Schlagzeilen

Milde Temperaturen bis 21 Grad erwartet, gefolgt von unbeständigerem Wetter am Wochenende

Deutschland erwartet am Freitag, den 27. Februar 2026, weiterhin außergewöhnlich milde Temperaturen. Zwischen Mannheim und Freiburg sind Spitzenwerte von bis zu 23 Grad Celsius möglich. Während weite Teile des Landes sonnig und trocken bleiben, ziehen von Papenburg bis Greifswald dichte Wolken auf. Zum Wochenende hin setzt ein Wetterumschwung mit leicht sinkenden Temperaturen und regionalen Niederschlägen ein.

Deutschland erwartet am Freitag, den 27. Februar 2026, weiterhin außergewöhnlich milde Temperaturen. Zwischen Mannheim und Freiburg sind Spitzenwerte von bis zu 23 Grad Celsius möglich. Während weite Teile des Landes sonnig und trocken bleiben, ziehen von Papenburg bis Greifswald dichte Wolken auf. Zum Wochenende hin setzt ein Wetterumschwung mit leicht sinkenden Temperaturen und regionalen Niederschlägen ein.
Verantwortlich für die aktuell ungewöhnlich hohen Temperaturen ist ein Hochdruckgebiet, dessen Zentrum sich allmählich in Richtung Osteuropa verlagert.

Ursachen der aktuellen Wetterlage: Zufuhr milder Luftmassen

Verantwortlich für die aktuell ungewöhnlich hohen Temperaturen ist ein Hochdruckgebiet, dessen Zentrum sich allmählich in Richtung Osteuropa verlagert. Durch diese Druckverteilung entsteht über Deutschland eine stetige südwestliche Strömung, die kontinuierlich sehr milde Luftmassen heranführt.

Während sich der Hochdruckeinfluss in weiten Teilen des Landes durch viel Sonnenschein und eine rasche Auflösung nächtlicher Nebelfelder bemerkbar macht, streifen die Ausläufer einer schwachen Wetterfront die Gebiete von der Nordsee bis nach Schleswig-Holstein. Diese bringen zwar dichtere Wolkenfelder mit sich, lassen aber weitgehend keinen Niederschlag zu.

Deutschland erwartet am Freitag, den 27. Februar 2026, weiterhin außergewöhnlich milde Temperaturen. Zwischen Mannheim und Freiburg sind Spitzenwerte von bis zu 23 Grad Celsius möglich. Während weite Teile des Landes sonnig und trocken bleiben, ziehen von Papenburg bis Greifswald dichte Wolken auf. Zum Wochenende hin setzt ein Wetterumschwung mit leicht sinkenden Temperaturen und regionalen Niederschlägen ein.
Wenn die Sache mit dem Nebel nicht wäre. Das Signifikante Wetter Icon D2 DWD zeigt aktuell vor allem im Süden des Landes Hochnebel. Deshalb steigen die Temperaturen nur zögerlich an.

In Regionen mit zähem Nebel, beispielsweise entlang der Donau, sowie im äußersten Nordosten wie in Vorpommern, kann sich die herangeführte milde Luft noch nicht vollständig durchsetzen. Dort verharren die Werte meist im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich. In der Nacht zum Freitag sorgt ein leicht anziehender Wind dafür, dass die Nebelneigung im Großteil Deutschlands abnimmt. Lediglich in den Regionen südlich der Donau bleibt es windschwach, sodass sich dort erneut Nebel bilden kann und bei aufklarendem Himmel leichter Frost auftritt.

Wetterlage am Freitag: Starke regionale Kontraste

Am Freitag zeigt sich das Wetter von Papenburg bis nach Greifswald meist stark bewölkt, am Nachmittag setzt in diesen Regionen Regen ein. Im übrigen Bundesgebiet bleibt es überwiegend sonnig und trocken.

Die Temperaturen weisen erhebliche regionale Unterschiede auf: Im Raum Kiel und Flensburg werden Höchstwerte um 13 Grad erreicht, während die Thermometer entlang des Oberrheins, insbesondere zwischen Mannheim und Freiburg, auf bis zu 23 Grad steigen. Unmittelbar an den Küsten bleibt es etwas kühler.

Der Südwestwind weht schwach bis mäßig. In Regionen wie Ostfriesland frischt der Wind teils auf. Von den Ostfriesischen Inseln über das Emsland bis in die Lagen des Rothaargebirges und des Harzes treten zeitweise starke Böen auf.

