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Wochenlange Hitze vor dem Finale: Wann kommt der große Regen?

Meteozentrale Audio-Briefing Wochenlange Hitze vor dem Finale: Wann kommt der große Regen? 5 Min. 1×1,25×1,5×MP3 speichern Transkript / Sendemanuskript anzeigenGuten Tag bei Ihrem Meteozentrale-Wetterupdate. Pünktlich zur astronomischen Sommersonnenwende nimmt der Hochsommer in ganz Deutschland so richtig Fahrt auf. Uns steht eine schweißtreibende Juni-Woche bevor, die uns Spitzenwerte von lokal bis zu 39 Grad bescheren wird. …

Meteozentrale Audio-Briefing Wochenlange Hitze vor dem Finale: Wann kommt der große Regen?
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Guten Tag bei Ihrem Meteozentrale-Wetterupdate. Pünktlich zur astronomischen Sommersonnenwende nimmt der Hochsommer in ganz Deutschland so richtig Fahrt auf. Uns steht eine schweißtreibende Juni-Woche bevor, die uns Spitzenwerte von lokal bis zu 39 Grad bescheren wird. Doch während wir uns in den kommenden Tagen auf viel Sonnenschein und eine zunehmend drückende Schwüle einstellen müssen, zeichnet sich im Hintergrund bereits eine tiefgreifende Wetterumstellung ab. Zum Start in den Juli deutet alles auf eine markante Abkühlung und die lang ersehnten, dringend benötigten Regenfälle hin.

Die Ursache für diese extreme Hitze liegt in einer stabilen Hochdrucklage. Dieses Hoch pumpt sehr heiße und zunehmend feuchte Luftmassen direkt zu uns nach Mitteleuropa. Man kann sich diese Atmosphäre wie einen unsichtbaren, warmen Deckel vorstellen. Durch das Absinken der Luft erwärmt sie sich unter hohem Druck immer weiter, was jede Wolkenbildung im Keim erstickt. Ein mäßiger Wind aus nordöstlichen Richtungen dämpft die Temperaturen zwar im Norden Deutschlands etwas ab, schiebt aber gleichzeitig die Feuchtigkeit in die südlichen Landesteile. Dadurch wird die Luft im Verlauf der Woche von Tag zu Tag schwüler und drückender.

Die regionalen Unterschiede zeigen sich vor allem beim Blick auf unsere Geografie-Datenbanken für Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordbayern. In Hessen staut sich die Hitze besonders stark im dicht besiedelten Rhein-Main-Ballungsraum rund um Frankfurt am Main, Offenbach und Hanau sowie im feuchten Hessischen Ried mit Groß-Gerau und Rüsselsheim. Hier werden ab Montag verbreitet Werte zwischen 32 und 36 Grad erreicht. Deutlich erträglicher bleibt es dagegen im nordhessischen Bergland um Kassel, Hofgeismar und Baunatal, wo der Nordostwind die Werte auf angenehmere 24 bis 28 Grad dämpft. Auf den Taunushöhen rund um den Großen Feldberg weht zwar ein frischer Wind, doch steigt dort die Waldbrandgefahr rasant an.

In Rheinland-Pfalz zeigt sich ein ebenso ausgeprägtes Temperaturgefälle. In der sonnenverwöhnten Vorderpfalz mit Städten wie Ludwigshafen und Speyer sowie im Nahetal klettern die Temperaturen im Laufe der Woche auf schweißtreibende 35 bis 37 Grad. In den engen Tälern der Mosel, beispielsweise rund um Cochem und Bernkastel-Kues, kühlt es nachts kaum noch ab. Spürbare Entlastung finden die Menschen dagegen in den höheren Lagen der Eifel um Daun, Gerolstein und Prüm, wo sich die Höchstwerte meist in einem erträglichen Bereich um die 25 Grad bewegen.

Auch in Nordbayern zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Der absolute Hitze-Hotspot liegt im unterfränkischen Maindreieck um Würzburg, Kitzingen und Schweinfurt, wo in den geschützten Kessellagen Spitzenwerte von bis zu 38 Grad möglich sind. Im Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen sowie im Fränkischen Seenland bleibt es ebenfalls drückend heiß bei Werten um die 33 Grad. Wer hier kühlere Luft sucht, muss in das Fichtelgebirge oder den Bayerischen Wald ausweichen. In Bergorten wie Zwiesel oder Bodenmais liegen die Höchstwerte meist nur zwischen 24 und 28 Grad, allerdings können sich dort am Nachmittag rasch einzelne, heftige Wärmegewittern entladen.

