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Schnee bis ins Flachland: Läutet Tief TALAT jetzt den Frühwinter ein?

Während Sie im Süden der Republik heute vielleicht noch die Sonnenbrille griffbereit halten sollten, müssen sich die Menschen im Norden bereits wetterfest anziehen. Wir stehen an der Schwelle zu einer markanten Wetterumstellung, die uns in den kommenden Tagen beschäftigen wird. Als Meteorologe beobachte ich derzeit eine Entwicklung, die das Potenzial hat, den ersten nennenswerten Schnee …

Während Sie im Süden der Republik heute vielleicht noch die Sonnenbrille griffbereit halten sollten, müssen sich die Menschen im Norden bereits wetterfest anziehen. Wir stehen an der Schwelle zu einer markanten Wetterumstellung, die uns in den kommenden Tagen beschäftigen wird. Als Meteorologe beobachte ich derzeit eine Entwicklung, die das Potenzial hat, den ersten nennenswerten Schnee der Saison nicht nur auf die Gipfel, sondern gebietsweise bis vor Ihre Haustür zu bringen. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Details dieser dynamischen Wetterlage und darauf, was Sie in München, Bremen oder dem Rothaargebirge erwarten dürfen.

Während Sie im Süden der Republik heute vielleicht noch die Sonnenbrille griffbereit halten sollten, müssen sich die Menschen im Norden bereits wetterfest anziehen. Wir stehen an der Schwelle zu einer markanten Wetterumstellung, die uns in den kommenden Tagen beschäftigen wird. Als Meteorologe beobachte ich derzeit eine Entwicklung, die das Potenzial hat, den ersten nennenswerten Schnee der Saison nicht nur auf die Gipfel, sondern gebietsweise bis vor Ihre Haustür zu bringen. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Details dieser dynamischen Wetterlage und darauf, was Sie in München, Bremen oder dem Rothaargebirge erwarten dürfen.
Das Tief Talat sorg für einen Wintereinbruch in Deutschland. Doch wie viel Schnee wirklich fallen wird ist noch unklar

Die Ruhe vor dem Sturm im Süden – Schauerwetter im Norden

Der heutige Dienstag präsentiert sich als Tag der Gegensätze. Verantwortlich hierfür ist ein Zwischenhoch, das seine Fühler von Frankreich bis nach Rumänien ausstreckt. Wenn Sie südlich des Mains wohnen, etwa im Breisgau oder am Bodensee, profitieren Sie von diesem Einfluss: Die eingeströmte Polarluft kommt hier zur Ruhe. Nach einer frostigen Nacht dürfen Sie sich auf einen trockenen, teils sogar recht sonnigen Tag freuen.

Ganz anders sieht die Situation aus, wenn wir unseren Blick nach Norddeutschland richten. Hier befinden wir uns im Einflussbereich eines umfangreichen Tiefdruckkomplexes über Nordeuropa.

  • Das Resultat: Es strömt weiterhin feuchte und kalte Meeresluft ein.
  • Die Folge für Sie: Vom Emsland bis zur Mecklenburgischen Seenplatte müssen Sie immer wieder mit Schauern rechnen.

In Verbindung mit dem noch recht warmen Nordseewasser bilden sich teils kräftige Regengüsse, die im Binnenland auch als Graupel niedergehen können. In den Höhenlagen des Harzes fällt bereits Schnee. An der Küste, etwa auf den Ostfriesischen Inseln, weht dazu ein frischer Wind, während es auf dem Brocken sogar stürmisch bleibt.


Mittwoch: Tief TALAT betritt die Bühne

In der Nacht zum Mittwoch und im Verlauf des Tages richtet sich unser Fokus auf einen neuen Akteur auf der Wetterkarte: Ein Tiefdruckgebiet, das von uns Meteorologen den Namen TALAT erhalten hat. Dieses System zieht von der Nordsee kommend in Richtung Lübecker Bucht und sorgt für Spannung in den Vorhersagemodellen.

