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Ein Wochenende mit starker Hitze und Gewittern, das ist der Grund.

Meteozentrale Audio-Briefing Ein Wochenende mit starker Hitze und Gewittern, das ist der Grund. 5 Min. 1×1,25×1,5×MP3 speichern Ein Wochenende voller meteorologischer Gegensätze steht bevor. Während am Samstag in weiten Teilen der Regionen noch eine drückende, schwüle Sommerhitze herrscht, nähert sich von Norden her eine kühlere Luftmasse, die im Übergangsbereich heftige Gewitter auslösen kann. Für Ihren …

Meteozentrale Audio-Briefing Ein Wochenende mit starker Hitze und Gewittern, das ist der Grund.
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Ein Wochenende voller meteorologischer Gegensätze steht bevor. Während am Samstag in weiten Teilen der Regionen noch eine drückende, schwüle Sommerhitze herrscht, nähert sich von Norden her eine kühlere Luftmasse, die im Übergangsbereich heftige Gewitter auslösen kann. Für Ihren Alltag bedeutet dies eine spürbare körperliche Belastung am Tag und die Notwendigkeit, ab den Abendstunden besonders aufmerksam im Straßenverkehr zu sein.

Sonne und drückende Schwüle dominieren den Samstag

Das Wetter zeigt sich am Samstag zunächst von seiner hochsommerlichen Seite. Die Sonne kann den Erdboden ungehindert erwärmen, was uns verbreitet schweißtreibende Stunden beschert. Doch im Tagesverlauf verlagert sich der Wind im Nordwesten langsam auf nördliche Richtungen und bringt etwas kühlere Luft von der Nordsee ins Land.

Bei nur schwachen Luftdruckgegensätzen bestimmt eine heiße und teilweise feuchte Luftmasse das Wetter. Zum Sonntag sorgt ein Hoch über der Nordsee lediglich im Norden für eine leichte Abkühlung und Wetterberuhigung.

Dieser sanfte Wechsel kündigt den Zusammenprall zweier völlig unterschiedlicher Luftmassen an. Während es in den meisten Landesteilen tagsüber trocken und sonnig bleibt, steigt das Risiko für kräftige Schauer und Gewitter vor allem in der Nähe der Mittelgebirge ab dem späten Nachmittag deutlich an.

Wie die unsichtbare Luftmassengrenze Unwetter braut

Verantwortlich für diese explosive Wetterlage ist eine sogenannte Luftmassengrenze, die sich wie eine unsichtbare Trennlinie über Deutschland legt. Im Süden lagert extrem feuchte und heiße Luft aus dem Mittelmeerraum, während von Norden her trockenere und stabilere Luft einsickert.

Der wärmste Tag wird derzeit für Mi, 24.06. mit etwa 39 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 15 °C in der mittleren Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 12-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.
Der wärmste Tag wird derzeit für Mi, 24.06. mit etwa 39 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 15 °C in der mittleren Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 12-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.

Die heiße Luft am Boden ist hochgradig labil geschichtet. Das bedeutet, dass sie wie ein Heißluftballon ungehindert in die Höhe steigen kann, sobald ein kleiner Impuls – ein sogenannter Trog, also eine kleine Störung in der höheren Atmosphäre – diesen Prozess anstößt. Da die Luft extrem viel Feuchtigkeit enthält, kondensiert dieser Wasserdampf beim Aufsteigen rasch und bildet innerhalb kürzester Zeit gewaltige Gewitterwolken.

Ein Wochenende voller meteorologischer Gegensätze steht bevor. Während am Samstag in weiten Teilen der Regionen noch eine drückende, schwüle Sommerhitze herrscht, nähert sich von Norden her eine kühlere Luftmasse, die im Übergangsbereich heftige Gewitter auslösen kann. Für Ihren Alltag bedeutet dies eine spürbare körperliche Belastung am Tag und die Notwendigkeit, ab den Abendstunden besonders aufmerksam im Straßenverkehr zu sein.
Am Sonntag sieht man diese Luftmassengrenze sehr deutlich. Im Norden von Deutschland nur noch 22 Grad im Raum Freiburg weiterhin 36 Grad

Wo sich in Nordrhein-Westfalen die ersten Gewitter entladen

In Nordrhein-Westfalen macht sich die kühlere Luft aus Norden zuerst bemerkbar, weshalb die Höchstwerte hier nicht mehr ganz so extrem ausfallen. In Paderborn werden am Nachmittag milde 30 Grad erreicht, während die Thermometer in Essen auf 32 Grad klettern. Entlang der Rheinschiene, wie etwa im warmen Bonn, bleibt es mit bis zu 33 Grad noch spürbar drückender.