Erst zum kommenden Wochenende, das mit dem meteorologisch wichtigen Siebenschläfer-Zeitraum zusammenfällt, gerät dieses stabile Hitzesystem ins Wanken. Die Luftmasse wird instabiler und das Risiko für kräftige Gewittergüsse steigt landesweit spürbar an. Für den Juli-Anfang berechnen die führenden Wettermodelle dann eine echte Erlösung. Ein sogenannter Höhentrog, also ein weit nach Süden ausgreifender Bereich kalter Luft in höheren Schichten der Atmosphäre, nähert sich von Nordwesten. Diese kühlere Luft schiebt sich wie ein Keil unter die heiße Luftmasse am Boden und zwingt sie zum Aufsteigen. Die Folge ist eine markante Wetterumstellung mit flächigen, teils ergiebigen Regenfällen, die der Natur nach der Hitzeperiode die dringend benötigte Feuchtigkeit bringen.

Für Ihren Alltag bedeutet diese Wetterlage in den nächsten Tagen eine erhebliche körperliche Belastung. Schonen Sie Ihren Kreislauf, trinken Sie ausreichend Wasser und nutzen Sie die kühlen Morgenstunden bis etwa 8:00 Uhr zum gründlichen Lüften. Danach sollten Fenster und Rollläden strikt geschlossen bleiben. Wenn Sie am Siebenschläfer-Wochenende Ausflüge planen, behalten Sie bitte das Wetterradar im Blick, da ein sonniger Tag sehr rasch in schwere Gewitter umschlagen kann. Wir halten Sie hier bei Meteozentrale natürlich weiterhin auf dem Laufenden.

Pünktlich zur Sommersonnenwende steht Deutschland eine extreme Hitzewelle bevor, die vor allem dem Süden Temperaturen von bis zu 39 Grad bringt. Während sich Gärtner und Landwirte nach vereinzelten Gewittern im Nordwesten auf eine trockene Woche einstellen müssen, zeichnet sich zum Juli-Anfang eine tiefgreifende Wetterumstellung ab. Dann könnten kühle Luftmassen und ergiebige Regenfälle die drückende Schwüle endlich vertreiben.

Auf einen Blick:

  • Extreme Hitze: Nach Gewittern im Nordwesten setzt sich in dieser Woche eine schweißtreibende Hitzewelle mit Spitzenwerten von lokal bis zu 39 Grad im Süden fest.
  • Schwüles Wochenende: Erst zum Siebenschläfer-Wochenende steigt das Risiko für kräftige Schauer und drückende Gewitterluft im ganzen Land wieder spürbar an.
  • Ersehnte Abkühlung: Berechnungen führender Wettermodelle deuten auf eine markante Abkühlung und dringend benötigte Niederschläge zum Start in den Juli hin.
Pünktlich zur Sommersonnenwende steht Deutschland eine extreme Hitzewelle bevor, die vor allem dem Süden Temperaturen von bis zu 39 Grad bringt. Während sich Gärtner und Landwirte nach vereinzelten Gewittern im Nordwesten auf eine trockene Woche einstellen müssen, zeichnet sich zum Juli-Anfang eine tiefgreifende Wetterumstellung ab. Dann könnten kühle Luftmassen und ergiebige Regenfälle die drückende Schwüle endlich vertreiben.

Die Ursache für diese extreme Hitze liegt in einer stabilen Hochdrucklage. Dieses Hoch pumpt sehr heiße und zunehmend feuchte Luftmassen direkt zu uns nach Mitteleuropa. Man kann sich diese Atmosphäre wie einen unsichtbaren, warmen Deckel vorstellen. Durch das Absinken der Luft erwärmt sie sich unter hohem Druck immer weiter, was jede Wolkenbildung im Keim erstickt.

Ein mäßiger Wind aus nordöstlichen Richtungen dämpft die Temperaturen zwar im Norden Deutschlands etwas ab, schiebt aber gleichzeitig die Feuchtigkeit in die südlichen Landesteile. Dadurch wird die Luft im Verlauf der Woche von Tag zu Tag schwüler und drückender.

Die Ursache für diese extreme Hitze liegt in einer stabilen Hochdrucklage. Dieses Hoch pumpt sehr heiße und zunehmend feuchte Luftmassen direkt zu uns nach Mitteleuropa. Man kann sich diese Atmosphäre wie einen unsichtbaren, warmen Deckel vorstellen. Durch das Absinken der Luft erwärmt sie sich unter hohem Druck immer weiter, was jede Wolkenbildung im Keim erstickt.

