Südwetter

Wie lange bleibt es ruhig in Süddeutschland? Droht die Glatteis-Gefahr?

Die Wetterlage über Europa ist derzeit von einem komplexen Zusammenspiel aus Hoch- und Tiefdruckgebieten geprägt. Ein mächtiges Hochdrucksystem, dessen Zentrum sich aktuell über dem Baltikum befindet und sich in Richtung Belarus und die Ukraine verlagert, sorgt für stabile Verhältnisse im Osten und Nordosten Deutschlands. Dieses Hochdruckgebiet ist wie ein gigantischer Schutzschild, das feuchte Luftmassen fernhält. …


Die Wetterlage über Europa ist derzeit von einem komplexen Zusammenspiel aus Hoch- und Tiefdruckgebieten geprägt. Ein mächtiges Hochdrucksystem, dessen Zentrum sich aktuell über dem Baltikum befindet und sich in Richtung Belarus und die Ukraine verlagert, sorgt für stabile Verhältnisse im Osten und Nordosten Deutschlands. Dieses Hochdruckgebiet ist wie ein gigantischer Schutzschild, das feuchte Luftmassen fernhält. Allerdings bröckelt dieser Schutzwall langsam.

Gleichzeitig erstreckt sich ein langgestreckter Tiefdruckkomplex vom Nordatlantik bis in den Mittelmeerraum. Dieser Tiefdruckkomplex ist wie eine gigantische Schleuder, die immer wieder Tiefdruckgebiete in Richtung Europa schickt. Eines dieser Tiefdruckgebiete, ein sogenannter Kurzwellentrog, macht sich auf den Weg in Richtung Deutschland. Ein Trog ist bildlich gesprochen eine Delle in der Atmosphäre, prall gefüllt mit hochreichender Kaltluft, die wie ein Staubsauger wirkt und die Luftmassen zum Aufsteigen zwingt.

Europäische Isobarenkarte mit Hoch- und Tiefdruckgebieten

Aktuelle Druckverteilung über Europa (Quelle: ECMWF/OpenMeteo)

Die Achse dieses Kurzwellentroges wird am Montagabend über der südwestlichen Nordsee erwartet. Auf seiner Vorderseite, also in dem Bereich, in dem die Luftmassen in Richtung Deutschland strömen, herrscht ein indifferentes, leicht mäanderndes Muster. Das bedeutet, dass die Luftdruckunterschiede gering sind und die Luftströmungen sich nur langsam bewegen. Dies führt zu einem gewissen, aber sehr limitierten Hebungspotenzial.

In der Nacht zum Dienstag zieht sich das Hochdruckgebiet weiter nach Osten zurück. Gleichzeitig nähert sich vom Atlantik die Warmfront eines umfangreichen Zentraltiefs. Die Modelle sind sich noch nicht einig, ob diese Warmfront bereits in der Nacht zum Dienstag den äußersten Westen oder Südwesten erreicht. Sollte dies der Fall sein, und die Temperaturen sich im Bereich des Gefrierpunktes bewegen, könnte es erneut zu Glatteisbildung kommen.

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Kurzwellentrog

Ein Kurzwellentrog ist eine kleinräumige, aber dennoch markante Störung in der oberen Troposphäre. Im Gegensatz zu den großräumigen, stationären Trögen, die sich über ganze Kontinente erstrecken können, wandert ein Kurzwellentrog relativ schnell und bringt oft kurzzeitige, aber intensive Wetteränderungen mit sich. Die mit einem Kurzwellentrog verbundene Kaltluft führt zu Hebungsbewegungen in der Atmosphäre, was die Bildung von Wolken und Niederschlägen begünstigt.

