Das Wetter präsentiert sich uns in diesen Novembertagen von zwei sehr unterschiedlichen Seiten: Während die einen im dichten Grau verharren, genießen andere beinahe frühlingshafte Bedingungen. Verantwortlich für diese markante Zweiteilung ist ein beständiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa. Es lenkt mit einer ausgeprägten südwestlichen Strömung eine für die Jahreszeit ungewöhnlich milde Luftmasse direkt in unsere Region.

Der heutige Mittwoch (12. November) verdeutlicht dieses Phänomen eindrücklich. Besonders in den Morgenstunden und teils bis in den Vormittag hinein müssen Sie mit zähen Nebel- oder Hochnebelfeldern rechnen. Bitte seien Sie im Berufsverkehr besonders aufmerksam, da die Sichtweiten stellenweise auf unter 150 Meter sinken können. In einigen Tälern und Flussniederungen hält sich dieses Grau möglicherweise auch länger. Wo sich die Sonne jedoch durchsetzt – oder in den höheren Lagen der Mittelgebirge wie auf dem Feldberg im Taunus oder der Wasserkuppe ohnehin scheint – erwartet uns ein freundlicher Tag.
Es bleibt durchweg trocken, bei einem Wechsel aus Sonnenschein und lockeren Wolkenfeldern. Die Temperaturen spiegeln die Kontraste wider: Sie erreichen Höchstwerte zwischen 10 Grad im Dauergrau und bis zu 15 Grad dort, wo die Sonne scheint. Der Wind weht dabei nur schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen.


Die kommende Nacht zum Donnerstag verspricht weitgehend klare Verhältnisse, da sich der Himmel meist gering bewölkt zeigt. Nebel bildet sich nur noch sehr vereinzelt. Entsprechend kühlt die Luft merklich ab, die Tiefstwerte sinken auf 9 bis 2 Grad. Eine Besonderheit zeigt sich in den Kammlagen, etwa im Vogelsberg oder im Upland: Hier kann der Süd- bis Südwestwind in starken Böen auffrischen.
Am Donnerstag setzt sich die milde Witterung fort und legt sogar noch zu. Nach Auflösung örtlicher Nebelbänke am Morgen wird es landesweit überwiegend freundlich. Die Hessen erwartet häufiger Sonnenschein, der nur gelegentlich von dünnen oder lockeren Wolkenfeldern unterbrochen wird. Es bleibt weiterhin trocken.

Die Höchstwerte sind bemerkenswert und klettern auf 11 bis 18 Grad. Auch der Freitag hält dieses Temperaturniveau. Allerdings zeigen sich dann Unterschiede zwischen Nord und Süd: Während es im Raum Kassel teils stark bewölkt sein kann, bleibt es trocken. In Südhessen, beispielsweise rund um Darmstadt, überwiegen die freundlichen und sonnigen Anteile.
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