Panorama

Rekordhitze, eine thermische Trennlinie und die erste schwere Gewitterlage

Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen. Dienstag… umspannt noch immer …

Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen.

Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen.
Dienstag… umspannt noch immer ein umfangreiches Höhenhoch weite Teile West- und Mitteleuropas mit nahe 600 gpdm über dem Alpenraum. Dessen Omegastruktur hat sich inzwischen leicht in eine Nordwest-Südost-Ausrichtung modifiziert. Die (Er-)Nährung durch WLA über dem nahen Ostatlantik klappt noch tadellos, weshalb der Keil über den Britischen Inseln eher noch in weiterer Intensivierung begriffen ist. Gleichzeitig hat sich die Frontalzone über Skandinavien, dem Baltikum bis zur Ukraine an der Nord- bzw. Nordostflanke des Hochs schon ordentlich angenähert und weit im präfrontalen Bereich greifen Schübe von KLA schon bis zu unseren Küstenregionen aus, wodurch dort bereits Potentialfall einsetzt.

Es ist erst Mai, aber das Wetter spielt bereits Hochsommer. Deutschland erlebt derzeit eine außergewöhnliche Hitzewelle, angetrieben durch ein massives Hochdruckgebiet. Doch diese stabile Phase ist nicht von Dauer. Eine schwache Wetterfront nähert sich und wird die Temperaturen in der zweiten Wochenhälfte zumindest in der Nordhälfte spürbar dämpfen. Wer jedoch auf einen durchgehend ruhigen Übergang in den Juni hofft, sollte die Prognosen für das anstehende Wochenende sehr genau im Blick behalten: Dann formiert sich voraussichtlich die erste große, gefährliche Gewitterlage dieses Jahres.

Das Wetter-Phänomen erklärt: Die Blockade und der milchige Himmel

Der aktuelle, nahezu ungetrübte Sonnenschein ist das Resultat eines sogenannten “Omegahochs”. Ein gewaltiges Hochdruckgebiet liegt wie eine unsichtbare Mauer über Mitteleuropa, blockiert den Durchzug von atlantischen Schlechtwetterfronten und schaufelt unermüdlich heiße Luftmassen aus Südeuropa zu uns. Wer aktuell in den Himmel blickt, bemerkt jedoch oft eine gelblich-milchige Trübung. Auch das ist ein direkter Effekt dieses Hochs: Unter der atmosphärischen “Glocke” sammeln sich Saharastaub, Pollen und andere Schwebteilchen, die mangels Wind und Regen momentan einfach nicht aus der Luft gewaschen werden.

Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen.
Die aktuellen Temperaturen am heutigen Dienstag über Europa. Die Omega Lage beschert vielen Ländern hohe Temperaturen und trockenes Wetter.

Dienstag: Das große Schwitzen und historische Rekorde in Europa

Der Dienstag markiert den vorläufigen Höhepunkt dieser ungewöhnlichen Mai-Hitze. Unter dem Einfluss des Bodenhochs klettert das Thermometer fast flächendeckend auf 30 bis 34 Grad. Stellenweise sind im Rhein-Main-Gebiet und entlang des Oberrheins sogar 35 Grad nicht ausgeschlossen, womit lokale Monatsrekorde wackeln.

Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen.
Heute bleibt es in ganz Deutschland sonnig, trocken und heiß bei Temperaturen je nach Region bis 33 Grad
Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen.
Am Mittwoch ändert sich die Wetterlage etwas. Eine Kaltfront sorgt für eine deutliche Abkühlung im Norden und teile der Mitte. Werden in Freiburg weiterhin 31 Grad erreicht sind des in Schleswig Holstein nur noch 18 Grad!

Ein Blick in unsere Nachbarländer zeigt, wie extrem diese Luftmasse wirklich ist: In Frankreich wurden am Montag bis zu 37 Grad gemessen. In Großbritannien meldete die Station Kew Gardens in London unfassbare 34,8 Grad und pulverisierte damit nicht nur ihren eigenen Mai-Rekord, sondern übertraf sogar den Allzeitrekord für den eigentlich deutlich heißeren Monat Juni. Trotz dieser enormen Energie bleibt das Gewitterrisiko bei uns am Dienstag noch verschwindend gering. Lediglich über den Höhen des Südschwarzwaldes oder direkt inneralpin könnte es am späten Nachmittag lokal und eng begrenzt tröpfeln.

Mittwoch: Die unsichtbare Grenze teilt das Land

In der Nacht zum Mittwoch beginnt sich das Wetterbild zu wandeln. Eine Kaltfront erreicht die Küstenregionen und zieht im Laufe des Tages bis zur Mittelgebirgsschwelle vor. Sie bringt zwar kaum Regen, fungiert aber als scharfe thermische Trennlinie und sorgt für gewaltige Temperaturgegensätze innerhalb der Republik. Nördlich einer Linie von der Eifel über das Rothaargebirge bis zum Fichtelgebirge strömt spürbar kühlere Luft ein. An der Ostseeküste rund um Rügen oder Usedom ist es mit Werten teils unter 20 Grad plötzlich wieder spürbar frisch.

Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen.
Die 14 Tage Vorschau für Kiel, spürbar kühler
Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen.
Freiburg bleibt unter der Hitzeglocke mit über 30 Grad und Gewittergefahr

Südlich des Mains verharren die Temperaturen hingegen auf absolutem Hochsommerniveau, teils sieben bis zehn Grad über dem klimatologischen Schnitt. Im Breisgau, rund um München und im Passauer Land droht ein weiterer schweißtreibender Tag mit bis zu 34 Grad. Begleitet wird diese Hitze am Alpenrand und in Oberschwaben ab dem Nachmittag von einem steigenden Risiko für markante Hitzegewitter, die lokalen Starkregen und kleinen Hagel im Gepäck haben können. Die Nächte im Süden bleiben ebenfalls extrem mild; im Rhein-Neckar-Raum deuten Tiefstwerte um 18 Grad fast schon auf tropische Verhältnisse hin.

Donnerstag: Frische Nächte im Norden, Rekord-Hitzeserie im Südwesten

Im weiteren Verlauf der Woche verfestigt sich dieser enorme Temperaturkontrast. Der Norden atmet in den Nächten tief durch. Im Weserbergland, in der Lüneburger Heide oder im Waldecker Land können die Frühwerte am Donnerstag auf sehr frische vier bis fünf Grad absinken. Im äußersten Südwesten hingegen scheint sich die Hitze regelrecht festzusetzen. Besonders im Oberrheingraben zwischen Karlsruhe und Freiburg gehen Meteorologen mittlerweile davon aus, dass bis zu sieben aufeinanderfolgende Hitzetage mit 30 Grad oder mehr erreicht werden könnten. Eine derart lange Serie wäre für einen Mai ein bemerkenswerter historischer Rekord.

Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen.
Viel Regen ist dennoch in den kommenden Tagen nicht zu erwarten hier als Beispiel Bad Nauheim

Ausblick: Die erste große Gewitterlage am Wochenende

Diese ruhige, aber extrem heiße Phase endet voraussichtlich pünktlich zum Wochenende. Das schützende Hochdruckgebiet verliert seinen Einfluss und macht Platz für tiefen Luftdruck. Dabei strömt extrem feuchte und mit gewaltiger Gewitterenergie aufgeladene Luft nach Deutschland. Bereits am Freitag wird es von Nordrhein-Westfalen bis in die Pfalz wieder drückend schwül, und erste Hitzegewitter können sich entladen.

Der Mai bringt uns aktuell historische Hitze, die selbst im Ausland reihenweise Allzeitrekorde bricht. Eine nahende Kaltfront zerschneidet Deutschland ab Mittwoch in einen deutlich kühleren Norden und einen weiterhin schwitzenden Süden. Zum Wochenende entlädt sich die aufgebaute Energie voraussichtlich in der ersten großen Gewitterlage des Jahres mit hohem Unwetterpotenzial durch Starkregen.
Am Samstag und Sonntag droht dann in weiten Teilen der Republik eine markante, hochsommerliche Gewitterlage. Da der Wind in der Höhe nur sehr schwach weht, ziehen die entstehenden Gewitterzellen kaum vom Fleck.

Am Samstag und Sonntag droht dann in weiten Teilen der Republik eine markante, hochsommerliche Gewitterlage. Da der Wind in der Höhe nur sehr schwach weht, ziehen die entstehenden Gewitterzellen kaum vom Fleck. Die primäre Gefahr geht somit von extremem Starkregen aus, der kleinräumig rasch zu Überflutungen führen und potenziell Unwetterkriterien erreichen kann. Am ehesten bleibt der äußerste Norden Richtung dänischer Grenze am Samstag noch von den schwersten Entwicklungen verschont.

Fazit und Tipps der Redaktion

Die historische Mai-Hitze verabschiedet sich im Laufe der Woche nur in der Nordhälfte und weicht am Wochenende bundesweit einer unruhigen, potenziell gefährlichen Wetterphase. Während Bewohner in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern ab Mittwoch die kühleren Nächte zum ausgiebigen Durchlüften nutzen können, bleibt in Hessen, Rheinland-Pfalz und Süddeutschland konsequenter Hitzeschutz durch Verdunkelung am Tag das oberste Gebot.

Wer am Wochenende auf den Straßen oder Autobahnen unterwegs ist, sollte bei plötzlich auftretenden Wolkenbrüchen zwingend das Tempo drosseln, um fatales Aquaplaning zu vermeiden. Hausbesitzern raten wir zudem, die aktuell extrem trockene Phase zu nutzen, um Dachrinnen und Abflüsse auf Laub und Schmutz zu kontrollieren. So sind Sie bestens vorbereitet, wenn die punktuellen Wassermassen der anstehenden Starkregengewitter niedergehen.

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