Das Mitteleuropahoch ALEXANDER sorgt am heutigen Montag, dem 25. Mai 2026, sowie am morgigen Dienstag für weitgehend ungestörten Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen in Süddeutschland. Angesichts der anhaltenden Trockenheit verschärft sich die Waldbrandgefahr in allen Regionen spürbar, zumal auch in den kommenden Tagen unter dem stabilisierenden Hochdruckeinfluss kaum nennenswerte Niederschläge in Sicht sind.

Strahlender Sonnenschein und herannahende Rekordhitze in Bayern
In Bayern präsentiert sich der Himmel heute abseits von wenigen, dünnen Schleierwolken strahlend blau. Zwar entwickeln sich ab dem Mittag über dem Bayerischen Wald sowie im Alpenvorland einige flache Quellwolken, diese bleiben jedoch rein dekorativer Natur und lösen sich am Abend rasch wieder auf. Die Höchstwerte reichen von 24 Grad im oberfränkischen Hof und in Mittenwald über 28 Grad in München und Augsburg bis hin zu heißen 29 Grad im Großraum Regensburg, Nürnberg und Passau.

Der schwache Wind bringt dabei kaum Abkühlung. Die Nacht zum Dienstag verläuft verbreitet sternenklar mit Tiefstwerten zwischen 17 Grad an der niederbayerischen Donau und rund 9 Grad in den Alpentälern. Am Dienstag legt die Hitze nochmals spürbar nach und steuert auf den vorläufigen Jahreshöhepunkt zu, wenn das Thermometer im Raum Regensburg im Laufe des Nachmittags auf bis zu 33 Grad klettert, während im Oberallgäu etwa 28 Grad erwartet werden. Am Mittwoch stellt sich dann ein meist trockener Sonne-Wolken-Mix ein, wobei am Alpenrand einzelne konvektive Gewitter nicht ausgeschlossen sind.
Hohe Wärmebelastung und Spitzenwerte über 30 Grad in Baden-Württemberg
Auch in Baden-Württemberg dominiert die Sonne das Geschehen, was insbesondere in den Niederungen zu einer spürbaren Wärmebelastung führt. Heute wechseln sich viel Sonnenschein und zeitweise lockere Wolken ab, wobei die Temperaturen im ganzen Land sommerliche Dimensionen annehmen. Während das Thermometer in Villingen-Schwenningen und Mengen auf 28 Grad steigt, werden in Stuttgart, Heilbronn und Mannheim bereits 29 Grad erreicht. In Freiburg und Offenburg klettert die Säule auf 30 Grad, während Karlsruhe mit heißen 31 Grad den regionalen Spitzenwert markiert.


Der Wind weht schwach bis mäßig und frischt aus Nord bis Nordost ab und an etwas böig auf. Nach einer weitgehend klaren Nacht mit Frühwerten zwischen 16 und 9 Grad bringt der Dienstag abseits von vereinzelten Quellwolken über dem Bergland erneut strahlenden Sonnenschein. Bei einem weiterhin phasenweise böigen Nordostwind klettern die Höchsttemperaturen im Südwesten dann flächig auf schweißtreibende 29 bis 33 Grad.
Fazit: Beständiges Sommerwetter ohne Aussicht auf Regen
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Süddeutschland unter dem anhaltenden Einfluss des Hochdruckgebiets eine markante und für die Jahreszeit außergewöhnliche Hitzewelle erlebt, die am Dienstag ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen wird. Da auch an den Folgetagen kein flächiger oder nennenswerter Niederschlag in Sicht ist, bleibt die Wetterlage in beiden Bundesländern stabil, trocken und warm.

Tipp der Redaktion: Vorsicht im Wald und Schutz vor der Sonne
Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der akut steigenden Waldbrandgefahr bittet die Redaktion dringend darum, in Wäldern und auf trockenen Wiesen auf offenes Feuer und das Rauchen komplett zu verzichten. Zudem sollte die lokale Wärmebelastung in den Niederungen nicht unterschätzt werden, weshalb es sich empfiehlt, die heißen Nachmittagsstunden im Schatten zu verbringen, ausreichend Wasser zu trinken und für einen entsprechenden Sonnenschutz zu sorgen.
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