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Schwüle Luft bringt unangenehme Hitze und lokale Unwettergefahr.

Meteozentrale Audio-Briefing Schwüle Luft bringt unangenehme Hitze und lokale Unwettergefahr. 4 Min. 1×1,25×1,5×MP3 speichern Ein kräftiges Hoch über der Nordsee drückt heiße, subtropische Luftmassen nach Deutschland, die uns am Sonntag ordentlich ins Schwitzen bringen. Während eine schwache Kaltfront im Norden für etwas stabilere Verhältnisse sorgt, entlädt sich die Energie in der Mitte und im Süden …

Meteozentrale Audio-Briefing Schwüle Luft bringt unangenehme Hitze und lokale Unwettergefahr.
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Ein kräftiges Hoch über der Nordsee drückt heiße, subtropische Luftmassen nach Deutschland, die uns am Sonntag ordentlich ins Schwitzen bringen. Während eine schwache Kaltfront im Norden für etwas stabilere Verhältnisse sorgt, entlädt sich die Energie in der Mitte und im Süden in teils heftigen, lokalen Gewittern. Für viele Regionen bedeutet das eine hohe Wärmebelastung und die Gefahr von plötzlichem Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen.

Ein kräftiges Hoch über der Nordsee drückt heiße, subtropische Luftmassen nach Deutschland, die uns am Sonntag ordentlich ins Schwitzen bringen. Während eine schwache Kaltfront im Norden für etwas stabilere Verhältnisse sorgt, entlädt sich die Energie in der Mitte und im Süden in teils heftigen, lokalen Gewittern.

Die Luft kocht über der Republik

Der Sonntag startet in weiten Teilen des Landes bereits ungewöhnlich warm und drückend. Da sich ein starker Hochdruckkeil – also ein weitreichender Ausläufer eines Hochdruckgebietes – von Südwesten her über uns schiebt, hat die Sonne leichtes Spiel. Sie heizt die feuchte Luftmasse massiv auf, sodass die Temperaturen am Nachmittag vielerorts die 30-Grad-Marke knacken und im Südwesten sogar bis zu 35 Grad erreichen. Weil kaum kühlender Wind weht, empfinden wir diese Hitze als extrem belastend.

Der Sonntag startet in weiten Teilen des Landes bereits ungewöhnlich warm und drückend. Da sich ein starker Hochdruckkeil – also ein weitreichender Ausläufer eines Hochdruckgebietes – von Südwesten her über uns schiebt, hat die Sonne leichtes Spiel. Sie heizt die feuchte Luftmasse massiv auf, sodass die Temperaturen am Nachmittag vielerorts die 30-Grad-Marke knacken und im Südwesten sogar bis zu 35 Grad erreichen. Weil kaum kühlender Wind weht, empfinden wir diese Hitze als extrem belastend.

Ab den Mittagsstunden steigt vor allem in der Nähe der Mittelgebirge das Risiko für Gewitter rasant an. Die feucht-warme Luft steigt auf und bildet mächtige Quellwolken, die sich lokal in kräftigen Schauern entladen. Da die Gewitter nur langsam ziehen, können sie an einzelnen Orten immense Regenmengen in kurzer Zeit bringen, während nur wenige Kilometer weiter überhaupt kein Tropfen fällt.

Warum das Wetter jetzt so unruhig wird

Verantwortlich für diese explosive Wetterlage ist das Zusammenspiel aus enormer Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit. Meteorologen messen die Feuchtigkeit unter anderem am sogenannten Taupunkt. Der Taupunkt ist die Temperatur, auf die man Luft abkühlen müsste, damit sich Nebel oder Tau bildet. Liegt dieser Wert wie an diesem Sonntag nahe der 20-Grad-Marke, empfindet der menschliche Körper das Wetter als extrem schwül, da der Schweiß auf der Haut kaum noch verdunsten kann.

Ein kräftiges Hoch über der Nordsee drückt heiße, subtropische Luftmassen nach Deutschland, die uns am Sonntag ordentlich ins Schwitzen bringen. Während eine schwache Kaltfront im Norden für etwas stabilere Verhältnisse sorgt, entlädt sich die Energie in der Mitte und im Süden in teils heftigen, lokalen Gewittern. Für viele Regionen bedeutet das eine hohe Wärmebelastung und die Gefahr von plötzlichem Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen.
Das aktuelle Nowcastbild SkyGuard Meteozentrale Sonntag 21.06.2026 4:00 Uhr

Zusätzlich sorgt eine physikalische Besonderheit in der Atmosphäre für Gefahr: In den unteren Luftschichten ist es vergleichwerweise trocken, während darüber sehr feuchte Luft liegt. Wenn nun Regentropfen aus den hohen Gewitterwolken in diese trockene Schicht fallen, verdunsten sie teilweise. Durch diese Verdunstung kühlt die Luft schlagartig ab, wird schwerer als die Umgebung und rast wie ein Stein nach unten. Am Boden breitet sich diese Luft als extreme Fallböe, ein sogenannter Downburst, aus. Dabei können selbst ohne langanhaltenden Sturm plötzlich orkanartige Böen auftreten.

Radarreflektivität · Simulierte maximale Radarreflektivität für Schauer, Starkregen und Gewitterkerne.

Nordrhein-Westfalen: Drückende Schwüle an Rhein und Ruhr

In Nordrhein-Westfalen teilt sich das Wetter am Sonntag zweigeteilt. Während im Raum Steinfurt und dem nördlichen Münsterland mit Höchstwerten um 29 Grad eine leichte Brise für minimale Entlastung sorgt, staut sich die schwüle Hitze in der Kölner Bucht bei bis zu 32 Grad und im Ruhrgebiet bei 31 Grad in Essen.