Ein Wochenende voller meteorologischer Gegensätze steht bevor. Während am Samstag in weiten Teilen der Regionen noch eine drückende, schwüle Sommerhitze herrscht, nähert sich von Norden her eine kühlere Luftmasse, die im Übergangsbereich heftige Gewitter auslösen kann. Für Ihren Alltag bedeutet dies eine spürbare körperliche Belastung am Tag und die Notwendigkeit, ab den Abendstunden besonders aufmerksam im Straßenverkehr zu sein.
Die Höchstwerte am heutigen Samstag
Ein Wochenende voller meteorologischer Gegensätze steht bevor. Während am Samstag in weiten Teilen der Regionen noch eine drückende, schwüle Sommerhitze herrscht, nähert sich von Norden her eine kühlere Luftmasse, die im Übergangsbereich heftige Gewitter auslösen kann. Für Ihren Alltag bedeutet dies eine spürbare körperliche Belastung am Tag und die Notwendigkeit, ab den Abendstunden besonders aufmerksam im Straßenverkehr zu sein.
Die Temperaturen in der Nacht zum Sonntag

Am Samstag bleibt es tagsüber meist bei einem freundlichen Mix aus Sonne und Quellwolken, wobei nur sehr vereinzelt Gewitter entstehen. Richtig spannend wird es jedoch in der Nacht zum Sonntag, wenn von Westen her ein kräftiges Gewittersystem von Belgien herübersieht und vor allem der Westhälfte des Landes heftigen Starkregen bringen kann.

Warum in Hessen am Abend die Gewittergefahr sprunghaft steigt

In Hessen steht der Samstag ganz im Zeichen einer drückenden Hitze, die den Kreislauf stark fordert. Im Norden des Landes, wie im Raum Kassel, zeigt das Thermometer heiße 31 Grad, während es im Amöneburger Becken rund um Marburg auf 32 Grad ansteigt. Die absolute Hitzeinsel bildet am Samstag die Mainmetropole Frankfurt, wo sich die Luft auf schweißtreibende 35 Grad aufheizt.

Erst am späten Nachmittag und Abend bilden sich über den Höhenzügen wie dem Taunus oder der Rhön erste, teils unwetterartige Gewitter. Diese können lokal eng begrenzt heftigen Starkregen von bis zu 35 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit und Hagel bringen, während der Rest des Landes trocken in die Nacht startet.

Wie tropische Luftmassen über der Pfalz gefährlich Energie tanken

Die Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland müssen sich auf einen extrem schwülen und heißen Samstag einstellen. Im tief eingeschnittenen Moseltal rund um Koblenz klettern die Temperaturen auf drückende 35 Grad, und auch in der Römerstadt Trier werden schweißtreibende 35 Grad gemessen.

Temperaturseitig kippt der Trend eher nach unten: Zu Beginn werden im Mittel rund 37 °C erreicht, in der hinteren Phase sind es etwa 24 °C. Das spricht für eine merkliche Abkühlung statt für einen stabilen Wärmelauf.
Temperaturseitig kippt der Trend eher nach unten: Zu Beginn werden im Mittel rund 37 °C erreicht, in der hinteren Phase sind es etwa 24 °C. Das spricht für eine merkliche Abkühlung statt für einen stabilen Wärmelauf.

Den Spitzenwert in der Region verzeichnet Saarlouis im Saarland mit heißen 36 Grad. Diese feuchte Subtropikluft fühlt sich im Alltag wie eine Wand an und entlädt sich am späten Abend sowie in der Nacht zum Sonntag von Westen her in teils kräftigen Gewittern, die lokal mit Sturmböen und heftigem Regen einhergehen können.

Wo es in Franken am längsten sonnig und trocken bleibt

Nordbayern verbleibt am Samstag am längsten im ungestörten Einflussbereich der heißen Luftmasse. In der ostbayerischen Domstadt Regensburg an der Donau werden sommerliche 32 Grad erreicht, während es im mittelfränkischen Ballungsraum rund um Nürnberg heiße 34 Grad warm wird. Spitzenwerte von bis zu 34 Grad meldet auch die Mainmetropole Würzburg im fränkischen Weinland.

Abseits der kühlen Gipfel der Mittelgebirge sorgt der böige Südwestwind kaum für Abkühlung. Erst am späten Nachmittag besteht an den Hängen des Fichtelgebirges und der Rhön ein geringes Risiko für isolierte Hitzegewitter mit stürmischen Böen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass uns am Samstag der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle bevorsteht, die jedoch von Nordwesten her allmählich abgebaut wird. Der Sonntag bringt dann vor allem in der Mitte und im Süden weitere, teils kräftige Gewitter mit spürbarer Abkühlung, bevor sich die Wetterlage zum Beginn der neuen Woche wieder beruhigt.

Da die Gewitter am Samstagabend und in der Nacht extrem lokal auftreten und manche Orte voll treffen, während wenige Kilometer weiter kein Tropfen fällt, empfiehlt sich am Abend der regelmäßige Blick auf ein hochauflösendes Regenradar auf dem Smartphone, um im Freien nicht vom Starkregen überrascht zu werden.

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