiterhin mit Nebel und leichtem Bodenfrost gerechnet werden, tagsüber dominiert bei trockenem Wetter der Sonnenschein.
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