Während Sie im Süden der Republik heute vielleicht noch die Sonnenbrille griffbereit halten sollten, müssen sich die Menschen im Norden bereits wetterfest anziehen. Wir stehen an der Schwelle zu einer markanten Wetterumstellung, die uns in den kommenden Tagen beschäftigen wird. Als Meteorologe beobachte ich derzeit eine Entwicklung, die das Potenzial hat, den ersten nennenswerten Schnee der Saison nicht nur auf die Gipfel, sondern gebietsweise bis vor Ihre Haustür zu bringen. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Details dieser dynamischen Wetterlage und darauf, was Sie in München, Bremen oder dem Rothaargebirge erwarten dürfen.
Das Icon EU Modell sieht vor allem im Norden und in der Mitte des Landes nennenswerte Neuschneemengen

Das Besondere an dieser Entwicklung ist das Zusammenspiel verschiedener atmosphärischer Kräfte. Tief TALAT verstärkt sich deutlich und führt auf seiner Vorderseite Niederschläge mit sich, die sich im Tagesverlauf ostwärts ausbreiten.

Hier wird es kritisch bezüglich der Schneefallgrenze: In den Mittelgebirgen wie dem Sauerland oder den Kasseler Bergen ist die Lage relativ klar – oberhalb von etwa 300 bis 500 Metern wird es winterlich. Rechnen Sie hier bis zum Abend mit mehreren Zentimetern Neuschnee und entsprechenden Verkehrsbehinderungen.

Während Sie im Süden der Republik heute vielleicht noch die Sonnenbrille griffbereit halten sollten, müssen sich die Menschen im Norden bereits wetterfest anziehen. Wir stehen an der Schwelle zu einer markanten Wetterumstellung, die uns in den kommenden Tagen beschäftigen wird. Als Meteorologe beobachte ich derzeit eine Entwicklung, die das Potenzial hat, den ersten nennenswerten Schnee der Saison nicht nur auf die Gipfel, sondern gebietsweise bis vor Ihre Haustür zu bringen. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Details dieser dynamischen Wetterlage und darauf, was Sie in München, Bremen oder dem Rothaargebirge erwarten dürfen.
Im Vogelsberg wird am Mittwoch Schneefall erwartet

Viel faszinierender ist jedoch die Situation im Tiefland des Nordens. Unsere Modelle deuten an, dass es durch starke Niederschlagsintensität zu einem Effekt kommen kann, den wir „Niederschlagsabkühlung“ nennen. Dabei wird die Luft durch den fallenden Niederschlag so stark heruntergekühlt, dass aus Regen nasser Schnee wird.

Achtung: Besonders in Schleswig-Holstein und rund um Hamburg ist es möglich, dass vorübergehend eine matschige Schneedecke entsteht. Es wird eine Entscheidung um Nuancen sein, ob es bei kaltem Regen bleibt oder ob Sie den Schneeschieber benötigen.

Im Süden, etwa rund um Augsburg oder Regensburg, bekommen Sie von diesem „Spuk“ zunächst wenig mit. Hier bleibt es bei Höchstwerten bis 6 Grad meist trocken, bevor die Kälte in der Nacht erneut anzieht.

Fazit: Warum ist das aktuell so?

Wir erleben gerade einen klassischen vorwinterlichen Kaltlufteinbruch. Die Ursache liegt in der Struktur der Höhenströmung (des Jetstreams). Diese verläuft derzeit nicht glatt von West nach Ost, sondern schlägt starke Wellen. Ein solcher „Wellental“ (in der Fachsprache Trog genannt) weitet sich weit nach Süden aus und ermöglicht es arktischen Luftmassen, direkt nach Mitteleuropa vorzustoßen.

Gleichzeitig interagiert diese kalte Höhenluft mit dem wärmeren Meerwasser und dem Tiefdruckgebiet TALAT am Boden. Diese Kombination sorgt für die nötige Dynamik, um Niederschläge zu produzieren, die aufgrund der niedrigen Temperaturen zunehmend als Schnee fallen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Spätherbst verabschiedet sich und macht Platz für eine frühwinterliche Episode. Stellen Sie sich bitte auf Glätte, nasskaltes Wetter und in höheren Lagen auf Winterausrüstung ein.

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