Die vergangenen Tage brachten eine sehr ungleiche Niederschlagsverteilung über Deutschland. Während in Thüringen und Sachsen-Anhalt erhebliche Regenmengen registriert wurden, verzeichneten Küstenstandorte in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern keinen einzigen Tropfen. Zum Wochenende steigen die Temperaturen bundesweit an, bevor zu Beginn der neuen Woche ein markanter Luftmassenwechsel mit einfließender arktischer Kaltluft bevorsteht.
Welche Gebiete verzeichneten in den vergangenen drei Tagen die höchsten Niederschlagsmengen? Der Schwerpunkt der Niederschläge lag in Thüringen und im südlichen Sachsen-Anhalt. In diesen Regionen fielen verbreitet mehr als 50 Liter Wasser pro Quadratmeter. Den absoluten Spitzenwert registrierte die Messstation auf dem Berg Possen bei Sondershausen mit 98 Litern pro Quadratmeter.
Wie hoch fielen die Regenmengen an weiteren markanten Schwerpunktorten aus? In Gräfentonna wurden 82 Liter pro Quadratmeter gemessen, die Station in Jena meldete 81 Liter pro Quadratmeter. An der Talsperre Muldenberg im sächsischen Vogtland fielen insgesamt 80 Liter pro Quadratmeter.
Welche Bundesländer und Standorte blieben komplett niederschlagsfrei? In Schleswig-Holstein sowie im nordwestlichen Niedersachsen fiel kein Regen. Ebenso trocken blieb es am Kap Arkona auf Rügen, auf Hiddensee und in Zingst, wobei an diesen drei ostdeutschen Küstenorten im gesamten Monat Mai noch kein Niederschlag registriert wurde.
Wie wirken sich die Niederschläge auf die aktuellen Flusspegel an Saale und Elbe aus? Das Niederschlagswasser fließt derzeit über die Saale in Richtung Elbe ab. Eine ausgeprägte Hochwasserlage besteht nicht, jedoch wurde an einigen Pegelmessstationen die Meldestufe eins erreicht und leicht überschritten.
Wie entwickelt sich das Wetter am anstehenden Wochenende? Die verbliebenen Wolkenfelder, die durch die hohe Restfeuchtigkeit entstanden sind, lockern zunehmend auf, wodurch die Sonnenscheindauer steigt. Die Temperaturen erhöhen sich bundesweit, wobei für den Sonntag die wärmsten Werte erwartet werden. Für Frankfurt am Main prognostizieren die Modelle Spitzenwerte zwischen 22 und 24 Grad Celsius.
Welche Temperaturentwicklung wird für den Start der neuen Woche erwartet? Am Montag erfolgt ein abrupter Temperaturrückgang. Kältere Luftmassen arktischen Ursprungs strömen ein und beenden die warme Phase. Das Wetter in der kommenden Woche gestaltet sich infolgedessen wechselhaft und auf einem deutlich niedrigeren Temperaturniveau.
Welche meteorologischen Bedingungen prägen die Nacht auf Samstag? Ein abziehendes Gewitter im Schwarzwald sorgt in den Abendstunden für letzte Blitze, die Niederschläge klingen dort zeitnah ab. Im weiteren Verlauf der Nacht bilden sich durch die vorhandene Luftfeuchtigkeit stellenweise zähe Nebelfelder, während die Tiefsttemperaturen in den einstelligen Bereich absinken.
Keine Unwetterwarnung mehr verpassen!
Unterstützen Sie unsere unabhängige Redaktion: Fügen Sie die Meteozentrale mit nur einem Klick als bevorzugte Nachrichtenquelle in Ihrer Google-Suche hinzu. So erhalten Sie unsere Warnungen bei kritischen Wetterlagen garantiert immer sofort als Erstes.
⭐ Bei Google als bevorzugt markieren