Nach den morgendlichen Gewittern beruhigt sich das Wetter am Nachmittag vorübergehend, bevor am Abend erneut einzelne Hitzegewitter mit Hagel und Sturmböen drohen. Die Nacht zum Montag bringt kaum Abkühlung und bleibt in den Ballungsräumen mit Werten um 21 Grad drückend warm, bevor der Montag mit bis zu 35 Grad noch heißer wird.

Hessen: Hitze in den südlichen Tälern

Hessen steht am Sonntag ein echter Hitzetag bevor. In den schattigen Wäldern des Vordertaunus und im nordhessischen Bergland lässt es sich bei rund 30 Grad noch halbwegs aushalten, doch in den dicht besiedelten Mainufer-Zonen rund um die Mainmetropole Frankfurt klettert das Thermometer auf schweißtreibende 34 Grad. Vor allem in der ersten Tageshälfte müssen die Menschen in der

Der wärmste Tag wird derzeit für Mi, 24.06. mit etwa 40 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 14 °C in der mittleren Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 10-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.
Der wärmste Tag wird derzeit für Mi, 24.06. mit etwa 40 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 14 °C in der mittleren Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 10-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.

nordhessischen Senke um Kassel mit Schauern und lokalen Unwettern rechnen. Nach einer warmen Nacht bei 22 bis 16 Grad dreht die Hitzeschraube am Montag noch einmal weiter: Entlang der hessischen Flussauen sind dann extreme Spitzenwerte von bis zu 38 Grad möglich.

Rheinland-Pfalz und Saarland: Tropenglut im Südwesten

Im tief eingeschnittenen Moseltal um die geschichtsträchtige Römerstadt Trier und im Saarland rund um Saarlouis wird es am Sonntag mit bis zu 35 Grad extrem heiß. Auch im Neuwieder Becken bei Koblenz drückt die Hitze mit 34 Grad schwer aufs Gemüt. Ab dem Nachmittag breiten sich von den Höhen des Pfälzerwaldes her lokale, aber heftige Gewitter aus, die schweren Starkregen und Sturmböen von bis zu 95 Kilometern pro Stunde im Gepäck haben können.

Der wärmste Tag wird derzeit für Fr, 26.06. mit etwa 41 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 14 °C in der hinteren Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 10-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.
Der wärmste Tag wird derzeit für Fr, 26.06. mit etwa 41 °C berechnet. Die kühlste Nacht liegt nach aktuellem Stand bei etwa 14 °C in der hinteren Trendphase. Sommertage mit mindestens 25 °C tauchen 10-mal auf; daraus entsteht ein alltagstaugliches Wärmesignal, aber nicht automatisch eine durchgehende Hitzelage.

Die Nacht auf Montag wird im Südwesten zu einer echten Tropennacht, in der die Temperaturen nicht unter 22 Grad sinken. Am Montag setzt sich die extreme Hitzewelle bei strahlendem Sonnenschein und Werten bis 38 Grad unvermindert fort.

Nordbayern: Gewittergefahr über den fränkischen Höhen

Auch im Osten und Süden hält die subtropische Luft Nordbayern fest im Griff. In der mittelfränkischen Metropolregion um Nürnberg und im Weinland rund um Würzburg steigen die Temperaturen am Nachmittag auf heiße 34 Grad, während auf den rauen Höhen des Fichtelgebirges im Raum Wunsiedel immerhin etwas erträglichere 30 Grad gemessen werden.

Die Temperatur legt in den ersten Stunden spürbar zu und erreicht ihren höchsten Wert von rund 34 Grad heute um 15:00 Uhr. Gefühlte und gemessene Temperatur liegen meist nah beieinander.

Ab den Mittagsstunden brodelt es vor allem in Oberfranken gewaltig. Hier ist das Risiko für unwetterartige Gewitter mit Hagelschlag und schweren Sturmböen am größten. Am Montag beruhigt sich die Lage und die Sonne dominiert das Wetter bei weiterhin heißen 31 bis 37 Grad.

Was die Wetterlage für Ihren Alltag bedeutet

Die Kombination aus extremer Hitze und potenziellen Unwettern erfordert an diesem Wochenende besondere Aufmerksamkeit im Alltag. Die extreme Kreislaufbelastung betrifft vor allem ältere Menschen, Kinder und Haustiere – körperliche Anstrengungen sollten unbedingt in die frühen Morgenstunden verlegt werden.

Für Autofahrer besteht bei den plötzlichen Gewittergüssen akute Aquaplaning-Gefahr durch Wassermassen, die von den ausgetrockneten Böden nicht schnell genug aufgenommen werden können. Zudem können die abrupten Fallböen Äste von den Bäumen reißen oder lose Gartenmöbel und Trampoline im Garten beschädigen. Sichern Sie daher rechtzeitig lose Gegenstände auf Terrassen und Balkonen.

Fazit und Alltagstipp

Das sommerliche Wetter zeigt an diesem Sonntag seine extreme und unberechenbare Seite. Während uns die tropische Hitze auch am Montag mit Temperaturen von teils weit über 35 Grad erhalten bleibt, sorgen lokale Gewitterzellen für eine latente Unwettergefahr, die jedoch nicht jeden Ort treffen wird.

Unser Alltagstipp für Sie: Planen Sie Ihre Freizeitaktivitäten im Freien flexibel und werfen Sie vor allem ab dem Nachmittag regelmäßig einen Blick auf das aktuelle Regenradar. Da die Gewitter sehr lokal auftreten, kann ein Ort im Starkregen versinken, während im Nachbardorf die Sonne scheint. Lüften Sie Ihre Wohnungen zudem ausschließlich in den kühlen Morgenstunden konsequent durch und halten Sie tagsüber die Rollläden geschlossen, um die extreme Hitze auszusperren.

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