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Unwetterfront am Mittwoch, diese Regionen sind betroffen.

Bereits am Mittwochvormittag zieht in weiten Teilen des Südwestens Deutschlands die erste Gewitterfront auf, die sich langsam nach Nordosten ausbreitet. Ausgehend von Regionen wie dem Schwarzwald und dem Rhein-Neckar-Raum schieben sich ab dem Vormittag Schauer und Gewitter nach Thüringen und Sachsen-Anhalt. Wer in Berlin und Umgebung unterwegs ist, sollte die Wetterlage im Auge behalten, denn das Donnern erreicht die Hauptstadt am frühen Nachmittag.

Bereits am Mittwochvormittag zieht in weiten Teilen des Südwestens Deutschlands die erste Gewitterfront auf, die sich langsam nach Nordosten ausbreitet. Ausgehend von Regionen wie dem Schwarzwald und dem Rhein-Neckar-Raum schieben sich ab dem Vormittag Schauer und Gewitter nach Thüringen und Sachsen-Anhalt. Wer in Berlin und Umgebung unterwegs ist, sollte die Wetterlage im Auge behalten, denn das Donnern erreicht die Hauptstadt am frühen Nachmittag.
Diese Karte zeigt ihnen die betroffenen Regionen (Stand 3.06.2025) Vor allem in Süden von Bayern und Baden Württemberg müssen Sie mit einer hohen Unwettergefahr rechnen.

Im Laufe des Mittwochnachmittags formiert sich eine kräftige Gewitterlinie, die von Karlsruhe über Frankfurt am Main bis nach Brandenburg reicht. In diesem Streifen sorgen starke Regenschauer, stürmische Böen und Hagelkörner für gefährliche Bedingungen. Vor allem zwischen 12 und 16 Uhr muss man in Frankfurt und Umgebung mit Platzregen und Hagel rechnen – die Straßen können binnen Minuten überfluten und Äste von Bäumen abbrechen.

Zwischen Erfurt und Cottbus besteht von etwa 16 bis 20 Uhr erhöhte Tornado-Gefahr, denn aus der Hauptlinie kann sich in Thüringen eine Superzelle oder ein größeres Gewitter-Cluster entwickeln. In dieser Phase sind Hagel mit Korngrößen um vier Zentimeter und Böen von über 100 km/h nicht ausgeschlossen. Wer in Erfurt oder entlang der A 4 Richtung Cottbus unterwegs ist, sollte besondere Vorsicht walten lassen und im Zweifelsfall Schutz suchen.

Bereits am Mittwochvormittag zieht in weiten Teilen des Südwestens Deutschlands die erste Gewitterfront auf, die sich langsam nach Nordosten ausbreitet. Ausgehend von Regionen wie dem Schwarzwald und dem Rhein-Neckar-Raum schieben sich ab dem Vormittag Schauer und Gewitter nach Thüringen und Sachsen-Anhalt. Wer in Berlin und Umgebung unterwegs ist, sollte die Wetterlage im Auge behalten, denn das Donnern erreicht die Hauptstadt am frühen Nachmittag.
Diese Karte ziegt ihnen das am Mittwoch Suerzellen vor allem im Raum München unterwegs sind. Das kann richtig Gefährlich werden.

Im Süden breitet sich ab dem Nachmittag eine zweite Unwetterregion aus. Aus der Schweiz heraus zieht eine Superzelle in Richtung München, Passau und weiter nach Tschechien. In Bayern reichen die Unwettergefahren von heftigem Platzregen bis zu lokalem Hagel mit Korngrößen um fünf Zentimeter. Ab 16 Uhr wird es besonders eng: Wer in München oder Passau ist, sollte die nächste Unterführung als sicheren Zufluchtsort im Kopf haben.

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Gegen etwa 22 Uhr erreichen die stärksten Gewitter den Bayerischen Wald und überqueren kurz darauf die tschechische Grenze in Richtung Prag. Dabei kann sich der zeitliche Ablauf noch verschieben – wer in Grenznähe unterwegs ist, sollte die Entwicklungen laufend in den lokalen Warn-Apps verfolgen. Diese Gewitter bleiben teils länger aktiv als geplant und können in Bayern auch bis in die späten Abendstunden gefährlich sein.

Bereits am Mittwochvormittag zieht in weiten Teilen des Südwestens Deutschlands die erste Gewitterfront auf, die sich langsam nach Nordosten ausbreitet. Ausgehend von Regionen wie dem Schwarzwald und dem Rhein-Neckar-Raum schieben sich ab dem Vormittag Schauer und Gewitter nach Thüringen und Sachsen-Anhalt. Wer in Berlin und Umgebung unterwegs ist, sollte die Wetterlage im Auge behalten, denn das Donnern erreicht die Hauptstadt am frühen Nachmittag.
Die Rote linie zeigt ungefähr den Verlauf der Gewitter. Oberhalb der Linie ist die Gefahr eher gring.

Regionale Schwerpunkte:

  • Baden-Württemberg: Nach einem ruhigen Morgen starten gegen Mittag Schauer und Gewitter. Tagsüber sind Starkregenmengen von 25 bis 35 Liter pro Quadratmeter zu erwarten, kleinkörniger Hagel und Böen um 80 km/h. Vor allem im Süden des Bundeslandes drohen am Nachmittag Unwetter mit bis zu 40 Liter in einer Stunde, Hagel bis 4 cm und orkanartigen Böen von bis zu 110 km/h.
  • Bayern: Ab Mittwochnachmittag ziehen die Gewitter von West nach Ost, begleitet von kräftigem Starkregen (20 bis 40 Liter/qm in kurzer Zeit), Sturmböen bis 100 km/h und Hagel bis 4 cm. Lokal sind auch schwere Unwetter mit 40 Liter in einer Stunde, Hagel um 5 cm und Orkanböen bis 120 km/h möglich.
  • Hessen: In der Südosthälfte des Landes bilden sich gegen Mittag isolierte Gewitter, die Starkregenmengen von 15 bis 25 Liter/qm in kurzer Zeit, Hagel bis 2 cm und Böen bis 80 km/h bringen. Eng begrenzte unwetterartige Entwicklungen mit bis zu 35 Liter/qm sind nicht ganz auszuschließen.

Hinweise für alle: Wer am Mittwoch in Nord-Süd-Richtung unterwegs ist, sollte genug Zeit einplanen, da plötzlich auftretende Platzregen und Hagelschauer die Sicht behindern und Straßen rutschig machen. Bäume können umknicken, und lose Gegenstände im Freien sind besser gesichert. Eine aktuelle Wetter-Warn-App sowie das Radio sind empfehlenswert, um rechtzeitig informiert zu sein. Bleibt lieber kurz stehen oder sucht Schutz, sobald man dunkle Wolken sieht oder der Wind auffrischt – so bleibt man auf jeden Fall sicher unterwegs.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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