Schlagzeilen

Markante Kaltfront beendet kurze Wärmephase: Regenschauer, Starkwind und Gewittergefahr im Anmarsch

Pünktlich zum Start in die neue Woche ändert sich das Wettergeschehen in unseren Regionen grundlegend. Eine aus Nordwesten heranziehende Kaltfront beendet die kurze, milde Phase und bringt spürbare Abkühlung, schauerartigen Regen und lokal auch kräftige Gewitter. Autofahrer müssen sich besonders im Berufsverkehr auf Aquaplaning und starke Seitenwinde einstellen.

AUF EINEN BLICK:

  • Gewitterrisiko: Vor allem südlich des Mains und im fränkischen Raum steigt am Nachmittag das Risiko für kräftige Gewitter mit kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen.
  • Sturmböen: Im Bergland (z. B. Spessart, Taunus, Hunsrück) frischt der Wind deutlich auf, vereinzelt sind stürmische Böen möglich.
  • Wettersturz: Ab Dienstag wird es spürbar kühler, in den Kammlagen von Bayerischem Wald und Fichtelgebirge fällt Schnee.

Schneefall in den Bergen, hier kommen die Flocken zurück

Die Ursache für den ungemütlichen Wochenstart liegt in der Höhe: Ein markanter Höhentrog schiebt sich von der Nordsee nach Nordostfrankreich. Er lenkt eine Kaltfront über Deutschland hinweg, die kühlere und feuchtere Luftmassen polaren Ursprungs zu uns führt.

Pünktlich zum Start in die neue Woche ändert sich das Wettergeschehen in unseren Regionen grundlegend. Eine aus Nordwesten heranziehende Kaltfront beendet die kurze, milde Phase und bringt spürbare Abkühlung, schauerartigen Regen und lokal auch kräftige Gewitter. Autofahrer müssen sich besonders im Berufsverkehr auf Aquaplaning und starke Seitenwinde einstellen.
Aus einer Tiefdruckrinne mit eingelagertem Frontensystem, die vom Nordmeer über Skandinavien, Deutschland und Frankreich bis vor die Iberische Halbinsel reicht, etabliert sich heute ein Tiefdruckgebiet über Deutschland, das in der Nacht zum Dienstag nordostwärts über die Ostsee zieht. Dabei verlagert sich eine Kaltfront vom Nordwesten in den Südosten und es kühlt deutlich ab.

Während im Westen und Norden bereits die kühlere Luft Einzug hält, verweilt der Süden und Osten noch in einer energiereichen, potenziell labilen Luftmasse. Dort, wo die kalte Luft auf die wärmere trifft, bilden sich entlang der Front teils kräftige Niederschläge. Die Temperaturkontraste und Windscherung (Änderung der Windgeschwindigkeit und -richtung mit der Höhe) sorgen zudem für ein erhöhtes Gewitterrisiko im Vorfeld der Kaltfront.

Die Entwicklung der Wetterlage in den kommenden 48 Stunden

Nordrhein-Westfalen: Nasskalter Start in den Tag

In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens dominieren am Montag dichte Wolken. Anfangs fällt noch Regen, der rasch nach Osten abzieht. Am Nachmittag folgen aus Nordwesten jedoch zeitweise Schauer. Die Höchsttemperaturen erreichen nur noch 8 bis 13 Grad, in den Hochlagen des Sauerlands 6 Grad. Der mäßige Nordwestwind kann örtlich in starken Böen auffrischen.

Pünktlich zum Start in die neue Woche ändert sich das Wettergeschehen in unseren Regionen grundlegend. Eine aus Nordwesten heranziehende Kaltfront beendet die kurze, milde Phase und bringt spürbare Abkühlung, schauerartigen Regen und lokal auch kräftige Gewitter. Autofahrer müssen sich besonders im Berufsverkehr auf Aquaplaning und starke Seitenwinde einstellen.
Die Temperaturen liegen zum Start in die neue Woche deutlich unter dem gestrigen Sonntag. Maximal 11 Grad Essen und Prüm. 14 Grad in Südhessen. Am wärmsten in Nürnberg mit 19 Grad.
Pünktlich zum Start in die neue Woche ändert sich das Wettergeschehen in unseren Regionen grundlegend. Eine aus Nordwesten heranziehende Kaltfront beendet die kurze, milde Phase und bringt spürbare Abkühlung, schauerartigen Regen und lokal auch kräftige Gewitter. Autofahrer müssen sich besonders im Berufsverkehr auf Aquaplaning und starke Seitenwinde einstellen.
Die Niederschläge im Vorhersagegebiet in den kommenden 24 Stunden. In der Eifel bis 22 Liter in Hessen 6 bis maximal 17 Liter in Gießen.

In der Nacht zum Dienstag kühlt es auf 4 bis 1 Grad ab, im Bergland ist lokal leichter Frost möglich. Einzelne Schauer sind weiterhin unterwegs, in den höheren Lagen können sie als Schnee fallen, was zu Glätte führen kann. Am Dienstag bleibt es wechselhaft mit einzelnen Schauern oder kurzen Gewittern, die in den Hochlagen anfangs noch von Schnee begleitet werden.