Die regionalen Unterschiede zeigen sich vor allem beim Blick auf unsere Geografie-Datenbanken für Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordbayern. In Hessen staut sich die Hitze besonders stark im dicht besiedelten Rhein-Main-Ballungsraum rund um Frankfurt am Main, Offenbach und Hanau sowie im feuchten Hessischen Ried mit Groß-Gerau und Rüsselsheim.

Hier werden ab Montag verbreitet Werte zwischen 32 und 36 Grad erreicht. Deutlich erträglicher bleibt es dagegen im nordhessischen Bergland um Kassel, Hofgeismar und Baunatal, wo der Nordostwind die Werte auf angenehmere 24 bis 28 Grad dämpft. Auf den Taunushöhen rund um den Großen Feldberg weht zwar ein frischer Wind, doch steigt dort die Waldbrandgefahr rasant an.

Hier werden ab Montag verbreitet Werte zwischen 32 und 36 Grad erreicht. Deutlich erträglicher bleibt es dagegen im nordhessischen Bergland um Kassel, Hofgeismar und Baunatal, wo der Nordostwind die Werte auf angenehmere 24 bis 28 Grad dämpft. Auf den Taunushöhen rund um den Großen Feldberg weht zwar ein frischer Wind, doch steigt dort die Waldbrandgefahr rasant an.

In Rheinland-Pfalz zeigt sich ein ebenso ausgeprägtes Temperaturgefälle. In der sonnenverwöhnten Vorderpfalz mit Städten wie Ludwigshafen und Speyer sowie im Nahetal klettern die Temperaturen im Laufe der Woche auf schweißtreibende 35 bis 37 Grad. In den engen Tälern der Mosel, beispielsweise rund um Cochem und Bernkastel-Kues, kühlt es nachts kaum noch ab. Spürbare Entlastung finden die Menschen dagegen in den höheren Lagen der Eifel um Daun, Gerolstein und Prüm, wo sich die Höchstwerte meist in einem erträglichen Bereich um die 25 Grad bewegen.

Auch in Nordbayern zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Der absolute Hitze-Hotspot liegt im unterfränkischen Maindreieck um Würzburg, Kitzingen und Schweinfurt, wo in den geschützten Kessellagen Spitzenwerte von bis zu 38 Grad möglich sind.

Im Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen sowie im Fränkischen Seenland bleibt es ebenfalls drückend heiß bei Werten um die 33 Grad. Wer hier kühlere Luft sucht, muss in das Fichtelgebirge oder den Bayerischen Wald ausweichen. In Bergorten wie Zwiesel oder Bodenmais liegen die Höchstwerte meist nur zwischen 24 und 28 Grad, allerdings können sich dort am Nachmittag rasch einzelne, heftige Wärmegewittern entladen.

Erst zum kommenden Wochenende, das mit dem meteorologisch wichtigen Siebenschläfer-Zeitraum zusammenfällt, gerät dieses stabile Hitzesystem ins Wanken. Die Luftmasse wird instabiler und das Risiko für kräftige Gewittergüsse steigt landesweit spürbar an. Für den Juli-Anfang berechnen die führenden Wettermodelle dann eine echte Erlösung.

Ein sogenannter Höhentrog, also ein weit nach Süden ausgreifender Bereich kalter Luft in höheren Schichten der Atmosphäre, nähert sich von Nordwesten. Diese kühlere Luft schiebt sich wie ein Keil unter die heiße Luftmasse am Boden und zwingt sie zum Aufsteigen. Die Folge ist eine markante Wetterumstellung mit flächigen, teils ergiebigen Regenfällen, die der Natur nach der Hitzeperiode die dringend benötigte Feuchtigkeit bringen.

Für Ihren Alltag bedeutet diese Wetterlage in den nächsten Tagen eine erhebliche körperliche Belastung. Schonen Sie Ihren Kreislauf, trinken Sie ausreichend Wasser und nutzen Sie die kühlen Morgenstunden bis etwa 8:00 Uhr zum gründlichen Lüften. Danach sollten Fenster und Rollläden strikt geschlossen bleiben. Wenn Sie am Siebenschläfer-Wochenende Ausflüge planen, behalten Sie bitte das Wetterradar im Blick, da ein sonniger Tag sehr rasch in schwere Gewitter umschlagen kann. Wir halten Sie hier bei Meteozentrale natürlich weiterhin auf dem Laufenden.

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