Ein stabiles Hochdruckgebiet bestimmt am Mittwoch das Wetter in Bayern und Baden-Württemberg. Bei viel Sonnenschein steigen die Temperaturen lokal auf bis zu 24 Grad, bevor sich zum Wochenende ein deutlicher Wetterwechsel andeutet.
Omega Wetterlage mit viel Sonne und wenig Regen
Das Hochdruckgebiet QUIRIN verlagert seinen Schwerpunkt allmählich in Richtung Skandinavien, beeinflusst aber über einen nach Deutschland reichenden Hochkeil weiterhin die südlichen Bundesländer. Ein Höhenrücken sorgt für absinkende Luftmassen und eine weitgehend stabile Schichtung. Tiefdruckgebiete über dem Atlantik und Frankreich nähern sich nur langsam, entsenden jedoch bereits erste hohe Wolkenfelder (Cirrus) als Indikatoren eines bevorstehenden Frontdurchgangs. Der Wind weht schwach bis mäßig, zeitweise böig aus östlichen bis nordöstlichen Richtungen.
Die aktuelle Wetterlage zeichnet sich durch eine sehr hohe Sonnenscheindauer aus, die in der Region 90 bis 100 Prozent der maximal möglichen Dauer erreicht. Typisch für diese Hochdruckrandlage bei trockener Festlandsluft sind die großen tageszeitlichen Temperaturamplituden. Während die Nächte durch ungestörte Ausstrahlung stark abkühlen und sich in Tälern Kaltluftseen mit lokalem Bodenfrost bilden, erwärmt sich die Luftmasse tagsüber signifikant. Im Bereich des wärmebegünstigten Oberrheingrabens ist das lokale Erreichen der 25-Grad-Marke und somit ein offizieller meteorologischer Sommertag nicht ausgeschlossen.
Regionale Prognosen für Bayern und Baden Württemberg
Baden-Württemberg: Der Tag beginnt besonders in Württemberg frisch, örtlich verzeichnen die Stationen Reif und Bodenfrost. Im Tagesverlauf setzt sich landesweit der Sonnenschein durch, auch wenn anfangs noch lockere Wolkenfelder durchziehen. Die Höchsttemperaturen weisen regionale Kontraste auf, wie der Blick auf die aktuellen Prognosekarten zeigt: Am wärmsten wird es im äußersten Südwesten in Lörrach mit 21 Grad, während in Stuttgart 19 Grad erreicht werden.


Etwas kühler bleibt es an der Donau um Ulm mit maximal 17 Grad. Der Nordostwind frischt gebietsweise auf. In der Nacht zum Donnerstag verdichten sich aus Richtung Rhein-Neckar hohe Wolkenfelder. Die Tiefstwerte spiegeln das regionale Gefälle wider: In Lörrach kühlt es auf milde 8 Grad ab, in Stuttgart auf 5 Grad und in Ulm werden frische 3 Grad erwartet. Der Donnerstag bringt dann zunächst noch einen Mix aus Sonne und dichteren Wolken. In der Nacht zum Freitag folgen örtliche Schauer, bevor es am Freitag bei böigem Nordwestwind spürbar abkühlt. Am Samstag zieht von Frankreich her flächiger Regen über den Oberrheingraben herein.

Bayern: Nach der Auflösung flacher Nebelfelder am Alpenrand, beispielsweise im Raum Garmisch-Partenkirchen, verläuft der Tag verbreitet sonnig. Einzelne Quellwolken über den Bergen bleiben harmlos. Ab dem Nachmittag breiten sich in Franken um Würzburg und Nürnberg dünne Schleierwolken aus, die allmählich südwärts ziehen.
Es bleibt im gesamten Freistaat niederschlagsfrei. Die Höchstwerte erreichen dabei im Nordwesten in Aschaffenburg milde 18 Grad, in der Landeshauptstadt München 15 Grad und im Fichtelgebirge bei Hof kühlere 12 Grad. In der Nacht zum Donnerstag lösen sich die restlichen Quellwolken an den Alpen meist auf. Bei vielfach klarem Himmel sinken die Temperaturen markant: In Hof geht es auf frostige -1 Grad hinab, während in München und Aschaffenburg jeweils Tiefstwerte um 3 Grad registriert werden. An den oberbayerischen Seen und Mooren bilden sich in der Nacht lokal erneut flache Nebelfelder.

Fazit und Fakten:
Die Hochdruckdominanz sorgt vorerst für stabile, sonnige und tagsüber sehr milde Verhältnisse in Süddeutschland. Der aufziehende Regen und die Winddrehung auf Nordwest im Laufe des Freitags markieren das Ende dieser trockenen Phase.
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