Hessen: Gewitter im Süden, später spürbar kühler

In Hessen zeigt sich der Montag ebenfalls stark bewölkt. Gebietsweise fällt schauerartiger Regen, der im Tagesverlauf nachlässt. Im Nordhessen, rund um die documenta-Stadt, kann es am Morgen lokal noch Starkregen geben. Südlich des Mains, im Rhein-Main-Gebiet und an der Bergstraße, ist bis zum frühen Nachmittag die Wahrscheinlichkeit für kurze Gewitter mit starken bis stürmischen Böen bis 70 km/h leicht erhöht. Am Nachmittag und Abend ziehen von Nordwesten noch einzelne Schauer auf.

Pünktlich zum Start in die neue Woche ändert sich das Wettergeschehen in unseren Regionen grundlegend. Eine aus Nordwesten heranziehende Kaltfront beendet die kurze, milde Phase und bringt spürbare Abkühlung, schauerartigen Regen und lokal auch kräftige Gewitter. Autofahrer müssen sich besonders im Berufsverkehr auf Aquaplaning und starke Seitenwinde einstellen.
Das 14 Tage Wetter für Fulda

Die Temperaturen erreichen 9 bis 16 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Süden. In der Nacht zum Dienstag wird es mit 5 bis 1 Grad deutlich frischer, in den Hochlagen des Taunus und des Rothaargebirges ist leichter Frost und vereinzelt Schneefall mit Glätte nicht ausgeschlossen. Der Dienstag bringt einen Mix aus Wolken, Schauern und einzelnen kurzen Gewittern bei Höchstwerten um 10 bis 15 Grad.

Rheinland-Pfalz: Stürmische Böen im Pfälzerwald

Vom Westerwald bis in die Pfalz bleibt der Himmel am Montag überwiegend stark bewölkt. Schauerartiger Regen lässt im Tagesverlauf von Westen her nach. In der Pfalz, rund um die Barbarossastadt Kaiserslautern, besteht anfangs noch eine geringe Wahrscheinlichkeit für kurze Gewitter mit starken bis stürmischen Böen. Am Nachmittag und Abend ziehen von Nordwesten, aus Richtung Eifel, noch einzelne Schauer durch. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 10 und 17 Grad. Der Wind weht mäßig aus Nordwest, in den höheren Lagen, wie am Erbeskopf, sind teils starke Böen möglich.

Pünktlich zum Start in die neue Woche ändert sich das Wettergeschehen in unseren Regionen grundlegend. Eine aus Nordwesten heranziehende Kaltfront beendet die kurze, milde Phase und bringt spürbare Abkühlung, schauerartigen Regen und lokal auch kräftige Gewitter. Autofahrer müssen sich besonders im Berufsverkehr auf Aquaplaning und starke Seitenwinde einstellen.
Das 14 Tage Wetter für Adenau in der Eifel

Die Nacht zum Dienstag bringt Tiefstwerte von 5 bis 1 Grad, in den Hochlagen der Eifel kann es lokal leicht frieren und vereinzelt Schneeschauer geben. Am Dienstag bleibt es wechselhaft mit einzelnen Schauern und Gewittern bei 10 bis 15 Grad. Der Wind frischt in den Hochlagen zeitweise stark böig auf.

Nordbayern: Gewittergefahr in Franken, Schnee im Bayerischen Wald

Bevor die Kaltfront in der zweiten Tageshälfte Nordbayern erreicht, wird noch labil geschichtete Luft herangeführt. In Franken und der Oberpfalz muss daher im Tagesverlauf mit Wolken, schauerartig verstärktem Regen, Schauern und Gewittern gerechnet werden. Lokal kann es zu Starkregen bis 20 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und starken bis stürmischen Böen um 60 km/h kommen, besonders an den Rändern der Fränkischen Alb. In Mittelfranken, im Nürnberger Umland, sind tagsüber starke Böen um 55 km/h zu erwarten.

Pünktlich zum Start in die neue Woche ändert sich das Wettergeschehen in unseren Regionen grundlegend. Eine aus Nordwesten heranziehende Kaltfront beendet die kurze, milde Phase und bringt spürbare Abkühlung, schauerartigen Regen und lokal auch kräftige Gewitter. Autofahrer müssen sich besonders im Berufsverkehr auf Aquaplaning und starke Seitenwinde einstellen.
Das 14 Tage Wetter für Würzburg

Die Höchstwerte liegen zwischen 12 und 19 Grad, an der Donau am wärmsten, in den Kammlagen des Fichtelgebirges und auf dem Großen Arber um 9 Grad. In der Nacht zum Dienstag kühlt es auf 5 bis 0 Grad ab, in den Hochlagen der Mittelgebirge fällt später Schnee. Der Dienstag zeigt sich sehr kühl (7 bis 14 Grad) mit vielen Wolken und schauerartigem Regen, in den Hochlagen des Bayerischen Waldes ab und zu leichter Schneefall. Der Wind weht mäßig bis stark aus West bis Nordwest, in den Hochlagen des Bayerwaldes sind teils stürmische Böen möglich.

Die Fakten zum Start in die neue Woche

Der Temperatursturz leitet eine unbeständige und deutlich kühlere Phase ein. Autofahrer in den Mittelgebirgen sollten sich besonders in den Morgen- und Abendstunden auf Glätte durch Schneematsch oder gefrierende Nässe einstellen. Sichern Sie zudem lose Gegenstände auf dem Balkon, da der Wind im Zuge der Kaltfront spürbar auffrischen wird.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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