Deutschland erwartet am Freitag, den 27. Februar 2026, weiterhin außergewöhnlich milde Temperaturen. Zwischen Mannheim und Freiburg sind Spitzenwerte von bis zu 23 Grad Celsius möglich. Während weite Teile des Landes sonnig und trocken bleiben, ziehen von Papenburg bis Greifswald dichte Wolken auf. Zum Wochenende hin setzt ein Wetterumschwung mit leicht sinkenden Temperaturen und regionalen Niederschlägen ein.
Höchst und Tiefstwerte am Freitag während im Südwesten bis zu 20 Grad erwartet werden bleibt es an der Nordseeküste deutlich kühler bei maximal 7 Grad
Deutschland erwartet am Freitag, den 27. Februar 2026, weiterhin außergewöhnlich milde Temperaturen. Zwischen Mannheim und Freiburg sind Spitzenwerte von bis zu 23 Grad Celsius möglich. Während weite Teile des Landes sonnig und trocken bleiben, ziehen von Papenburg bis Greifswald dichte Wolken auf. Zum Wochenende hin setzt ein Wetterumschwung mit leicht sinkenden Temperaturen und regionalen Niederschlägen ein.
Am Samstag wechselhafter und kühler bei maximal 9 Grad in Norden und bis zu 12 Grad im Breisgau

Nächtliche Abkühlung und wechselhafter Samstag

In der Nacht zum Samstag fällt zwischen Borkum und dem Münsterland zeitweise Regen. In den übrigen Landesteilen bleibt es trocken bei meist geringer Bewölkung. Die Tiefstwerte liegen zwischen 11 und 2 Grad. Zwischen Passau und dem Berchtesgadener Land kühlt es auf bis zu -2 Grad ab.

Am Samstag zeigt sich der Himmel in Regionen wie Westerstede und Oldenburg wolkig bis stark bewölkt, gebietsweise fällt Regen. Von der Lausitz bis nach Niederbayern bleibt es teils heiter und niederschlagsfrei. Die Höchstwerte erreichen an den Küsten 7 bis 11 Grad, im übrigen Land 12 bis 16 Grad. Von Dresden bis München werden nochmals bis zu 18 Grad erwartet. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.

Sonntag und Wochenstart: Sinkende Temperaturen

In der Nacht zum Sonntag regnet es in Schleswig-Holstein zeitweise, entlang des Niederrheins fällt örtlich Regen. In den übrigen Regionen ist es wechselnd bis stark bewölkt, aber überwiegend trocken. Stellenweise bildet sich Nebel. Die Temperaturen sinken auf 6 bis 1 Grad.

Der Sonntag verläuft heiter bis wolkig bei örtlichem Regen. In Hamburg und Bremen sowie dem angrenzenden Umland liegen die Höchsttemperaturen zwischen 7 und 12 Grad. Im restlichen Bundesgebiet werden 10 bis 15 Grad erreicht. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen bis südwestlichen Richtungen.

In der Nacht zum Montag ist der Himmel locker bewölkt oder klar, Niederschlag fällt nicht. Vereinzelt ist Nebelbildung möglich. Von Sylt bis nach Ostfriesland liegen die Tiefstwerte zwischen 5 und 1 Grad, im übrigen Bundesgebiet zwischen 3 und -2 Grad.

Mittelfristiger Trend: Zwei mögliche Temperaturszenarien

Für die weitere Entwicklung im März zeigen die meteorologischen Ensemble-Berechnungen derzeit zwei Hauptszenarien. Ein Szenario berechnet eine Fortsetzung der milden, überdurchschnittlichen Temperaturen. Ein zweites, kälteres Szenario schließt einen Vorstoß hochreichender Kaltluft aus polaren Regionen nicht aus. Dieses Kaltluft-Szenario würde auch im Flachland wieder zu Frost und Schneefall führen. Welches Szenario sich durchsetzt, ist anhand der aktuellen Datenlage noch nicht abschließend bestimmbar.

Deutschland erwartet am Freitag, den 27. Februar 2026, weiterhin außergewöhnlich milde Temperaturen. Zwischen Mannheim und Freiburg sind Spitzenwerte von bis zu 23 Grad Celsius möglich. Während weite Teile des Landes sonnig und trocken bleiben, ziehen von Papenburg bis Greifswald dichte Wolken auf. Zum Wochenende hin setzt ein Wetterumschwung mit leicht sinkenden Temperaturen und regionalen Niederschlägen ein.
Der Trend, hier als Beispiel Hannover 7 Tage Vorhersage ECMWF Modell: Es bleibt mild, jedoch sinken die Temperaturen leicht ab. Aber das ist kein Drama denn meteorologisch sind wir noch im Winter.

Bilanz: Meteorologischer Winter 2025/2026

Der meteorologische Winter (Dezember bis Februar) schließt nach aktuellen Daten mit einer Mitteltemperatur von etwa 1,4 Grad ab. Dies entspricht einer Abweichung von +1,2 Grad gegenüber der Klimareferenzperiode 1961 bis 1990 und +0,1 Grad im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020. Die Sonnenscheindauer lag bei 112 Prozent des Sollwerts, während die Niederschlagsmenge mit etwa 75 Prozent unterdurchschnittlich ausfiel. Die Kältesumme, gemessen von November bis März, erreicht mit rund 96 Grad ein durchschnittliches Niveau. Zudem verzeichnete dieser Winter eine Zunahme an Schnee- und Frosttagen im direkten Vergleich zu den vergangenen, deutlich milderen Wintern.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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