Warmfrontokklusion

Eine Warmfrontokklusion entsteht, wenn eine Kaltfront eine Warmfront einholt und diese vom Boden abhebt. Die warme Luft wird dabei in die Höhe gezwungen, was zu Kondensation und Niederschlag führt. Da die wärmere Luft über die kältere Luft gleitet, kann es zu länger anhaltenden Niederschlägen kommen. Zudem ist die Temperaturverteilung in der Höhe oft komplex, was die Vorhersage erschwert. Im Winter kann eine Warmfrontokklusion zu gefrierendem Regen und damit zu gefährlicher Glatteisbildung führen.

Die wichtigsten Karten im Überblick

Gleichzeitig erstreckt sich ein langgestreckter Tiefdruckkomplex vom Nordatlantik bis in den Mittelmeerraum. Dieser Tiefdruckkomplex ist wie eine gigantische Schleuder, die immer wieder Tiefdruckgebiete in Richtung Europa schickt. Eines dieser Tiefdruckgebiete, ein sogenannter Kurzwellentrog, macht sich auf den Weg in Richtung Deutschland. Ein Trog ist bildlich gesprochen eine Delle in der Atmosphäre, prall gefüllt mit hochreichender Kaltluft, die wie ein Staubsauger wirkt und die Luftmassen zum Aufsteigen zwingt.
Gleichzeitig erstreckt sich ein langgestreckter Tiefdruckkomplex vom Nordatlantik bis in den Mittelmeerraum. Dieser Tiefdruckkomplex ist wie eine gigantische Schleuder, die immer wieder Tiefdruckgebiete in Richtung Europa schickt. Eines dieser Tiefdruckgebiete, ein sogenannter Kurzwellentrog, macht sich auf den Weg in Richtung Deutschland. Ein Trog ist bildlich gesprochen eine Delle in der Atmosphäre, prall gefüllt mit hochreichender Kaltluft, die wie ein Staubsauger wirkt und die Luftmassen zum Aufsteigen zwingt.
Gleichzeitig erstreckt sich ein langgestreckter Tiefdruckkomplex vom Nordatlantik bis in den Mittelmeerraum. Dieser Tiefdruckkomplex ist wie eine gigantische Schleuder, die immer wieder Tiefdruckgebiete in Richtung Europa schickt. Eines dieser Tiefdruckgebiete, ein sogenannter Kurzwellentrog, macht sich auf den Weg in Richtung Deutschland. Ein Trog ist bildlich gesprochen eine Delle in der Atmosphäre, prall gefüllt mit hochreichender Kaltluft, die wie ein Staubsauger wirkt und die Luftmassen zum Aufsteigen zwingt.
Gleichzeitig erstreckt sich ein langgestreckter Tiefdruckkomplex vom Nordatlantik bis in den Mittelmeerraum. Dieser Tiefdruckkomplex ist wie eine gigantische Schleuder, die immer wieder Tiefdruckgebiete in Richtung Europa schickt. Eines dieser Tiefdruckgebiete, ein sogenannter Kurzwellentrog, macht sich auf den Weg in Richtung Deutschland. Ein Trog ist bildlich gesprochen eine Delle in der Atmosphäre, prall gefüllt mit hochreichender Kaltluft, die wie ein Staubsauger wirkt und die Luftmassen zum Aufsteigen zwingt.

Wie wird das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg?

Heute dominiert in Süddeutschland weitgehend trockenes Wetter. Am Vormittag lösen sich Nebel- und Hochnebelfelder nur zögernd auf, besonders im Donautal und in den Niederungen. Im Laufe des Tages setzt sich aber zunehmend die Sonne durch, vor allem im Südwesten und in den Leelagen des Schwarzwaldes, des Bayerischen Waldes und der Alpen. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 3 Grad in Hof und 8 Grad in Karlsruhe und Offenburg. Auf dem Feldberg bleibt es mit maximal 1 Grad frostig. Der Wind weht schwach aus Südost bis Ost.

Am Nachmittag bleibt es weiterhin trocken und freundlich, wobei sich im Westen und Südwesten bereits erste, meist transparente hohe und mittelhohe Wolkenfelder bemerkbar machen könnten. Diese sind ein Vorbote der sich nähernden Warmfront. Die Temperaturen bleiben tagsüber meist positiv, sodass keine flächendeckende Glättegefahr besteht.

Am Abend und in der Nacht zum Dienstag ziehen die Wolkenfelder dichter zusammen. In den Niederungen kann sich erneut Nebel bilden, der die Sicht beeinträchtigt. In den höheren Lagen des Schwarzwaldes und der Alpen bleibt es klar und frostig. Die Temperaturen sinken in der Nacht auf Werte zwischen 0 und -4 Grad, auf der Alb und im Alpenraum sogar noch tiefer. Örtlich kann es bei Aufklaren zu geringem Frost und damit zu Glättebildung kommen.

**Besondere Aufmerksamkeit gilt der Nacht zum Dienstag.**

Die sich nähernde Warmfront könnte bereits in den frühen Morgenstunden den äußersten Westen und Südwesten erreichen und zu ersten Niederschlägen führen. Da die Temperaturen in Bodennähe weiterhin im Bereich des Gefrierpunktes liegen, besteht die Gefahr von gefrierendem Regen und Glatteisbildung. Bleiben Sie aufmerksam und informieren Sie sich über die aktuelle Entwicklung.

Die Temperaturen in den Städten liegen heute zwischen maximal 3 Grad in Hof und 8 Grad in Stuttgart, Karlsruhe und Offenburg. Morgen steigen die Temperaturen leicht an, wobei Freiburg und Offenburg mit maximal 11 Grad die höchsten Werte erreichen.

Mittelfristige Aussichten

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MOS 5‑Tage Prognosen

Gleichzeitig erstreckt sich ein langgestreckter Tiefdruckkomplex vom Nordatlantik bis in den Mittelmeerraum. Dieser Tiefdruckkomplex ist wie eine gigantische Schleuder, die immer wieder Tiefdruckgebiete in Richtung Europa schickt. Eines dieser Tiefdruckgebiete, ein sogenannter Kurzwellentrog, macht sich auf den Weg in Richtung Deutschland. Ein Trog ist bildlich gesprochen eine Delle in der Atmosphäre, prall gefüllt mit hochreichender Kaltluft, die wie ein Staubsauger wirkt und die Luftmassen zum Aufsteigen zwingt.

Niederschlag

Der 5-Tage-Trend im Detail

Wohin geht die Reise?

Die Trenddaten für Augsburg und Karlsruhe zeigen einen deutlichen Anstieg der Niederschlagsmengen in der zweiten Hälfte des Fünf-Tage-Zeitraums. Während in der ersten Hälfte nur geringe Niederschläge zu erwarten sind, steigen die Werte in der zweiten Hälfte deutlich an. Die MOS-Spaghetti-Diagramme für die Niederschläge in den Städten München, Nürnberg, Hof, Passau, Kempten, Stuttgart, Freiburg, Konstanz, Mannheim und Karlsruhe zeigen hingegen eine relativ stabile Entwicklung mit geringen Niederschlagsmengen. Der Wind verhält sich unauffällig.

Fazit: Ruhiges Winterwetter dominiert zunächst in Süddeutschland, doch die Ruhe könnte trügerisch sein. Ein Tiefdruckgebiet nähert sich vom Atlantik und bringt in der Nacht zum Dienstag möglicherweise ersten Niederschlag. Da die Temperaturen in Bodennähe um den Gefrierpunkt liegen, droht Glatteisgefahr, insbesondere im Westen und Südwesten. Die kommenden Tage bringen einen deutlichen Anstieg der Niederschläge, vor allem in Augsburg und Karlsruhe. Am Mittwoch und Donnerstag sind im Bergland sowie in freien Lagen des Südens stürmische Böen zu erwarten, im Weststau des Schwarzwaldes und eventuell im Allgäu auch Dauerregen.

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